Volkswagen e-up! und Ford Focus electric: Die Preise stehen fest


Preisfrage: Zwei mit ordentlich Strom unter der Haube.

Preisfrage: zwei mit ordentlich Strom unter der Haube

Zwei neue Stromer kommen – und für beide Fahrzeuge stehen nun die Preise fest. Volkswagen verlangt für seinen e-up 26.900 Euro; Ford möchte für seinen Focus electric 39.990 Euro haben. Zwei Preise, zwei unterschiedliche Fahrzeuge, aber ein Konzept: emissionsfreier Antrieb.

Vor fünf Jahren, damals auf der IAA in Frankfurt, zeigte Volkswagen erstmalig den e-up! Er sollte als erstes vollelektrisches Volumenmodell 2013 eine elektrifizierte Zielgruppe beglücken. Nun ist es soweit – und die Wolfsburger haben Wort gehalten und auch gleich einen Preis für den Stromer verkündet.

Der e-up geht mit 26.900 Euro auf Kundenfang. Für dieses Geld bekommt der Käufer Platz für vier Personen und einen Elektromotor, der seinem Fahrer 60 kW/ 82 PS Spitzenleistung und eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h bietet. Bei voller Ladung soll die 18,7 kWh Lithium-Ionen Batterie für eine Distanz von bis zu 160 Kilometern ausreichend Energie zur Verfügung stellen.

Hier finden Sie den ersten Fahrbericht des e-up!

Auch Ford hat nun für seinen rein elektrisch angetriebenen Focus einen Preis verkündet. In Deutschland kann man den Viersitzer nun für 39.990 Euro bestellen. Dafür bekommt der Käufer einen Elektromotor mit einer Leistung von 107 kW/ 145 PS unter der Haube. Versorgt wird der Stromer mit einer 23 kWh Lithium-Ionen-Batterie. Die Spitzengeschwindigkeit ist mit 136 km/h angegeben, und die Reichweite bei voller Akku-Ladung soll 160 Kilometer betragen.

Lesen Sie hier alles über den Produktionsstart des Ford Focus electric in Deutschland.

4 Antworten zu “Volkswagen e-up! und Ford Focus electric: Die Preise stehen fest

  1. Wer gibt bitte 39.900 EUR für einen Ford Focus aus, wenn es für (wahrscheinlich) weniger Geld einen moderneren, geräumigeren und leistungsstärkeren BMW i3 Ende des Jahres geben wird?
    Will Ford kein Focus Electric verkaufen?

  2. Die CO2-Emissionen, die von einem Elektrofahrzeug ausgehen, hängen natürlich auch davon ab, wie es gefahren wird (mehr Strom), wo es gefahren wird ( landesspezifisches Energiekonzept) und wie dort Strom erzeugt wird ( Erneuerbare Energien oder Kohlekraft). Ausserdem: Auch Photovoltaik-Anlagen müssen erst einmal gebaut werden – wobei Emissionen anfallen. Entscheidend ist, dass man beim Tanken den Stromlieferanten auswählen kann, mit entsprechender CO2-Klassifizierung. Und die fahrzeuginterne Systemüberwachung analysiert dann die jeweilige, sozusagen „erreichte Effizienzklasse“ – die man gewissermassen beeinflussen kann. Wie wäre das?

  3. Emissionsfrei hört sich immer gut an – aber welche Effizienzklasse steckt dahinter? http://servicereport.eu/neues-label-pkws/

    • Wie rechnet man denn den CO2-Ausstoß beim Strom? Den Strommix in D von vor X Jahren als Referenz hernehmen? Und was für einen „CO2-Ausstoß“ hat das Fahrzeug in Norwegen, Frankreich, China, USA…??? Oder wenn ich es von meiner PV-Anlage lade?
      Aus meiner Sicht ist das Augenwischerei für Verbrenner, und dort genau so hilfreich wie ein Löffel beim Tunnelgraben.

      Die einzig hilfreiche Angabe ist der absolute Verbrauch in Wh/km (bzw. kWh/100km). Der lokale CO2-Ausstoß liegt bei E-Fahrzeugen eben bei Null, bei der Herstellung schwankt es stark je nach Stromquelle. Eine verlässliche Angabe dazu gibt es aus diesem Grund nicht.
      E-Fahrzeuge sind deshalb immer in der besten Effizienzklasse (A+) angesiedelt.

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