Reisen mit Restreichweite


Der Zoe ist eines der wenigen Autos, die ausschließlich für den Elektrobetrieb konzipiert wurden. Eine Version mit Verbrennungsmotor gibt es nicht.

Der Zoe ist eines der wenigen Autos, die ausschließlich für den Elektrobetrieb konzipiert wurden. Eine Version mit Verbrennungsmotor gibt es nicht.

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Und wenn er mit einem Elektroauto wie dem Renault Zoe unterwegs ist, dann erst recht. Jana aus Stuttgart beschreibt ihre Touren im Blog „Zoepionierin“ sehr anschaulich und amüsant.

Eine Tour von Stuttgart nach Mainz zum Beispiel gleicht einer abenteuerlichen Schnitzeljagd von Ladesäule zu Ladesäule. 220 Kilometer Bangen, ob der Strom bis zur nächsten Quelle reicht. Schön ist zu lesen, dass Jana auf Hin- und Rückfahrt beim ADAC in Heidelberg problemlos aufladen konnte. Ganz im Gegensatz zu ihren Erfahrungen bei SAP: Der Softwaregigant schickte die Elektropionierin saft- und klanglos vom Firmengelände.

Auch sonst hat Jana schon einiges erlebt: Mal ist die Ladesäule besetzt, mal lädt sie zu langsam. Oder es weiß schlicht niemand, wie der Strom zum Fließen zu bringen wäre.

Als problematisch erweist sich für Jana auch Renaults Entscheidung, den Zoe ohne Schukostecker auszuliefern. Beim Ausflug ins 110 Kilometer von Stuttgart entfernte Bad Dürrheim wäre Zeit genug gewesen, um die Batterien vollzuladen. Der Kurort im Schwarzwald möchte „Elektromobilitätsstadt“ werden und hat deshalb schon einmal eine Ladesäule aufgestellt. Leider aber eine nur für Schukostecker.

Unser Fazit aus Janas ersten Touren: Wer heute schon mit dem Elektroauto längere Ausflüge unternehmen will, muss extrem flexibel sein, um sich durch den Dschungel unterschiedlicher Ladesäulen, Anschlusskabel und Stromanbieter zu kämpfen.

4 Antworten zu “Reisen mit Restreichweite

  1. Elektroautofahrer

    Klar das der ADAC wieder an der fehlenden Schukolademöglichkeit rummäkelt. Auf Reisen bringt es nichts wenn man 10 Stunden zum Laden warten muss. Da gehören Schnelladesäulen an jede Tankstelle. Andere Länder machen es ja vor, def ADAC macht Nichts. Im Vergleich zu den Lademöglichkeitn eines VW-Up und BMW i3 mit ganzen 2 Schnelladesationen in Deutschland sind die 1130 Typ-2 Schnelladestationen für den Zoe einfach deutlich mehr. Das die nicht überprüft werden, auch nicht durch den ADAC das ist doch das Problem.
    Was macht der ADAC eigentlich für seine E-mobil Mitglieder ?

  2. Um große Reisen zu unternehmen ist der Zoe eher nicht geeignet. Das dürfte niemanden überraschen.
    Warum schreiben Sie nicht mal über jemanden, der täglich damit zur Arbeit fährt und überhaupt keine Probleme mit der Reichweite hat. Das Nutzungsprofil sollte zum Fahrzeug passen. Dies gilt allerdings auch für Autos mit Verbrenner. Wer mit einem VW up von München nach Hamburg möchte wird auf der BAB auch keinen Spaß haben.

  3. Bleibt zu hoffen, dass BMW seinen Reichweitenverlängerer für den Kofferraum auch ohne i3 verkauft. Mit einem 20 Liter Kanister käme man dann im Notfall bis Spanien.
    Die derzeitig verfügbaren tragbaren Notstromaggrgate taugen nicht dazu.
    Kann jemand die Frage beantworten warum Honda und andere Hersteller sowas nicht schon längst im Programm haben??

    • GUTE Frage!
      Vor ALLEM grade an Honda, die mit dem 500er V-MRD-Motor (auch genannt „die Güllepumpe“) schon vor ca. 30 Jahren einen genialen unkaputtbaren wassergekühlten Motor gebaut haben (50 PS, Laufleistung locker mehrere Hunderttausend KM, Spritverbrauch im MRD nie über 6l/100km…).

      Aber ich möchte ja nicht wieder mit irgendwelchen „Verschwörungstheorien“ kommen…😉

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