Streetscooter – der nächste Schritt zur E-Post


1307_StreetScooter3_960x640Post-Fahrzeuge müssen in der Brief- und Paketzustellung täglich bis zu 200 Stopps und Anfahrvorgänge bewältigen und sind bis zu 300 Tage pro Jahr im Einsatz. Ist das ein geeignetes Umfeld für ein Elektroauto? Die Deutsche Post DHL will es in einem Alltagstest herausfinden und hat nun für die erste Post-Version des Streetscooters eine Einzelgenehmigung erhalten.

So hat die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen ein Elektrofahrzeug entwickelt, das speziell auf die Bedürfnisse von Brief- und Paketzustellern zugeschnitten ist – den Streetscooter. Das erste von 50 Fahrzeugen hat jetzt nach Tests von DEKRA Testing and Certification im niederländischen Arnheim sowie im DEKRA Automobil Test Center im brandenburgischen Klettwitz die Einzelbetriebserlaubnis erhalten.

Das Fahrzeug wurde auf seine elektromagnetische Verträglichkeit geprüft. Bremsen und Lenkung wurden bis an die Grenzen gebracht und viele Einzelheiten wie Beleuchtung, Spiegel, Sichtfeld und Außenkanten auf ihre Sicherheit und die Einhaltung der Vorschriften kontrolliert.

Insgesamt 50 Fahrzeuge werden von den DEKRA Mitarbeitern in Arnheim und Klettwitz geprüft und danach im Einzelverfahren zugelassen, ehe sie bei der Deutschen Post DHL in den Belastungstest unter Alltagsbedingungen gehen. Die ersten 50  Fahrzeuge werden im Pilotprojekt „CO2-freie Zustellung Bonn“ und darüber hinaus an verschiedenen Zustellstützpunkten bundesweit eingesetzt.

Mehr zum Streetscooter lesen Sie hier.

Er scheint zu halten, was er verspricht. Die Einzelabnahme hat das E-Auto bestanden

Er scheint zu halten, was er verspricht: Die Einzelabnahme hat das Streetscooter in der Post-Variante bestanden

2 Antworten zu “Streetscooter – der nächste Schritt zur E-Post

  1. So hat die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen ein Elektrofahrzeug entwickelt, das speziell auf die Bedürfnisse von Brief- und Paketzustellern zugeschnitten ist – den Streetscooter.

    Das Streetscooter „Projekt“ gibt’s dach schon laenger … die POST ist erst im letzen Jahr (nachem die Foerdergelder genehmigt waren ?!) zu Streetscooter gekommen … erst da wurde die „Cargo-Version“ vorgestellt …

    Zu Anfang war der StreetScooter doch nur einE TazZari Zero (www.tazzari-zero.com) KOPIE😉

    Wenn man die „Richtlinien fuer die Fahrzeugbeschaffung“ bei grossen Firmen/Institutionen kennt – ist es eher FRAGLICH ob der Streetscooter wirklich
    mal ueber den (Foerdergeld-)Testbetrieb hinauskommt ….
    Wozu auch – es gibt ja genug ALTERNATIVEN von etablierten Firmen …
    ob nun Renault Kangoo Z.E. (der ja dutzendfach seit 2-3 Jahren bei der POST bereits faehrt) oder Iveco Electric Daily … Daimlers E-Cell-Spriner … Berlingo Electrique …Smith Electric … oder auch Fiat (Microvett)
    … die alle wesentl. naeher an den Richtlinien sind als das UNI-EV …

    Und EV-Tests in Bonn sind sooooooowas von ALT😉

    http://www.autobild.de/bilder/elektrotransporter-streetscooter-fuer-die-deutsche-post-dhl-4215363.html#bild47|ref=http://www.autobild.de

    Einen Sonderstatus hatte der Mercedes 308 E. 22 Exemplare des Elektro-Transporters wurden in Zusammenarbeit von Mercedes und der Post ab 1980 in einem Großversuch getestet. Ernüchterndes Ergebnis: Die Energiekosten lagen etwa doppelt so hoch wie bei vergleichbaren Fahrzeugen mit Dieselmotor.
    … Dank neuer Akkus und steigendem Oel-Preis sieht’s nun anders aus !

  2. „CO2 -freie Zustellung … “

    Höchstens bezogen auf das Einzelfahrzeug.

    Bei unserem, heutigen Strommix kaum besser als ein „Verbrenner“.

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