Tesla mischt US-Luxusautomarkt auf


In den USA erfolgreicher als die Topmodelle von Mercedes, BMW und Audi: Tesla Model S

In den USA erfolgreicher als die Topmodelle von Mercedes, BMW und Audi: Tesla Model S

Erfolgsmeldung für Tesla: Das Model S verbuchte im ersten Halbjahr 2013 in den USA stolze 8,4 Prozent Marktanteil bei den Luxusautos. Die elektrisch angetriebene Limousine hängte bei den Verkaufszahlen viele konventionelle Konkurrenten ab.

Mit über 10.000 verkauften Exemplaren von Januar bis Juni 2013 ist das Model S zu den Marktführern im US-amerikanischen Luxussegment aufgestiegen. Einen Anteil von 8,4 Prozent in dieser Klasse bescheinigt die gerade veröffentlichte Studie „State of the Plug-in Vehicle Market“ des Branchenverbands Electrification Coalition der sportlichen Limousine von Tesla.

Für das erste Quartal 2013 meldete Tesla Motors 4750 ausgelieferte Model S in den USA. Damit ließ das Elektroauto namhafte Modelle deutlich hinter sich. Von der Mercedes S-Klasse wurden von Januar bis März 3077 Exemplare verkauft, vom Lexus LS 2860, vom 7er-BMW 2338 und vom Audi A8 1462 Stück.

Auch andere Elektroautos können laut Electrification Coalition in ihrer Klasse beachtliche Marktanteile besetzen. Der Nissan Leaf erreichte im ersten Halbjahr 2013 bei den Kleinwagen 3,3 Prozent. In der hart umkämpften Kompaktklasse kommen der der Ford Focus Electric und die Plug-in-Hybride Chevrolet Volt, Toyota Prius und Ford C-Max Energi zusammen auf 1,4 Prozent. Insgesamt liegt der Anteil von Elektroautos und Plug-in-Hybriden an Neuwagenverkäufen in den USA bei 0,53 Prozent.

Die Studie hat noch eine hoffnungsvolle Nachricht für die Elektromobilität. Seit 2011 gibt es auf dem US-Markt am Stromnetz ladbare Autos, also reine Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride. Insgesamt 110.000 Stück wurden davon bisher verkauft, das sind doppelt so viele Exemplare wie von den Vollhybriden in den ersten zwei Jahren nach ihrer Markteinführung im Jahr 2000 abgesetzt werden konnten.

5 Antworten zu “Tesla mischt US-Luxusautomarkt auf

  1. Das bringt die deutschen Hersteller sicherlich zum Grübeln. Wenn keine Anteilseigner aus der Ölbranche dagegen sprechen, werden die deutschen Hersteller auch mal mit einer Entwicklung beginnen. Wenn nicht, dann erledigt sich das Problem von ganz alleine.

  2. Sollte der Weg zum Batterieauto über die Luxus- oder Oberklasse führen( http://elektroautomanifest.blogspot.de/#!/2012/12/wege-zum-batterieauto-bev-zu-these-2.html )? Oder ist der Verkaufserfolg des Tesla S im US-Markt nur ein Ausreisser aufgrund der phänomenalen Ergebnisse des US-Verbrauchertests?

  3. Da hat einer nicht aufgepasst. Deutsche, europäische, afrikanische oder asiatische Zahlen kann es nicht geben, weil dort der Tesla nicht gebaut wird. Selbst wenn er dort verkauft wird hat er nichts mit einer Studie aus den USA zu tun. Also bitte lesen und verstehen. Hier und anderswo streichelt man selbstgefällig seinen Ego mit Ankündigungen von Fahrzeugen, die weit hinter dem liegen was Tesla zu bieten hat. Ja es stimmt. Die Produktplatzierung unserer BWL Pappnasen in den großen Autokonzernen ist mehr als drüftig. Ich würde sagen Grotten tief mieserabel. Alles nur, weil man eigene „Patente“ auf den Markt bringen will.
    In diesem Zusammenhang erinnere ich an eine Umfrage zum Thema Ladeanschluss. Ich habe daran teilgenommen, muss aber sagen, dass diese Umfrage völlig bescheuert ist.
    Jeder der sich eine Waschmaschine oder einen E- bzw. Gasherd kauft, benötigt im allgemeinen einen Fachmann der ihm das Gerät anschließt. Und die Verkäufer der Geräte bieten diesen Service nicht selten inklusive aus einer Hand an. Wenn wir in D eine Umfrage brauchen um darauf zu kommen, dass sich das Ladeanschlussproblem durchaus gleich mit dem Verkauf des Fahrzeug kombinieren und lösen lässt und ein Serviceangebot in großem Stil die Unwegbarkeiten von Genehmigungen beseitigen würde, dann ist es nicht weit her mit Intelligenz und BWL Studium.
    Was die Statistik der E- Mobilität in D angeht benötigen wir noch keine Beschäftigungstherapie. Es ist allgemein bekannt, dass wir nichts zu bieten haben und somit jegliche Erhebung von Zahlen und Daten nur eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme darstellen würde.

  4. Damit wäre ganz klar widerlegt, dass es für Elektroautos keinen Markt gibt. Gerade im Luxus-Segment, wo Design, Komfort und Status die Hauptkriterien beim (Auto-)Kauf sind und finanzielle Aspekte eine sehr untergeordnete Rolle spielen, haben es Fahrzeuge wie das Model S leicht.
    Es war schon in den 90ern ein Fehler, Elektroautos auf Verzichtsbasis zu bauen. Die haben tatsächlich keinen Markt.

    Innovationen im Automobilbau kommen generell über das Luxux-Segment. Ich frage mich schon länger, warum dieses „Gesetz“ bei E-Autos so vorsätzlich missachtet wird. Muss da echt ein Newcomer wie Tesla den BWL-Pappnasen erklären wie das mit der Produktplatzierung geht?

  5. Tolle Statistik (was auch immer man von Sowas halten mag…).
    Aber wo sind denn bitte die deutschen Vergleichszahlen?
    DAS wär doch wohl für UNS hier wichtig!

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