Das große E-Erlebnis


Wie sieht „Neue Mobilität“ aus? Wie lassen sich Vision und Realität vereinbaren? Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen? Antworten auf diese Fragen gibt es auf der eCarTec 2013, der bedeutendsten internationalen Elektro- und Hybridmesse, die vom 15. bis 17. Oktober auf dem Messegelände in München gastiert. Sicher ist: Es gibt nicht nur eine richtige Antwort.

Männertraum in Neongelb: Vier Elektromotoren beschleunigen den neuen SLS Electric Drive von Mercedes mit 750 PS und 1000 Nm Drehmoment.

Männertraum in Neongelb: Vier Elektromotoren beschleunigen den neuen SLS Electric Drive von Mercedes mit 750 PS und 1000 Nm Drehmoment.

Ob Vespa, Rollstuhl, Quad, Sportwagen, Lkw, Limousine oder TukTuk: Elektromobilität kann viele Gesichter haben. Eines haben alle Fahrzeuge aber gemeinsam: den emissionsfreien Antrieb. Auf der eCarTec werden aber nicht nur Elektrofahrzeuge ausgestellt, sondern das gesamte Spektrum der Elektro- und Hybridmobilität, sprich Ladesysteme, Mobilitätskonzepte, Batterien und elektrische Antriebe, ist vertreten.

Obwohl die Messe mit zwei Hallen Ausstellungsfläche recht überschaubar ist, ist sie dennoch die wichtigste Plattform für Branchenkenner, um Kontakte zu knüpfen und sich über die Trends von morgen zu informieren. Gäste sind vor allem Ingenieure, Designer, Einkäufer, Händler, Konstrukteure, Flottenmanager und Zulieferer.

Dass mittlerweile nicht mehr nur Wert auf Reichweiten oder Höchstgeschwindigkeiten gelegt wird, sondern auch auf Design, beweisen viele Aussteller. Beispielweise die Firma „Elli“ aus München: Sie bietet einen elektrischen Roller an, der wie eine Vespa anmutet, aber kein CO2 ausstößt und wegen der Leichtbauweise nur 80 Kilo wiegt. Oder die niederländische Firma TukTuk Factory, die 100 Prozent elektrische TukTuks in allen Farben des Regenbogens herstellt. Die stylishen Gefährte sind bereits in Berlin, Amsterdam, Hamburg und Paris im Einsatz und werden hauptsächlich für Sightseeingtouren genutzt.

Imposant ist auch Daimlers neuester Coup in Neongelb: Der Mercedes SLS AMG Electric Drive ist mit vier Elektromotoren ausgestattet und schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 250 Kilometer pro Stunde. Kostenpunkt: 416.500 Euro. Sieht aus wie ein Rennwagen, ist auch ein Rennwagen, flüstert aber. Es gibt also kaum eine Nische, in der Elektromobilität keinen Platz hätte.

Damit die Messebesucher keinen Theorieschock bekommen, gibt es auf der eCarLive Drive die Möglichkeit, Elektro- und Hybridautos Probe zu fahren. Mit dabei sind beispielsweise Fahrzeuge von Toyota, Nissan und Mitsubishi. Sogar das neue Model S von Tesla kann ausprobiert werden. Man muss nur Geduld fürs Schlangestehen aufbringen.

2 Antworten zu “Das große E-Erlebnis

  1. Schade, dass nicht vor ein paar Tagen ein Hinweis auf die Messe zu lesen war…
    Was ist mit dem i3 und dem Elektro-Up, keine Probefahrmöglichkeit?

  2. Schade, München schaffe ich leider nicht mehr in dieser Woche. Bringt ihr denn nochmal ein Nachbericht? Das wäre ne feine Sache.

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