Veloziped mit Elektrizität: Das „Concept 1865“


Die Designagentur DING3000 reiste durch die Zeit und landete bei den Ursprüngen des heutigen Fahrrades im Jahr 1865. Das sogenannte „Veloziped“ von Erfinder Karl Drais war riesenhaft hoch, aus Holz und hatte unterschiedlich große Räder. DING3000 baute es nach – aus Kunststoff, deutlich kleiner und als Pedelec mit E-Antrieb.

„Laufmaschine“ oder „Laufrad“ nannte man das Ur-Fahrrad von Karl Drais aus dem Jahr 1817. Etwa 50 Jahre später, im Jahr 1865, bekam es Pedale am Vorderrad. Da war der Erfinder längst gestorben – mittellos und verarmt.

1865 ist auch das Gründungsjahr der BASF, der „Badischen Anilin- und Soda-Fabrik“. Der Chemiegigant unterstützte DING3000 bei dem Projekt, das Drais’sche Erbe mit modernen Werkstoffen wiederzubeleben.

Das Ergebnis: Das „Concept 1865“ besteht aus 24 modernen Polymer-Kunststoffen aus dem Hause BASF, das Vorderrad ist 39 Zoll groß, das Hinterrad 24 Zoll. Die 36 Volt starke Lithium-Ionen-Batterie für den zusätzlichen Vortrieb ist im abnehmbaren Sattel verbaut. Der 250 Watt starke Elektromotor sitzt in der Hinterradfelge. Die Reifen sind selbstfedernd und wartungsarm. Kette und Rücktritt fehlen. Wie beim Ur-Fahrrad befinden sich die Pedale direkt an der Vorderrad-Nabe.

Auf der Homepage von DING3000 heißt es, das „Concept 1865“ sei lediglich ein Gedankenexperiment. Ob und wann es als Vorbild für ein in Serie gebautes Pedelec dienen könnte, ist nicht bekannt.

2 Antworten zu “Veloziped mit Elektrizität: Das „Concept 1865“

  1. Das ist doch genau verkehrt herum. Baut man das kleinere Rad vorn und das größere Rad hinten ein, fährt man immer bergab und braucht auch keinen Elektroantrieb!

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