E-Power-Dreirad aus den USA


Ein elektrisches Dreirad, das stilistisch an die Kabinenroller der 1950er-Jahre erinnert, soll die Lücke zwischen Fahrrad und Automobil schließen. Ein ehemaliger US-Soldat nahm ein so genanntes Terra-Trike, baute Verdeck und Elektro-Motor dazu und nannte das Ergebnis „e-fox“.

Terra-Trikes sind Fahrräder mit drei Reifen, auf denen der Fahrer mehr oder weniger auf dem Rücken liegt. Den e-fox zeichnet vor allem seine überdimensionierte Haube aus Fieberglas aus, die als Wetterschutz dient. Um seine Idee zu vermarkten, gründete Konstrukteur Jesse Stephenson das Unternehmen „Nu Way 2 Commute“ mit Sitz in Wilmington an der Küste des US-Bundesstaats North Carolina.

Fakten und Details (laut Hersteller)

Das minimalistische Mobil kann mit Pedalkraft, mit Elektroantrieb oder mit beiden gleichzeitig bewegt werden. Elektrisch sind bis zu 32 km/h möglich. Eine Lithium-Batterie (36 Volt, 15 Amperestunden) liefert den Strom für den 500-Watt-Motor. In reinem Elektrobetrieb soll das 60 kg schwere Dreirad damit ca. 48 Kilometer weit kommen. Angeblich kann man stattliche 122 Kilogramm zuladen, so dass auch der wöchentliche Einkauf mit dem e-fox möglich sein sollte – zumindest so lange das Wetter halbwegs hält.

Wird der e-fox einmal in Serie gebaut, soll er für 4500 bis 5000 US-Dollar zu kaufen sein (rund 3500 Euro). Stephenson rechnet vor: Im günstigsten Fall koste der Unterhalt eines kraftstoffbetriebenen Autos in North Carolina etwa 9000 US-Dollar pro Jahr (rund 6600 Euro). Der Anschaffungspreis eines e-fox beträgt also etwa die Hälfte dieser jährlichen Betriebskosten. Dazu kommt der deutlich geringere CO2-Ausstoß.

Auf den Online-Seiten von „Nu Way 2 Commute“ wirbt Stephenson um Investitionen, damit er weitere seiner elektrischen e-Kabinenroller basteln und verkaufen kann.

6 Antworten zu “E-Power-Dreirad aus den USA

  1. Finanziert von der Oellobby ? Egal, in Serie kommt sowas garantiert nicht. Braucht keiner, will keiner…

  2. Unabhängig vom Aussehen oder der technischen, sehr einfachen Ausstattung, sehe ich hier ein weiteres Beispiel von Mut und Initiative, die Dinge auf irgendeine Art selbst in die Hand zu nehmen und nicht darauf zu warten bis einer etwas Vorgekaut anbietet. Ich wünsche dem Tüftler viel Erfolg für seine Geschäftsidee. Dieser Artikel weist übrigens in die hier schon öfter angeführte Liste von Eigenbauten, zu denen oft nach einer verständlichen und detailierten Bauanleitung für Um- und/ oder Neubauten gefragt wurde. Solche Nachrichten sind ein Ansporn für alle Tüftler es selbst zu versuchen.

  3. Mein Beileid. Sind die USA technologisch (und ästhetisch) etwa schon soooo weit zurückgefallen?

  4. Pingback: electrive.net » Elektromobilität in Österreich, E-Kabinenroller Marke Eigenbau.

  5. Nette Idee.
    ABER: zu ALLERERST sollte UNBEDINGT auch eine Kopfstütze eingebaut werden!
    Und optisch könnte man auch wesentlich mehr machen…
    Also: Potential: genial!
    Umsetzung: leider noch mangelhaft…

  6. … gaaaaeeehhhnnnn …

    Sowas gibt’s doch schon ewig … vom
    Akkurad, Hersteller und Händler von Elektroleichtfahrzeugen
    http://www.alleweder.de/‎
    bis hin zum
    CityEl oder Twike …

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