Fahren E-Autos mit einer Batterieladung bald 600 km weit?


Neue Energiespeicher aus Japan: Biegsam, leicht, platzsparend und mehr Kapazität.

Neue Energiespeicher aus Japan: Biegsam, leicht, platzsparend und mit höherer Kapazität.

Das japanische Unternehmen Sekisui Chemical (SC) behauptet, eine neue Batterientechnologie entwickelt zu haben, die für größere Kapazitäten und damit für deutlich höhere Reichweiten bei Elektroautos sorgen könnte. Serienreif ist die Erfindung zwar noch nicht, aber sie macht Hoffnung auf E-Autos, die mit voller Batterie ähnlich lange Strecken zurücklegen können wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. 

Entscheidend ist laut SC das neue Anodenmaterial für Batterien. Statt dem bisher üblichen Grafit, verwendet das japanische Unternehmen eine Silizium-Legierung. Dadurch sei es möglich, die Kapazität einer Batterie zu verdreifachen. Für Kleinwagen mit E-Antrieb könnte das bedeuten, dass sie in Zukunft mit einer Batterieladung bis zu 600 Kilometer weit fahren.

Die neuen Polymer-Batterien wiegen etwa ein Drittel so viel wie herkömmliche Lithium-Ionen-Speicher und bieten drei Mal so viel Power.

Die neuen Polymer-Batterien wiegen etwa ein Drittel so viel wie herkömmliche Lithium-Ionen-Speicher und bieten drei Mal so viel Power.

Eine weitere gute Nachricht für E-Auto-Kunden der Zukunft: Die neuen Batterien von SC sollen etwa 60 Prozent weniger kosten als handelsübliche Lithium-Ionen-Batterien mit Grafit-Anoden. Das wiederum könnte sich auch positiv auf den Kaufpreis von E-Autos auswirken.

Zudem seien die Energiespeicher von SC zehnmal schneller herzustellen und schlagen nur mit einem Drittel des Gewichts herkömmlicher E-Auto-Batterien zu Buche, da sie aus festem Elektrolyt-Material auf Polymer-Basis bestehen.

SC möchte ab 2015 mit der Serienproduktion beginnen.

Hier finden Sie die englischsprachige Homepage von Sekisui Chemical.

5 Antworten zu “Fahren E-Autos mit einer Batterieladung bald 600 km weit?

  1. Die Webseite der SC sagt „..has developed a high-capacity film-type lithium-ion battery using a coating process that has simultaneously tripled its capacity (compared to other Sekisui Chemical products)“ d.h. es handelt sich um einen in-house Vergleich.

  2. Die Meldung waere ANFANG DEZEMBER richtig neu – war die Redaktion im SKI-Urlaub ???

    Und wieso demnaechst 600km – kann man doch JETZT auch (ist halt nicht WIRTSCHAFTLICH) ,,,

    Es gab auch schon vor Jahren Leute die Ihre EV’s etwas „aufgeruestet“ haben …
    ein Saxo ELECTRIQUE oder auch BERLINGO ELECTRIQUE mit 400 und 600km REICHWEITE fuhren gereits vor JAHREN …
    … z.B. letzte WAVE 2012 => http://www.drehstromnetz.de/2012_wave.html
    http://www.drehstromnetz.de/wave2012/P106_Front_Jaromir_1200.JPG (51kWh)

    Wenn gelg keine Rolle spielt … MEHR AKKUS REIN – oder TESLA S kaufen …

    … ist natuerl. schoener wenn die Akkus immer hohere ENERGIEDICHTE (bei
    gleichem Volumen/Gewicht/Preis) erhalten😉 😉

    • Ein individual-Umbau ist doch etwas anderes als ein in Massen gefertigtes Serienfahrzeug. Klar, wo ein Wille, da ein Weg (siehe Tesla). Wieviel unsere deutschen Hersteller „wollen“ sieht man ja an deren Produkten.

  3. Mit der Brennstoffzellentechnologie völlig überflüssig !

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