Tesla plant Mega-Batteriefabrik


1402_Tesla_Batterie_960x640Um Elektroautos erschwinglicher zu machen, müssen vor allem die Preise für die Batterien sinken. Das will Tesla nun selbst angehen und plant ein Megaprojekt – eine riesige Batteriefabrik in den USA, genannt Gigafactory.

Bis zum Jahr 2017 soll sie fertig sein, 6500 Leute sollen dort Arbeit finden und sie soll pro Jahr Batterien für eine Jahresproduktion von 500.000 E-Autos hervorbringen: Die Gigafactory, Teslas geplante Riesenfabrik für E-Auto-Batterien. Sie soll bis 2020 mehr Lithium-Ionen-Akkus produzieren als alle Fabriken der Welt im Jahr 2013 zusammen herstellten.

Das Wunderwerk soll in Nevada, Arizona, New Mexico oder Texas entstehen. Sein Bau wird Tesla zufolge vier bis fünf Milliarden Dollar (bis zu 3,65 Milliarden Euro) kosten. Das Unternehmen will zwei Milliarden Dollar aus eigenen Mitteln investieren, der Rest soll über Wandelanleihen generiert werden. Tesla will bei dem Mammutprojekt auch mit anderen Batterie-Fabrikanten kooperieren.

Bis in drei Jahren, wenn Tesla ein günstiges E-Fahrzeugmodell für die Massen auf den Markt bringen will, sollen mithilfe der Produktion aus der Gigafactory die Kosten für eine Kilowattstunde einer Batterie um mehr als 30 Prozent gesenkt worden sein.

4 Antworten zu “Tesla plant Mega-Batteriefabrik

  1. Sehr gutes Vorgehen.
    Hier hat man das Gefühl das es Leute gibt, die die E-Mobilität ernsthaft nach vorne bringen wollen. Nicht nur, das Elan Musk beweist, das Reichweite auch bei E-Autos geht, das er ein eigenes Ladenetz nicht nur in den USA und (man staune) auch in Deutschland aufbaut an denen man mit Teslas ein Autoleben lang kostenfrei laden kann. Nun beginnt er die Schlüsseltechnologie Akku-Produktion selbst in die Hand zu nehmen.
    Soviel unternehmerischen Mut muss man erst einmal besitzen. Da scheinen die deutschen Weltkonzerne „Weltkonzerne“ MB und VW nebst der Bundesregierung weit abgeschlagen…..
    Nun müssen E-Autos nur noch erschwinglich werden. So lange fahre ich meinen C-Zero weiter.
    Ich werde jedenfalls meine Schlüsse daraus gezogen haben. Mein nächstes Auto muss ein Tesla werden, schon um die Mühen der Leute die bei und für Tesla arbeiten zu belohnen.

  2. Tesla fackelt nicht lange. Probleme werden angegangen und aus dem Weg geräumt. Lieferengpässe bei der Batterie gibt es dann nicht mehr.

  3. DAS ist endlich eine ANTWORT auf das andauernde Totschlagargument „aber die Batterien sind ja sooo teuer…“!

    Wollen wir hoffen und beten, dass da nicht auch wieder die ErdölLobby eine Möglichkeit findet, das abzusägen…

    • Na, ja… der Mineralölindustrie wird schon was einfallen….
      Im Moment scheint ja der „Einfall“ zu sein, die Treibstoffpreise nicht weiter steigen zu lassen. Im Moment liegt die Steigerung des Treibstoffpreises unterhalb der Inflationsrate.
      Warum wohl? Einerseits gibts neue Verfahren auch den letzten Rest fossilen Treibstoffs aus der Erde zu Pressen, andererseits kann man so die Verbreitung von E-Autos mindestens verzögern.
      Wäre der Treibstoffpreis so weiter gestiegen, wie in den vergangenen Jahren, wäre die Nachfrage nach E-Autos ( mit all ihren noch vorhandenen Unzulänglichkeiten) deutlich höher ausgefallen?

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