Horror vor dem Feuerunfall: Rundgang durch ein Batterielabor


Das Beispiel Tesla macht es deutlich: Jedes Feuer eines Akkus im Elektroauto ist eines zu viel. Und bedeutet einen Rückschlag für den betroffenen Autohersteller. Selbst wenn niemand dabei verletzt wird: Der Respekt vor den Gefahren von Hochenergie-Speichern kann gar nicht groß genug sein. Damit die Akkus für den Serieneinsatz zugelassen werden, müssen sie nicht nur eine gewisse Lebensdauer, sondern vor allem größtmögliche Sicherheit im Pkw bieten. 

Um dies zu gewährleisten, werden Akkumodule extrem belastet, geschüttelt, erhitzt, gequetscht und durchbohrt. Zum Beispiel im Prüflabor des TÜV Süd bei München.

Die Anlage in Garching umfasst 1500 Quadratmeter. Die Tests werden im Auftrag von Fahrzeugherstellern oder anderen Akteuren der Batterie-Industrie von 15 speziell geschulten Mitarbeitern und Experten des TÜV Süd durchgeführt. Aus Gründen des Mitarbeiter- und Umweltschutzes gibt es massive Prüfräume, die sogenannten Bunker, sowie eine Gaswäsche.

Letztere ist notwendig, weil bei verschiedenen Prüfungen der Mantel der Batteriezellen beschädigt wird und es zu Ausgasungen der Zellchemie kommt. Eine Crashbahn dient dazu, Fahrzeugkomponenten und Gesamtfahrzeuge auf Unfallsicherheit zu prüfen. Eröffnet wurde das Prüfzentrum im Jahr 2011.

Text: Wolfgang Rudschies

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