E-Auto für China – von Daimler und BYD


Auf der Messe „Auto China“ in Peking (20. bis 29. April) feiert er Weltpremiere: der Denza, das Gemeinschaftsprodukt des Stuttgarter Traditionsunternehmens Daimler und des jungen chinesischen Autobauers und Batterieherstellers BYD (Build Your Dreams).

Noch mit Tarnfarben: Auf der Auto Show in Peking wird der Denza vorgestellt.

Noch mit Tarnfarben: Auf der Auto Show in Peking wird der Denza vorgestellt.



Für Daimler war es eine neue Erfahrung, denn der Denza ist das erste Auto, dass der Konzern außerhalb von Sindelfingen entwickelt hat. Und das Fahrzeug bleibt wohl auch dort, wo es herkommt: Ein Export ist offenbar nicht geplant.

Der schwäbisch-chinesische Neuling bietet fünf Sitze und soll eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern haben. An einer normalen Steckdose dauert ein kompletter Ladevorgang 32 Stunden, an öffentlichen Stationen 15 Stunden. Zum Fahrzeug wird aber eine Ladestation angeboten, die den E-Flitzer in sieben Stunden wieder füllt, oder – gegen Aufpreis – auch in nur drei. Der aktuelle Ladestand lässt sich per App kontrollieren.

Was der Denza kosten soll, wurde bisher nicht verraten. Gerüchte besagen, der Preis bewege sich im mittleren Segment. Die Kunden können aber mit umgerechnet knapp 6700 Euro Unterstützung von der Zentralregierung rechnen. An manchen Orten kommen noch lokale Subventionen hinzu.

Ein weiterer Vorteil für chinesische Interessenten: Sie können E-Autos viel einfacher und oft auch günstiger zulassen als Benziner, für die es neue Nummernschilder wegen der starken Luftbelastung in vielen Städten nur nach langen Wartezeiten gibt. Der Nachteil: Wie bei uns lässt auch in China die Lade-Infrastruktur vielerorts noch zu wünschen übrig.

4 Antworten zu “E-Auto für China – von Daimler und BYD

  1. Und wenn Daimler Pech hat, wächst irgendwann nebenan ein identisches Fabrikationsgebäude. Sie wären nicht die ersten, denen hernach plötzlich die Augen aufgingen…

  2. Eine sehr sehr sehr wichtige Information fehlt… die Reichweite… die ist in den Medien bekannt, „bis zu 300 km“
    http://www.focus.de/auto/fahrberichte/elektroautos/fuenf-sitze-300-kilometer-reichweite-daimler-stellt-elektroauto-fuer-china-vor_id_3774143.html

    Nicht schlecht, aber vor dem deutschen Markt hat Mercedes wohl Angst? Die B-Klasse nur in USA, das 300-km-E-Auto nur in China, und hier nur Smart, damit die Deutschen schön weiter glauben E-Autos sind nur was für die Stadt?

    • Wenn die Deutschen wenigstens BEGREIFEN würden, dass E-Autos ZUMINDEST für die Stadt unverzichtbar sind!
      Aber das kommt schon noch… fragt sich nur, WANN.

  3. Schön wenn man in China wohnt. Im ehemaligen „Autoland“ Deutschland wird es das nicht geben. Erst recht nicht zu diesen Konditionen

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