Forschungsprojekt: Stuttgart bekommt Elektrotaxis


Taxi, Stuttgart, Elektromobilität

Fünf E-Taxis sind bald in Stuttgart unterwegs.

Fünf Taxis mit Elektroantrieb sollen bis 2015 in Stuttgart unterwegs sein. Ein Forschungsprojekt soll zeigen, ob ein elektrischer Antrieb im Taxi praktikabel ist – und ob er sich rechnet.

Klappt in Stuttgart der Personentransport auch mit Elektrotaxis? Institute der Universität Stuttgart, Daimler, Dekra, Bosch und die Taxi-Auto-Zentrale wollen dieser Frage auf den Grund gehen. Darum erhalten die Stuttgarter Taxiunternehmen im Laufe der kommenden Tage fünf Elektrofahrzeuge: vier kompakte Mercedes B-Klassen Electric Drive sowie ein Vito E-Cell. Die einseitige Fahrzeugauswahl überrascht nicht in Anbetracht der Beteiligung von Mercedes-Benz an dem Projekt.

Die Fahrzeuge verfügen über Reichweiten von 80 bis 200 Kilometern und sollen bis Ende 2015 im Einsatz sein. Laden werden die Elektrotaxis an öffentlichen Ladestationen. Marc-Stephan Krützfeldt vom Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS) sagte den „Stuttgarter Nachrichten“, das Projekt solle technische und soziale Aspekte der E-Taxis erforschen, beispielsweise anhand einer Umfrage unter Fahrern und Fahrgästen.

Strom-Taxis in anderen Städten

Das Projekt läuft im Rahmen des Forschungsprogramms „Schaufenster Elektromobilität“ und wird von der Bundesregierung gefördert. Das Bundesverkehrsministerium unterstützt den Versuch mit 1,12 Millionen Euro. Der Bund hat sich zum Ziel gesetzt, 1 Million Elektrofahrzeuge bis zum Jahr 2020 auf deutsche Straßen zu bringen.

Elektrotaxis sind in Deutschland schon länger im Einsatz. Bereits 2011 nahm in München das erste entsprechende Fahrzeug seinen Dienst auf. Inzwischen ist sogar ein nobler Tesla in der bayerischen Landeshauptstadt im Einsatz. 2013 startete ein Alltagstest in New York mit sechs Nissan Leaf.

3 Antworten zu “Forschungsprojekt: Stuttgart bekommt Elektrotaxis

  1. Die „Forschung“ hat nur einen Zweck: Forschungsgelder abgreifen. Am Ende wird alles in die Tonne gekloppt. Sinnlos, zwecklos, dämlich.

  2. Irgendwie müssen ja die bereitgestellten Fördergelder nun mal verbraten werden.
    Da muss eben wieder einmal ein “Forschungsprojekt” her, wenn einem sonst nichts sinnvolles einfällt.
    Wenn es nicht so traurig wäre, weil es unsere aller Steuergelder sind, die da zum Fenster herausgeworfen werden, würde ich laut loslachen.

    Derweil fahre ich seit Jahren elektrisch, ladend fast nur an öffentlichen Ladesäulen mit zwei E-Autos, einem E-Motorrad und einem E-Motorroller.
    Mich hat niemand gefördert, oder gefragt ob sich das denn bewährt.

    Muss man ja nicht…..dafür gibt es ja “Forschungsprojekte”.

    Die E-Mobilität braucht praktische Unterstützung keine Forschungsprojekte.
    Sie funktioniert ganz einfach.

    Wie viel zinslose Finanzierungen für E-Autos hätte man dafür ausgeben können oder öffentliche Ladeinfrastruktur dafür aufbauen?
    Wie viel Barrieren ließen sich in den Köpfen der Leute mit diesem Geld abbauen, wenn man es denn wirklich wollte

    Meine Entscheidung steht fest, für das “urbane Umfeld” wird nur noch elektrisch gefahren, ganz ohne Forschung übrigens ….. einfach durch nachrechnen und Verantwortung für die Umwelt.

  3. … und wieder mal – erforschen was nun schon so oft „erforscht“ wurde …

    Der Versuch läuft bis Ende 2015 und wird vom Bundesverkehrsministerium mit 1,12 Millionen Euro gefördert. An dem Projekt beteiligt sind unter anderem die Universität Stuttgart, das Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart sowie die Stuttgarter Taxi-Auto-Zentrale. Auch der Autobauer Daimler, der Zulieferer Bosch und die Prüfkonzern Dekra sind involviert. Welche Modelle von welchem Hersteller zum Einsatz kommen, wird in den nächsten Wochen entschieden.

    … nur mal so …

    … und weiter mit der „Forschung“ … ist alles schon DA !!!
    VERGLEICH WIRTSCHAFTLKEIT E FAHRZEUGE
    DR. A. GUTSCH KIT_Competence_E_KLiB
    http://www.klib-org.de/fileadmin/user_upload/Aktuelles/Services/KIT_Competence_E_KLiB.pdf
    … da wollte man schon vor 2 Jahren mit eTaxis forschen …

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