Münchner Start-up verkauft E-Roller im Netz


Das Münchner Start-up-Unternehmen Unu hat den Verkauf seines gleichnamigen Elektrorollers gestartet. Beim Unu ist nicht nur der Antrieb unkonventionell, sondern auch der Vertriebsweg.

1408_Unu_Roller_960x640

 

Der Hersteller vermarktet das Zweirad im Retrolook direkt über seine Webseite, auf Wunsch inklusive Versicherung und Kennzeichen. Mit einem Gewicht von nur 66 Kilogramm inklusive Batterie ist der 45 km/h schnelle Unu relativ leicht, mit einer Akkuladung soll er rund 50 Kilometer weit kommen.

Das acht Kilogramm schwere Akkupaket lässt sich zum Aufladen entnehmen und mit einem Schultergurt tragen. Das ist zum Beispiel für Großstädter praktisch, die keinen Stellplatz mit Stromanschluss am Haus haben. Laut Hersteller lässt sich der Akku an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose in fünf bis sechs Stunden wieder aufladen.

Bei der Fahrzeugbestellung haben Kunden die Wahl zwischen 13 verschiedenen Lackfarben, fünf Sitzbezügen sowie drei Motorisierungen mit 1000 Watt beim Einstiegsmodell und bis 3000 Watt bei der Topversion. Gegen Aufpreis ist ein zweites Akkupaket erhältlich.

Weil der Unu nur auf Anfrage gebaut wird, dauert es Unternehmensangaben zufolge fünf bis sechs Wochen, bis der Roller zum Kunden kommt. Auf Fahrzeug und Batterien gibt der Hersteller zwei Jahre Garantie.

Der Unu darf wie ein konventionell angetriebener Scooter in der 50-Kubikzentimeter-Klasse mit dem Auto- und Moped-Führerschein gefahren werden. Das Einstiegsmodell mit 1000-Watt-Motor kostet ab 1699 Euro.

Text: dpa

5 Antworten zu “Münchner Start-up verkauft E-Roller im Netz

  1. Pingback: electrive.net » UBS, Bosch, Fisker, Tesla, Rice University.

  2. DerHelmut spricht mir, in allen Punkten, aus der Seele!

  3. onlyelectrodriver

    Kann ich dann zukünftig als langjähriger ADAC Mitglied bei Batterieleerstand die Notfallnummer anrufen und eine neue kaufen🙂 Spass beiseite ich wünsche dem Start up Unternehmen Unu viel Erfolg !!!!

  4. Hört sich ja fast zu gut an…

  5. Nicht schlecht das Teil.
    Jetzt müsste nur die schwachsinnige Beschränkung von 45 km/h endlich (wieder…) auf 50 km/h erhöht werden, damit man nicht andauernd gefühlte 20 cm hinter sich die Drängler sitzen hat, die ja unbedingt die erlaubten 50 fahren wollen…
    Noch um ein Vielfaches besser wäre eine Zulassung mit 60 km/h (und eine Freigabe für den Ring in München z.B.), das würde die Verkaufszahlen explodieren lassen (auch für z.B. den „kleinen“ Twizy) und WESENTLICH gegen die Staus und den Smog in den Grossstädten wirken!
    DANN wäre endlich das preisgünstige eZweitfahrzeug eine Alternative!

    Übrigens darf man immer noch, sofern man einen der übrig gebliebenen Ex-DDR ergattert hat, immer noch ganz legal mit einem Moped 60 km/h fahren!
    Mit prähistorischer Technik wohlgemerkt…

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s