Peugeot Quartz : Die Kraft der drei Herzen


Hochbeinig: Der Quartz steht auf 23 Zoll großen Aluminiumfelgen. Zumindest als Concept Car.

Hochbeinig: Der Quartz steht auf 23 Zoll großen Aluminiumfelgen. Zumindest als Concept Car.

Mit dem Hybrid-Concept-Car Quartz will Peugeot auf dem Pariser Autosalon vom 4. bis zum 19. Oktober zeigen, wie das Unternehmen sich die neue SUV-Generation vorstellt. Dabei setzen die Franzosen auf das Segment Crossover, also ein Fahrzeug, das zwar wie ein Geländewagen aussieht, aber für mehr als Stöckchen und Steinchen kaum taugt. Der Quartz ist sogar eher für die Rennstrecke geeignet.

Auffällig: Das Concept Car steht breitbeinig. Die Front misst 2,06 Meter und wird von 305 Millimeter breiten Reifen flankiert. In der langgezogenen Linienführung der Seitenansicht soll sich laut Peugeot „die Dynamik der Studie widerspiegeln“. Durch die extrem kurzen Überhänge kommt der Quartz auf eine Gesamtlänge von 4,50 Metern.

Innenraumimpressionen: Dank eines neuen Herstellungsverfahrens konnte auf die B-Säule verzichtet werden. Und es gibt Schalensitze für alle.

Innenraumimpressionen: Dank eines neuen Herstellungsverfahrens konnte auf die B-Säule verzichtet werden. Und es gibt Schalensitze für alle.

Gegenläufig schräg öffnende Flügeltüren erleichtern den Einstieg, und dank eines neuen Herstellungsverfahrens konnte auf die B-Säule verzichtet werden. Der Quartz basiert auf der konzerneigenen Karosserie EMP2, auf die eine Verbundstruktur aus geklebten Elementen aufgesetzt wird. Stark ist, was in dieser Plattform steckt: Der Plug-in-Full-Hybrid-Antriebsstrang mit einer Gesamtleistung von 500 PS besteht aus einem Verbrennungs- und zwei Elektromotoren. Unter der Motorhaube verbirgt sich der von Peugeot Sport entwickelte 1,6 l  THP 270. In Verbindung mit einer Sechsgang-Automatik wartet der Vierzylinder-Benziner mit einem Drehmoment von 330 Nm und einer spezifischen Leistung von fast 170 PS/l auf.

Batman wäre neidisch: Das Heck schaut grimmig, und bei Bedarf treibt ein Elektromotor auch die Hinterräder an.

Batman wäre neidisch: Das Heck schaut grimmig, und bei Bedarf treibt ein Elektromotor auch die Hinterräder an.

Zusätzlich wird die Vorderachse direkt von einem 85-kW-Elektromotor angetrieben. Dieser lädt im Schubbetrieb die 400-Volt-Batterie auf und unterstützt den Verbrennungsmotor beim Gangwechsel. Die Hinterachse wird von einem zweiten 85-kW-Elektromotor für den Vortrieb des Fahrzeugs angetrieben, der ebenfalls zur Batterieaufladung beiträgt. Ein speziell ausgelegtes ESP steuert die Bremskraftverteilung auf die vier Räder – sowohl zur Stabilisierung des Fahrzeugs als auch im Hinblick auf ein optimales Batterielademanagement.

Wie in einem Rennwagen: Blinker, Fahrmodi und Schaltpaddles lassen sich mit geringem Bewegungsaufwand direkt am Lenkrad bedienen.

Wie in einem Rennwagen: Blinker, Fahrmodi und Schaltpaddles lassen sich mit geringem Bewegungsaufwand direkt am Lenkrad bedienen.

Der Fahrer soll zwischen drei Einstellungen entscheiden können: Im emissionsfreien ZEV-Modus verfügt das Fahrzeug mit dem Energievorrat der am Netz aufladbaren Batterie über eine Reichweite von bis zu 50 Kilometer. Im „Route“-Modus sorgen Verbrennungs- und vorderer Elektromotor gemeinsam für den Vortrieb und im „Race“-Modus arbeiten alle drei Motoren. Ob die Studie in die Serienproduktion gehen wird, lässt man bei Peugeot offen.

2 Antworten zu “Peugeot Quartz : Die Kraft der drei Herzen

  1. Noch so eine unüberlegte Studie am Ziel vorbei. Was soll das? Bloß nicht vom Sprit weg. Immer feste druff auf den Energieamboss.

  2. „Gesamtleistung von 500 PS“…
    Ist ja wohl auch das absolute Minimum…
    Und dass man bei der Motorhaube nichts sieht, was näher als 50m vor einem ist, ist ja auch egal… Hauptsache 23 Zoll Felgen.

    Jeder dieser „Studien“ und „Concept-Cars“ treibt den Preis für reale eAutos in die Höhe!

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