E-Autos made in Germany


E-Autos wie der BMW i3 kosten derzeit deutlich über 30.000 Euro. Zum Vergleich: Manche solide deutsche Kleinwagen mit Verbrennungsmotor kosten unter 10.000 Euro.

E-Autos wie der BMW i3 kosten derzeit deutlich über 30.000 Euro. Zum Vergleich: Manche solide deutsche Kleinwagen mit Verbrennungsmotor kosten unter 10.000 Euro.

Elektroautos sind im Angebot deutscher Autobauer noch immer Exoten. Doch in diesem Jahr rüsten die Hersteller auf: Laut dem Verband der Automobilindustrie (VDA) sollen bis Ende des Jahres 17 Serienmodelle aus deutscher Produktion auf dem Markt sein. 2015 kommen noch einmal zwölf weitere dazu. Eine Übersicht. 

BMW hat bereits im vergangenen Herbst den i3 herausgebracht – und in diesem Jahr bis August 8401 Modelle verkauft. Der Plug-In-Hybrid-Sportwagen i8 wird seit Anfang Juni ausgeliefert. Bisher sind die Stromer recht teuer. Der i3 der Münchner kostet in der Einstiegsvariante etwa knapp 35.000 Euro.

Europas größter Autobauer Volkswagen hat seinen Kleinwagen Up in einer Version mit Elektromotor auf den Markt gebracht. Der E-Up kostet fast 27.000 Euro. Zum Vergleich: Das Basismodell des Kleinwagens mit Verbrennunsmotor ist für 9975 Euro zu haben – allerdings mit deutlich weniger Ausstattung als sein Elektrobruder. Der seit Mai erhältliche E-Golf kostet rund 35.000 Euro.

Daimler hat über die Kleinwagenmarke Smart seit gut einem Jahr ein E-Auto im Programm (ADAC Test Smart fortwo electric drive), der neue Smart soll erst 2016 als E-Variante herauskommen. Der Zweisitzer der Schwaben hatte zuletzt einen Einstiegspreis von gut 18.910 Euro, der Akku muss dann allerdings für 65 Euro monatlich dazugeleast werden. Inklusive Batterie kostet der Wagen 23.680 Euro. Außerdem kommt die B-Klasse mit Elektroantrieb noch in diesem Jahr auf den Markt. Daneben hat Daimler bislang nach Firmenangaben insgesamt neun Modelle mit Batterie- oder Brennstoffzellenantrieb vom Smart über Transporter bis hin zu leichten Lkw und Bussen im Angebot.

Auch der Sportwagenbauer Porsche ist bei der E-Mobilität aktiv und will etwa mit einer Hybridvariante seines Luxusmodells Panamera punkten. Audi setzt ebenfalls auf Plug-in-Hybride. Bereits auf dem Markt ist der Opel Ampera. Er ist baugleich mit dem Chevrolet Volt aus dem Mutterkonzern General Motors.

Quelle: dpa

3 Antworten zu “E-Autos made in Germany

  1. „Daneben hat Daimler bislang nach Firmenangaben insgesamt neun Modelle mit Batterie- oder Brennstoffzellenantrieb vom Smart über Transporter bis hin zu leichten Lkw und Bussen im Angebot.“
    IN DER REALEN WELT KANN MAN DIE ABER NICHT KAUFEN !!!

    Auch der Sportwagenbauer Porsche ist bei der E-Mobilität aktiv und will etwa mit einer Hybridvariante seines Luxusmodells Panamera punkten.
    EIN RENNER AUF DEM MASSENMARKT … LOL …

    Bereits auf dem Markt ist der Opel Ampera.
    DER AMPERA WIRD VON OPEL/GM NICHT MEHR VERKAUFT !!!
    (WEGEN ZU GERINGEM ABSATZ IN DER EU WURDE DER VERKAUF BEENDET … KOENNTE MAN AUCH ALS ADAC WISSEN😉 )

    ALSO EIGENTL. NUR WIEDER WISCHI-WASCHI VOM VDA LOBBY-FRETTCHEN DER DEUTSCHEN-LEITMARKTFUEHRER-PREMIUM-AUTOINDUSTRIE …

  2. Es ist längst möglich, einen Kleinwagen mit Elektroantrieb zu bauen, der eine ausreichende Reichweite von 300 km unter jeder Betriebsbedingung und in kurzer Zeit aufgeladen ist. Der Preis braucht nicht über 15000,- € z liegen. Man muss nur die vorhandenen technischen Möglichkeiten firmenübergreifend kombinieren.
    Genauso gut könnte man mit Photovoltaik auf allen Dächern die Energieversorgung überreichlich sicherstellen.
    Das will aber doch keiner.
    Zuerst müssen der letzte Tropfen Erdöl und das letzte Erdgas verbraucht und die Taschen der Atomlobby gefüllt sein.
    Die Politiker leisten dem aktiv Vorschub. Die brauchen ja auch Geld.

  3. Also ich zähle ganze 5 (in Worten: FÜNF) REIN ELEKTRISCHE Autos aus deutscher Produktion (wenn man die noch nicht käufliche B-Klasse mitrechnet, auch wenn nur die Hülle von Mercedes stammt). Der Opel Amprera ist lediglich ein umgelabelter Chevy Volt, und wird in USA produziert (zumindest laut wikipedia).
    Alle anderen sind nur Hybride mit einer mickrigen elektrischen Reichweite was zu geschönten NEFZ-Werten führt.

    Sogar in Stuttgart werden jetzt schon Teslas statt Mercedes als Dienstwagen gekauft (siehe Stuttgarter Zeitung). Das ist ein echtes Armutszeugnis. Aber solange die Kunden brav die (deutschen) Stinker kaufen, gibt es keinen Grund für ein Umdenken.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s