Formel E: Heidfeld wieder mit Crash


Für Nick Heidfeld läuft es nicht in der Formel E. Der frühere Formel-1-Pilot sieht auch in Malaysia die Zielflagge nicht. Daniel Abt holt bei dem spektakulären zweiten ePrix der Saison hingegen als Zehnter erneut einen Punkt.

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Nick Heidfeld ist auch beim Formel-E-Rennen von Malaysia nicht ins Ziel gekommen. Der frühere Formel-1-Pilot wurde nach 9 von 31 Runden vom Franzosen Franck Montagny in die Mauer gedrängt und musste seinen Venturi vorzeitig abstellen.

Schon beim ersten ePrix in Peking hatte Heidfeld großes Pech. Bei der Premiere der vollelektrischen Rennserie in China rammte ihn der Franzose Nicolas Prost und brachte ihn um jede Siegchance.

Trotz einer Führung bis wenige Runden vor Schluss reichte es für den Allgäuer Daniel Abt in Putrajaya nicht zum Podium. Als Zehnter sicherte sich der 21-Jährige vom Rennstall AudiSport ABT aber zumindest erneut einen Punkt. Den Sieg holte sich Sam Bird vom Team Virgin. „Es war eine tolle Woche. Wir waren von Beginn an schnell“, resümierte der Brite, der sich souverän vor China-Sieger Lucas di Grassi und Sebastien Buemi behauptete. In der Fahrerwertung liegt Bird (40 Punkte) nur drei Zähler hinter dem führenden Audi-Mann di Grassi. Der nächste Lauf findet am 13. Dezember in Punta del Este in Uruguay statt. Im Mai 2015 macht die Serie in Berlin Station.

Abt kam wegen technischer Probleme beim Erlöschen der roten Ampeln gar nicht vom Fleck. Von Startplatz drei wurde der Kemptener durchgereicht. Für Heidfeld lief es zunächst verheißungsvoller: Der Mönchengladbacher verbesserte sich schnell von Position sieben auf sechs. Nach dem ersten Umlauf kam allerdings wegen einer Kollision das Safety-Car auf die Strecke — das Feld zog sich zusammen.

Heidfeld konnte davon allerdings nicht profitieren. Der Franzose Montagny drängte den 37 Jahre alten Venturi-Mann früh in die Mauer und besiegelte dessen zweites vorzeitiges Aus in dieser Saison. Zum zweiten Mal musste das Safety-Car raus, kopfschüttelnd verfolgte Heidfeld das Rennen weiter aus der Box.

Den obligatorischen Tausch der Autos nutzte Abt. Der 21-Jährige setzte sich an die Spitze und durfte vorübergehend vom ersten Sieg in der vollelektrischen Serie träumen. Bird zog aber an ihm vorbei, Abt verlor Position um Position. Immerhin reichte es für den Deutschen wie in China noch zu einem Punkt.

Wie auch in Peking kam es in der letzten Runde zu einem heftigen Crash. Diesmal krachte der Brasilianer Bruno Senna von Mahindra Racing gegen die Mauer. Der frühere Formel-1-Fahrer und Neffe von Rennfahrerlegende Ayrton Senna konnte aber selbst aus seinem Wagen steigen. Bird fuhr unbeirrt zum Sieg.

Quelle: dpa

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