Google testet 150 Autos


Der Marktstart der selbstfahrenden E-Autos von Google rückt näher. Für einen Test des kleinen Zweisitzers, der ohne aktiven Fahrer auskommt, hat der Internetkonzern nun eine kleine Flotte bestellt.

Für sein selbstfahrendes Auto sucht Google noch Partner aus der Fahrzeug-Branche.

Für sein selbstfahrendes Auto sucht Google noch Partner aus der Fahrzeug-Branche.

Google lässt für Tests seines ersten selbstfahrenden Autos aus eigener Entwicklung eine Flotte aus 150 Wagen bauen. Die Zweisitzer werden beim Fahrzeugentwickler Roush in der Nähe der US-Auto-Hauptstadt Detroit gefertigt. Unter den Partnern sind auch die deutschen Zulieferer Continental, Bosch und ZF Lenksysteme, wie aus einem Interview des Projektchefs Chris Urmson mit der Zeitung „Detroit Free Press“ am Rande der Automesse in Detroit hervorgeht.

Die Testfahrzeuge von Google sollen im Frühjahr in Kalifornien auf die Straße kommen. Der Konzern hatte einen ersten Prototyp seines Autos ohne Pedale und Lenkrad, das nur vom Computer gesteuert werden soll, im Mai vorgestellt. Inzwischen gibt es eine straßentaugliche Version. Es wird erwartet, dass Google angesichts aktueller Regeln temporäre Steuermöglichkeiten für die Testfahrer einbauen muss.

Google wolle die Fahrzeuge in fünf Jahren marktreif haben, sagte Urmson. Eine ähnliche Zielmarke verfolgen auch die etablierten Autohersteller mit ihren Plänen zum automatisierten Fahren.

Nebenbei sieht sich Google für sein selbstfahrendes Auto nach Partnern in der Fahrzeugbranche um. „Wir wollen nicht ausdrücklich ein Autohersteller werden“, sagte Chris Urmson dem „Wall Street Journal“.

Quelle: dpa

 

Eine Antwort zu “Google testet 150 Autos

  1. Nette Idee, mal sehen was das wird. Auf großen Firmengeländen, Farmen oder in kleinen Ortschaften als Taxi zwischen den Dörfern, kann ich mir so ein Fahrzeug sehr gut vorstellen. Bei einer Geschwindigkeit von max. 30 km/h sogar ohne zusätzliche mechanische Steuertechnik. In Großstädten eher nicht. Und genau für diese kurzen Strecken zwischen kleinen Ortschaften als ÖPNV Anteil von den Kommunen kostenfrei gestellt.

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