E-Parkplätze: Minister spricht Klartext


Alexander Dobrindt (CSU) gibt Gas. Verzeihung, natürlich gibt er Strom. Wie der Verkehrsminister in einem Interview mit der „Bild“ bestätigte, ist die Elektromobilität für ihn ein zukunftsfähiges Konzept und ein wichtiger Teil des Mobilitätsmixes.

Nicht nur in Tiefgaragen: Kostenlose E-Stellplätze sollen laut Minister Dobrindt bald überall in der Stadt entstehen.

Nicht nur in Tiefgaragen: Kostenlose E-Stellplätze sollen laut Minister Dobrindt bald überall in der Stadt entstehen.

Auf die Frage, wie sich die Sonderparkplätze für E-Autos und Carsharing auf Pendler und Normalfahrer auswirken würden, sagte Dobrindt: „E-Autos gehören zur Mobilität der Zukunft dazu. Deshalb wollen wir diese Technik weiter fördern. Parkplätze und Ladestationen sind ein attraktiver Anreiz. Das entsprechende E-Auto-Gesetz wird dieses Jahr in Kraft treten. Und auch fürs Carsharing soll es Sonderparkplätze geben. Auch das werden wir dieses Jahr erlauben. Wir wollen den Trend damit unterstützen, gerade in Ballungsgebieten. Die Kommunen entscheiden aber letztlich selbst, wo diese kostenfreien Angebote sinnvoll sind – und behalten dabei Pendler und Normalfahrer im Blick.“

Auch sprach sich der Minister noch einmal deutlich gegen ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen aus. Er sagte: „Ein generelles Tempolimit lehne ich ab: Die deutschen Autobahnen gehören zu den sichersten Straßen der Welt. Wichtiger sind moderne Systeme, eine intelligente Lenkung der Verkehre. Wir bereiten gerade ein digitales Testfeld Autobahn vor, das auf der A9 in Bayern entstehen wird. Langfristig ist das Ziel die komplett vernetzte Straße, die Staus reduziert und die Verkehrssicherheit erhöht.“
Zum Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen, sagte Dobrindt nichts.

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