Sabrina, das erste iranische E-Auto


Vergangenen Sonntag war es so weit: Irans Autohersteller Diyar Khodro verkündete, ab März 2015 mit der serienmäßigen Herstellung des ersten iranischen E-Autos zu beginnen. Glaubt man dem Internetportal tehrantimes.com, verfügt der Kleinwagen Sabrina über ganz vernünftige Fahrwerte.

Äußerlich ähnelt das E-Auto "Sabrina" einem japanischen oder koreanischen Kleinwagen.

Äußerlich ähnelt das E-Auto Sabrina einem japanischen oder koreanischen Kleinwagen.

Laut der Nachrichtenagentur Fars News Agency beginnt ab sofort ein Probeproduktionslauf für Sabrina. Ab März 2015 (Anfang des iranischen Kalenderjahres) soll dann die Großserie starten. Etwa 42.500 Fahrzeuge pro Jahr will Diyar Khodro herstellen.

Das E-Auto Sabrina soll über eine Reichweite von etwa 250 Kilometern verfügen. Weitere Details wie Batteriekapazität, Ladedauer, Preis und Leistung sind bislang nicht bekannt. Der Hersteller verkündete, derzeit mit der iranischen Regierung zu verhandeln, um für das erste iranische E-Auto auch eine Lizenz im öffentlichen Transportwesen (zum Beispiel als Taxi) zu erhalten. Sabrina wird mutmaßlich nur im Iran zu kaufen sein.

Wie gut das E-Mobil tatsächlich ist, muss sich erst zeigen. Iranische Autos genießen in der Bevölkerung nicht den besten Ruf. Laut tehrantimes.com sind viele Iraner der Meinung, dass einheimische Fahrzeuge zu teuer seien und eine zu schlechte Qualität haben. Ein Grund dafür seien die hohen Importzölle für Fahrzeuge aus dem Ausland. Die iranische Regierung wolle jedoch diese Zölle innerhalb von zwei Jahren abschaffen, damit mehr Autos aus dem Ausland importiert werden können. So solle ein stärkerer Wettbewerb entstehen, der langfristig zu einer höheren Qualität bei einheimischen Autos führe.

Innenansicht: "Sabrina" scheint ganz vernünftig verarbeitet zu sein.

Innenansicht: Sabrina scheint ganz vernünftig verarbeitet zu sein. Details sind noch nicht bekannt.

Die Produktion von Sabrina gilt als Teil einer iranischen Elektromobilitäts-Offensive. Sie ist zurückzuführen auf eine starke Smog-Problematik, vor allem in Großstädten wie Teheran. Bereits vor einem halben Jahr verkündete die Regierung, zusammen mit dem Ölministerium den Verkauf von 400.000 elektrischen Motorrädern zu subventionieren, um die Smog-Belastung zu reduzieren.

4 Antworten zu “Sabrina, das erste iranische E-Auto

  1. Warum soll das so schwer sein?
    Da hat doch vor ein paar Jahren ein Kanadier mit seinem VW-Käfer bewiesen, dass es mit weit unter 20 000€ geht!
    http://www.elektronikpraxis.vogel.de/stromversorgung/articles/281777/

  2. Der Iraner ist wohl ein Chinese😉 => Senova D20
    Siehe: http://www.carnewschina.com/tag/senova-d20/
    http://www.carnewschina.com/wp-content/uploads/2014/12/beijing-auto-ev200-china-1.jpg?109b36
    oder …

    A staff charges the battery of an electric car at the Beijing Capital International Airport, Oct. 30, 2014. (Photo/Xinhua)

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