Meine Mobilität: Die Qual der Wahl


Grundsätzlich gilt: Eine Vielzahl von Angeboten erschwert den Entscheidungsprozeß. Das ist auch bei der eigenen Mobilität nicht anders. Insbesondere, wenn es um die Elektromobilität geht. Da wird das Spektrum reichlich komplex. Abhilfe soll nun ein Entscheidungstool im Internet bieten.

15 Fragen, eine Antwort: Welches e-Mobilitätskonzept ist für mich geeignet.

15 Fragen, eine Antwort: Welches e-Mobilitätskonzept ist für mich geeignet?

Trotz einer grundsätzlichen Bereitschaft, die eigene Fortbewegung ökologischer zu gestalten, lassen sich viele Menschen von der Komplexibilität der Thematik verschrecken. Ein Verbrennungsmotor bleibt eben eine berechenbare Konstante. Bei der Elektromobilität kommen zum Zweifel über die neue Technik noch die unterschiedlichsten Entscheidungskriterien hinzu: Lebensbedingungen, Einkommensstrukturen und die eigene Wahrnehmung.

Und die Angebote sind eben vielseitig: Öffentlicher Nahverkehr, unterschiedlichste Sharing-Konzepte, vom Fahrrad bis hin zum Auto in den unterschiedlichsten Ausführungen – am Ende stellt sich die Frage: Welches Mobilitätskonzept ist für meine Bedürfnisse das richtige?

Die Antwort kann nun vielleicht der kostenlose Elektromat liefern. Dazu werden die sieben Mobilitätsformen Elektroauto, Hybridauto, Pedelec, E-Bike, ÖPNV, Pedelec-Sharing und eCar-Sharing miteinander verglichen. Der Weg dorthin führt über 15 Fragen, deren Beantwortung in weniger als zwei Minuten erledigt ist. Ob das Ergebnis dann eine verlässliche Antwort bietet, kann nur jeder für sich selber entscheiden.

Der Elektromat wurde vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, der e-mobil BW (Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie Baden-Württemberg GmbH) und der Yellow Map AG im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität (eine Initiative der Bundesregierung) entwickelt.

Wer eine Antwort sucht: www.elektr-o-mat.de

5 Antworten zu “Meine Mobilität: Die Qual der Wahl

  1. Ich habe angegeben, dass mir eine eigenes Fahrzeug sehr wichtig ist und die Frage doppelt gewichtet. Mir wurde E-Car-Sharing empfohlen, obwohl ich jeden Tag 100 km fahre. Das ist sowohl emotional als auch aus Kostensicht nicht die richtige Empfehlung. Immerhin kam an zweiter Stelle das Elektroauto.

    Irgendeine Agentur hat für diese billige Website wahrscheinlich eine halbe Million bekommen. Hätte man auch als Kaufprämie ausschütten können.

  2. Wieder mal wird um den heißen Brei herumgelabert. Keiner der Politiker oder Autohersteller will zugeben, dass die Autos einfach nur zu teuer sind. Die Leute seien verunsichert. Erst gibt es zu wenig Auswahl an Modellen, jetzt ist die Auswahl zu komplex. Die Leute hätten Angst wegen der Reichweite. Alles Blödsinn.

    Man schaue sich einfach die meistgekauften Modelle an, da sind halt einfach kaum Autos 40k Euro dabei.

  3. Das Angebot der Hersteller zum Thema Elektromobilität ist doch sehr überschaubar.

    Habe ich das Geld und möchte ich Langstrecke fahren gibt es nur Tesla. Kein einziger Mitbewerber. Suche ich einen für die Kurz- und Mittelstrecke und möchte keine Reichweitenangst haben nehme ich einen mit Range-Extender. Da gibt es weltweit wieder nur einen: Den BMW i3. (Opel Ampera wird nicht mehr hergestellt). Benötige ich keinen Range-Extender habe ich eine kleine Auswahl zwischen BMW i3,VW Golf,B-Klasse, Nissan Leaf, Renault Coe, E-Smart, Kia Soul.

    Dann gibt es noch ein paar Plugin-Hybride mit kleinen Elektromotörchen und großen Verbrennern für diejenigen, die dem reinen Elektroauto noch nicht über den Weg trauen.

    • „Da gibt es weltweit wieder nur einen: Den BMW i3. “ stimmt so nicht wirklich:
      noch nie ´was vom OUTLANDER gehört? 50km elektrisch reicht doch meistens…

  4. Was für diesen sinnlosen Mist wieder an Fördergeldern verbraten worden ist, mag ich mir gar nicht wirklich ausdenken… man schaue sich nur mal den letzten Absatz an, wer da alles mitgebastelt (und mitabgesahnt!!!) hat…

    Aber such mal jemand z.B. aktuelle Vergleichstabellen der elektrischen Reichweite von Hybriden.
    Aber das wär ja auch was Sinnvolles…

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