Formel E: Strahlende Sieger, murrende Verlierer


Obligatorische Champagner-Dusche in Miami: Oben Mitte: Sieger Nico Prost, links: der Zweite Scott Speed, rechts: der Deutsche Daniel  Abt, Dritter des Rennens.

Obligatorische Champagner-Dusche in Miami: Oben Mitte: Sieger Nico Prost, links: der Zweite Scott Speed, rechts: der Deutsche Daniel  Abt, Dritter des Rennens.

Im Gegensatz zur Formel 1 herrscht in der Formel E Spannung pur. In den ersten fünf Rennen haben fünf verschiedene Fahrer gewonnen. Der fünfte Sieger heißt Nico Prost. Er setzte sich am vergangenen Wochenende im Rennen von Miami durch. 

20 E-Flitzer surrten los, als vor 20.000 Zuschauern die Startflagge für das erste Formel-E-Rennen von Miami im US-Sonnenstaat Florida geschwenkt wurde. Jean-Eric Vergne hatte im Qualifiying die Poleposition für sich entschieden und konnte zunächst als Führender in die erste Kurve fahren. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Vergne fiel bis auf den letzten Platz zurück und schien technische Probleme zu haben.

Mehrmals wechselte während des Rennens die Führung. Am Ende hieß der überglückliche Sieger Nico Prost, Sohn der Formel-1-Legende Alain Prost. Für Prost junior ein Grund zur doppelten Freude: Er übernahm damit auch die Gesamtführung des Klassements. Dahinter strahlte auch Debütant Scott Speed. Bei der Siegerehrung stand er auf Podestplatz zwei – in seinem ersten Rennen überhaupt – und das vor US-Publikum. Hinter Speed fuhr der Deutsche Daniel Abt über die Ziellinie auf Platz drei.

Wenn Blicke Wände durchbohren könnten, würde es Heidfeld wohl schaffen. Seine Laune hält sich wegen des Saisonverlaufes in Grenzen.

Wenn Blicke Wände durchbohren könnten, würde es Heidfeld mit dieser Mimik schaffen. Seine Laune hält sich wegen des Saisonverlaufes in Grenzen.

Ein weiterer deutscher Fahrer wurde abermals enttäuscht. Denn der Pechvogel des Wettbewerbes sollte wieder Nick Heidfeld heißen. Er fuhr auf Platz zwölf, hatte sich aber deutlich bessere Chancen ausgerechnet. Der frühere Formel-1-Pilot twitterte schon nach dem Qualifying von Miami: „Ich hörte eine Stimme sagen: ‚Lächle, es könnte schlimmer kommen‘ … und dann kam es schlimmer.“ Denn eigentlich fuhr Heidfeld auf Startplatz zehn. Die Verantwortlichen stuften ihn jedoch auf den vorletzten Startplatz, weil er zu viel Energie verbraucht habe.

Diesmal war Nick Heidfeld (im Formel-E-Auto) zwar in keinen Unfall verwickelt, konnte aber nicht auf die vorderen Ränge fahren.

Diesmal war Nick Heidfeld (im Formel-E-Auto) zwar in keinen Unfall verwickelt, konnte aber nicht auf die vorderen Ränge fahren.

Es ist nicht Heidfelds Saison: Die ersten beiden Rennen fiel er wegen zwei unverschuldeter Unfälle aus. Im dritten und vierten Rennen der Formel-E-Debüt-Saison lag er zunächst in Führung. Doch die Rennkommissare verpassten ihm Zeitstrafen, weshalb er weit nach hinten fiel. Heidfeld liegt in der Gesamtwertung momentan auf Rang 19. 

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