Tagesarchiv: 19. März 2015

Mehr E-Mobile, weniger Hitze


Elektromobilität vermeidet Lärm, Gestank und Feinstaubausstoß und verspricht damit, die Lebensqualität der Stadtbewohner zu erhöhen. Chinesische Forscher verweisen jetzt auf einen weiteren positiven Effekt: Nach ihrer Rechnung heizen Elektroautos Städte auch weniger auf als herkömmlich motorisierte Gefährte.

Gerade im Stadtverkehr spielen Elektroautos ihre Umweltvorteile aus.

Gerade im Stadtverkehr spielen Elektroautos ihre Umweltvorteile aus.

Stromer geben weniger Wärme an die Umgebung ab als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, dadurch verringert sich der städtische Hitzeinsel-Effekt, schreiben Canbing Li und seine Kollegen von der Hunan University im chinesischen Changsha in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“. Damit könne auch der Stromverbrauch von Klimaanlagen erheblich reduziert werden.
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Plug-in-Offensive aus Stuttgart


Insgesamt zehn neue Plug-in-Hybrid-Modelle möchte Mercedes bis 2017 zum Verkauf anbieten. Im Schnitt bedeutet das: Alle vier Monate elektrifizieren die Stuttgarter eines ihrer Fahrzeugmodelle. Das nächste mit zusätzlichem Elektroherz kommt noch diesen Monat zu den Händlern und ist schon lange bestellbar: der C 350 e.

Von einem herkömmlichen C-Klasse-Mercedes wird der C350e äußerlich kaum zu unterscheiden sein. Bis zu 30 km soll er rein elektrisch fahren können.

Von einem herkömmlichen C-Klasse-Mercedes wird der C 350 e mit Plug-in-Hybrid äußerlich kaum zu unterscheiden sein. Bis zu 30 km soll er rein elektrisch fahren.

Das Hauptmotiv ist klar und Mercedes leugnet es gar nicht groß. Zwar wird auch die Umwelt durch einen reduzierten CO2-Ausstoß geschont, das stärkere Motiv für Mercedes ist jedoch, dass sich durch mehr Hybrid-Modelle der CO2-Flottenausstoß verringert. Und der muss bis 2020 auf durchschnittlich unter 100 g/km pro Fahrzeug sinken – so hat es die EU bestimmt. Derzeit liegt dieser Mercedes-Flottenwert laut Hersteller bei 129 g/km. Weiterlesen