Plug-in-Offensive aus Stuttgart


Insgesamt zehn neue Plug-in-Hybrid-Modelle möchte Mercedes bis 2017 zum Verkauf anbieten. Im Schnitt bedeutet das: Alle vier Monate elektrifizieren die Stuttgarter eines ihrer Fahrzeugmodelle. Das nächste mit zusätzlichem Elektroherz kommt noch diesen Monat zu den Händlern und ist schon lange bestellbar: der C 350 e.

Von einem herkömmlichen C-Klasse-Mercedes wird der C350e äußerlich kaum zu unterscheiden sein. Bis zu 30 km soll er rein elektrisch fahren können.

Von einem herkömmlichen C-Klasse-Mercedes wird der C 350 e mit Plug-in-Hybrid äußerlich kaum zu unterscheiden sein. Bis zu 30 km soll er rein elektrisch fahren.

Das Hauptmotiv ist klar und Mercedes leugnet es gar nicht groß. Zwar wird auch die Umwelt durch einen reduzierten CO2-Ausstoß geschont, das stärkere Motiv für Mercedes ist jedoch, dass sich durch mehr Hybrid-Modelle der CO2-Flottenausstoß verringert. Und der muss bis 2020 auf durchschnittlich unter 100 g/km pro Fahrzeug sinken – so hat es die EU bestimmt. Derzeit liegt dieser Mercedes-Flottenwert laut Hersteller bei 129 g/km.

Der C 350 e ist ein weiterer kleiner Schritt in die CO2-ärmere Zukunft der Schwaben. Der Einstiegspreis liegt hoch: In der Grundausstattung kostet die „Mini-S-Klasse“ fast 51.000 Euro. 30 Kilometer Reichweite sollen rein elektrisch möglich sein. Die Maximalgeschwindigkeit ist dabei auf 130 km/h abgeriegelt. Die Ladezeit des Akkus liegt laut Hersteller bei etwa drei Stunden. Die Battterie wird aber auch während der Fahrt durch zurückgewonnene Bremskraft (Rekuperation) teilweise aufgeladen.

Im kombinierten Betrieb gibt Mercedes einen Normverbrauch von 2,1 Litern/100 km an. Das entspräche einem CO2-Ausstoß von 48 g/km. Die kombinierte Leistung des C 350 e soll 293 PS betragen: Der Vierzylinder-Benzinmotor verfügt über 211 PS, der Elektromotor leistet 82 PS. Stark genug, um die Limousine in flotten 5,9 Sekunden von o auf 100 km/h zu beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h.

Der C 350 e ist nach dem S 500 e das zweite Modell mit Plug-in-Hybrid-Technik. Das dritte der angekündigten zehn Plug-in-Hybride kommt angeblich im Sommer. Dann möchte Mercedes den überarbeiteten GLE auch mit zusätzlichem Elektromotor anbieten.

Eine Antwort zu “Plug-in-Offensive aus Stuttgart

  1. Was ist größer? Die 12V-Batterie oder der Fahrakku? Mercedes geht halt mit dem demografischen Wandel. Da kann man den Senioren nicht so einfach ein funktionierendes E-Auto hinstellen… das klappt nur bei den Chinesen.😉

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