Tesla fährt mit Strahlen statt mit Strom


Sensation aus dem Hause Tesla: Wie eine exklusive ADAC Recherche ergab, hat Tesla ein historisches Experiment durchgeführt. Das Ergebnis ist ein Wagen, der mit kosmischen Strahlen angetrieben wird.

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Vorkriegs-Klassiker mit Strahlenpower:  Pierce Arrow. (Quelle: Archiv Eckermann)

Elon Musk, der Elektroautopionier und Gründer der kalifornischen E-Edelschmiede Tesla Motors ist auch für seine Pläne zur Eroberung des Weltraums bekannt. Raumtransporter und Satelliten stehen dabei im Fokus des Unternehmers. Nichts liegt da näher als Weltraumstrahlung als Antrieb für Autos zu nutzen.

An einem Pierce Arrow, dem Benzinmotor und Auspuffanlage entnommen wurden, sollen derartige Experimente schon durchgeführt worden sein. Die aus dem Weltraum einfallende Höhenstrahlung dient als Energiequelle. Das Tesla-Auto verfügt über einen Konverter, der die Raumenergie umwandelt und damit einen Motor antreibt. Das Fahrzeug ist nach Aussagen eines Zeugen ca. 32 Kilometer weit gefahren. Und nachhaltig ist das Gefährt auch: Energie aus dem Weltall ist kostenlos, sauber und unerschöpflich.

Tesla: mehr als 100 Patente – und ein Konverter

Dieses Experiment wurde allerdings nicht von Tesla Motors durchgeführt, sondern dem Namensgeber des Autoproduzenten nachgesagt, dem amerikanischen, im heutigen Kroatien geborenen Physiker Nikola Tesla (1856 bis 1943).

Der Erfinder, der einen wesentlichen Beitrag zur Erfindung und Durchsetzung der Wechselstromtechnologie geleistet hat und der mehrere Hundert Patente angemeldet hat, soll Gerüchten aus den 1930er-Jahren zufolge über einen derartigen Konverter verfügt und ihn in den Pierce Arrow eingebaut haben. Eine gemeinsame Fahrt mit Nikola Tesla in dem Oldtimer, die am 9. Dezember 1930 in den USA stattgefunden haben soll, ist vom Direktor und Gründer des Deutschen Erfinderhauses in Hamburg, Heinrich Jebens (1895 bis 1958), verbrieft. Auch von einem zweiten Zeugen wurde berichtet, einem angeblichen Verwandten Teslas, Petar Savo – seine Existenz ist allerdings zweifelhaft.

Teslas kosmisches Auto

Savo machte ein Jahr nach der ersten Fahrt angeblich ähnliche Angaben zum „Strahlenauto“ wie Jebens. Aber: Der Autor der neuesten Tesla-Biografie, Michael Krause, belegt, „dass es keinen Beweis für die Existenz eines ‚Petar Savo’ gibt“. (Krause, Michael. Wie Nikola Tesla das 20. Jahrhundert erfand. Berlin 2010). Krause zufolge habe Tesla selbst das Auto auch nie erwähnt. Zudem tauchte der Konverter nie auf, Schrottteile oder Fotos des „Mystery Car“ gibt es nicht. Es ist also eher nicht von einer geschichtlichen Wahrheit auszugehen, wenn es um das kosmische Auto des Herrn Tesla geht.

Dennoch: Der Erfinder glaubte an die Möglichkeit, Energie aus dem Raum, dem Äther, anzuzapfen. Der Energieerhaltungssatz besagt, dass keine Energie verloren geht, sondern sich nur umwandelt. Vielleicht holt sich Elon Musk bei Nikola Tesla weitere Inspiration für seine Autos und Weltraumfahrzeuge. Genug unternehmerische Energie hat er ja.

Text: Christian Buric

5 Antworten zu “Tesla fährt mit Strahlen statt mit Strom

  1. Nikola Tesla verdanken wir ja sehr viel – z.B. den Wechselstrom, aber er hatte einige auch umstrittene Projekte. Eines dieser Projekte ist das hier vom ADAC beschriebene.
    Es gibt sehr viele Stimmen, die behaupten, es sei was dran -nicht nur am April:
    http://energybytesla.org/electric-car/nikola-teslas-free-energy-car

  2. Ein gefundenes Fressen für die April-Scherz-Jäger.😉

  3. Pingback: electrive.net » Tesla nutzt Weltraumstrahlung.

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