Fahren lernen mit E-Autos


Daimler startet einen interessanten Versuch im Großraum Stuttgart. Um das Verständnis für Elektromobilität an der Basis zu fördern, stellt das Unternehmen einigen Fahrschulen jeweils zwei E-Autos zur Verfügung. Fahranfänger sollen so die Technik besser kennenlernen. Auch die ersten Meter fahren sich dadurch einfacher.

Kein Schalten, kein kuppeln: Die ersten Fahrversuche fallen mit E-Autos deutlich leichter als mit herkömmlichen Fahrzeugen.

Kein Schalten, kein Kuppeln, nur „Gas“ geben: Die ersten Fahrversuche fallen mit E-Autos deutlich leichter als bei herkömmlichen Fahrzeugen mit Gangschaltung.

Am 10.  April begann die E-Auto-Initiative an fünf Fahrschulen der Academy Holding. Daimler stellt die Fahrzeuge – jeweils ein Smart Fortwo und eine Mercedes B-Klasse – zur Verfügung. Die Idee dahinter: Fahrschüler sollen von Beginn an nicht nur herkömmlichen Autos mit Verbrennungsmotor und Handschaltung begegnen. Sie sollen auch E-Autos fahren, sie aufladen, Begriffen wie „Rekuperation“ begegnen und die Technik dahinter ein wenig erforschen. Gleichzeitig soll so die Begeisterung für den alternativen Antrieb steigen.

Der Einstieg in die Welt der Automobilität sollte den jungen Fahrerinnen und Fahrern ebenfalls leichter fallen. Wer erinnert sich nicht an die ersten Fahrstunden, die koordinatorische Höchstleistungen abfordern: Lenken, schalten, Gas geben, Kuppeln, Spiegel beobachten, Geschwindigkeit kontrollieren und anpassen … Da entfällt zumindest das Schalten in die mindestens fünf verschiedenen Vorwärtsgänge, wenn sich Fahrschüler dazu entschließen, die Fahrstunden zunächst in E-Autos zu beginnen.

Die Führerscheinprüfung darf jedoch nicht am Steuer eines E-Autos abgelegt werden. Sobald eine erste grundsätzliche Fahrroutine erreicht ist, steigen die Fahrschüler in Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und Handschaltung um und absolvieren darin auch ihre Führerscheinprüfung.

6 Antworten zu “Fahren lernen mit E-Autos

  1. Mist ist das. MB sollte das Geld besser für fächendeckende 24/7 dchnellladetationen ausgeben. die fehlen wirklich. hier in Frankfurt/m. Süd gibt es keine einzige!

    • Stimmt, es fehlen hinten und vorn CCS-Lader. Aber es ist m.E. besser zusätzliche e-Mobilisten zu bekommen, die dann auch e-Autos kaufen, und mit dieser größeren Masse, kommt die Infrastruktur schneller. Wir sind bisher einfach zu wenige, dass jemand mit uns das investierte Geld wiederbekommt. Und Idealismus ist heute nicht mehr gefragt an der Börse….

      • Henne oder ei!? Ich zähle nicht zu der zielgruppe der NURpendler, die eben auch wegekosten geltend machen können. Die flächendeckende versorgung mit 24/7 ladestaionen durch die anbieter von eCars + versorgern halte ich für obligate marketingmaßnahme. die einen wollen eCars verkaufen, die anderen strom.

  2. … gaaaeehhhnnnn … FORSCHUNGSPROJEKT DAIMLER ….

    DAS GAB ES ALLES SCHON !!!
    In ROSTSOTCK hatte Eine Fahrschule bereits 1999 ein EV im Fuhrpark.
    Und ein Fahrschulprojekt mit iOn’s gab es auch vor 5 Jahren schon im Saarland !!!
    Danach bot (bietet?) PSA den iOn auch als Fahrschulwagen regulaer zum kauf an !!!

    http://www.autogenau.de/news/autowelt/peugeot-ion-jetzt-auch-als-fahrschulauto-lieferbar.html

  3. Das ist eine sehr gute Idee. Ich habe bei den ersten Fahrstunden auch regelmäßig den Motor abgewürgt, weil ich mit allem anderen beschäftigt war.
    Interessant wäre ob alle EV-Hersteller auch Fahrschulversionen mit einem zweiten Pedalsatz für den/die Fahrlehrer/Fahrlehrerin anbieten (können). Gibt es z.B. einen BMW i3 oder den VW e-Golf/GTE als Fahrschulversion ?
    Es wird wenige Fahrschulen geben, die ein Tesla Model S in Betracht ziehen werden.

  4. Man braucht nur im GoingElectric-Forum nach E-Fahrschule zu suchen. Da kann man lesen, was Fahrschüler vom e-Golf halten. So schafft man Kunden. Denn die Jugend ist deutlich Vorurteilsfreier, als man mit Jahrzehnte langer Benzinerziehung glaubt.
    Gruß
    e-Golfer

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