Citroën Aircross: Der SUV-Hybrid-Punk


Die Studie Aircross von Citroën gibt Ausblick auf einen unkonventionellen SUV. Der Plug-in-Hybrid schafft 50 Kilometer elektrisch, hat ordentlich Power unter der Haube und verzichtet ganz bewusst auf aggressives Design.

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Jahrelang haben die französischen Hersteller den SUV-Trend verschlafen, nun stimmt Citroën die Kundschaft auf einen neuen Geländewagen ein. Auf der Motorshow in Shanghai (22. bis 29. April) zeigt Citroën die Designstudie Aircross, hinter dem aber noch keine konkreten Produktionsabsichten stehen sollen. In einer Pressemitteilung des Herstellers wird dem Wagen aber schon mal eine „einzigartige Persönlichkeit“ und eine „starke Identität, voll positiver Ausstrahlung“ bescheinigt.

Auch wenn Citroën hier etwas dick aufträgt: Das 4,58 Meter lange SUV soll mit vielen Konventionen brechen – ähnlich wie der Kleinwagen Cactus. Dafür wird nach Herstellerangaben beispielsweise auf jede Aggressivität im Design verzichtet. Stattdessen gibt es betont weiche, runde Formen und viel Funktionales – etwa markante Crashelemente aus Aluminium. Sie nehmen die Idee der vom Cactus bekannten Parkrempler-Polster Airbumps auf, auffällige Luftleitbleche sollen die Aerodynamik verbessern.

Auch innen wollen die Franzosen neue Wege aufzeigen. Durch die gegenläufig angeschlagenen Türen ohne B-Säule blickt man auf zahlreiche Ablagen, vier Sessel und ein digitales Cockpit, in dem für den Beifahrer ein verschiebbarer 12-Zoll-Bildschirm integriert ist.

Angetrieben wird die Designstudie von einem Plug-in-Hybrid, für den die Franzosen einen 165 kW/218 PS starken Vierzylinder-Turbo-Benziner mit 1,6 Litern Hubraum mit einem 70 kW/95 PS starken Elektromotor an der Hinterachse kombinieren. Damit fährt der Aircross laut Citroën bis zu 50 Kilometer rein elektrisch und beschleunigt in 4,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wurde noch nicht genannt. Den Verbrauch beziffert der Hersteller mit 1,7 Litern und den CO2-Ausstoß mit 39 g/km.

Mit Material von dpa

4 Antworten zu “Citroën Aircross: Der SUV-Hybrid-Punk

  1. Neue Geschichten vom Lügenbaron Münchhausen – 1,7 l pro 100!

  2. Und schon wieder eine der „tollen“ „Designstudien“… Sind ja (ansonsten?) wohl fast immer nur Alibiversuche der Hersteller…

    Aber “ 1,7 Liter“???
    Das muss mir erst mal wer vernünftig erklären bei nem „218 PS starken Vierzylinder-Turbo-Benziner mit 1,6 Litern Hubraum“.
    Kann aber mit Sicherheit KEINER!
    1,7 ist Schwachsinn.

    Gut ist definitiv, dass die ganzen Kurzstreckenfahrten (<50km) elektrisch möglich sein sollen… Genau so möchte ich das haben!

    Was definitiv auch noch fehlt, ist ein PREIS!

    Ach ja, noch ´was:
    "und verzichtet ganz bewusst auf aggressives Design."… Soll das Euer Ernst sein, ADAC? Das Ding sieht doch wohl aus wie eine Kampfdrohne!
    (aber trotzdem nicht schlecht…😉 ).

  3. Cooler Traum, aber leider nur ein Traum.
    Wieder eine Studie die so nie gebaut werden wird.

  4. Design beherrschen die Franzosen seit je her! Wenn man sie designen lässt…..
    Aber Mut kostet Geld und ob das die Konzernmutter freigibt bleibt abzuwarten! Der „etwas andere“ Cactus zumindest begeistert nicht nur die Leihwagenvermieter hier bei uns in Spanien.

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