Elektrisches Abenteuer: DBX


Traditionsmarke Aston Martin wagt sich auf Neuland. Bald soll eine elektrische Version des Modells DBX zu kaufen sein. Äußerlich — so hieß es aus Unternehmenskreisen — soll der DBX weitgehend dem Prototyp entsprechen, der auf dem Genfer Autosalon (5. bis 15. März 2015) zu sehen war.

Sieht aus wie ein Tarnkappenbomber, fährt aber in einigen Jahren als Elektroauto auf den Straßen: Aston Martin DBX.

Sieht aus wie ein Tarnkappenbomber, fährt aber in einigen Jahren als Elektroauto auf den Straßen: Aston Martin DBX.

Ende April verkündete Aston-Martin-Chef Andy Palmer in einem Interview mit dem Branchenmagazin „Automobil Produktion“ eine Überraschung: Das Konzeptfahrzeug DBX soll so bald wie möglich serienreif sein, als Elektro-Crossover-SUV produziert werden und im Jahr 2019 zu kaufen sein. Der Konzern habe dafür 200 Millionen britische Pfund zur Verfügung gestellt.

Die Briten selbst bezeichnen das Crossover-Auto auf ihren Internetseiten als „die Neuerfindung des Luxus-GT im 21. Jahrhundert“. Das neue Fahrzeug soll die Modellpalette erweitern und so neue Käuferschichten erobern. Schließlich ist Aston Martin derzeit nicht für ökologische Nachhaltigkeit, sondern eher für Sportfahrzeuge mit maximalem Luxus und viel Leistung bekannt.

Ein Elektromotor an jedem Rad

Mit dem DBX investiert Aston Martin zweifach in die Zukunft. Zum einen ist es das erste SUV der Marke, zum anderen auch das erste elektrische Auto. Der DBX soll als Allrad-Fahrzeug verkauft werden. Alle vier Räder bekommen jeweils einen Elektromotor, der direkt am Reifen montiert ist und seine Energie aus Lithium-Sulfur-Batterien gewinnt. Reichweite, Leistung, Ladedauer und sonstige Werte sind bislang nicht bekannt.

Aston Martin verriet lediglich, dass man den DBX im US-amerikanischen Tuscaloosa in der Nähe des Daimler-Werkes produzieren wolle, wo auch der neue Geländewagen Mercedes GLE vom Produktionsband fährt. Scheinbar vereinbarte man mit Daimler, dass Aston Martin für den DBX Komponenten des elektronischen Antriebsstranges des GLE nutzen dürfe.

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