Porsche Pajun: Mit E-Motor und Brennstoffzelle


Porsche-Chef Matthias Müller hatte vor wenigen Wochen gesagt, er schließe nicht aus, dass Porsche einmal ein reines E-Auto bauen werde. Dafür müsse aber eine völlig neue Batterietechnik entwickelt werden. Nun gibt es neue Details zu dem Projekt.

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Porsche plant eine Sportlimousine unterhalb des Panamera.

„Mit einem Porsche muss ich wenigstens von München in die Berge oder von Stuttgart zum Bodensee und zurück mit Spaß sportlich fahren können, sonst ist das für mich kein tragfähiges Konzept“.

Porsches Entwicklungsvorstand Wolfgang Hatz betonte jüngst in einem Interview mit der Fachzeitschrift „Auto Motor und Sport“ (AMS) die hohen Ansprüche, die ein Porsche erfüllen muss. Obwohl es technisch anspruchsvoll erscheint, diesen Ansprüchen auch mit alternativen Antrieben gerecht zu werden, will Porsche einem aktuellen AMS-Bericht zufolge schon bald einen rein elektrisch angetriebenen Tesla-Konkurrenten anbieten – und noch mehr.

Der Sport- und Geländewagenbauer will in vier Jahren ein reines E-Auto auf den Markt bringen. Porsche verabschiedet sich damit von seinen Plänen für eine kleine Version seiner Limousine Panamera und möchte offenbar ab 2018/19 ein Elektroauto namens Pajun verkaufen.

Porsche: Elektromotor und Brennstoffzelle

Inzwischen sind weitere Details zu dem Projekt bekannt: Der Pajun soll nicht nur als reines E-Auto, sondern auch als Brennstoffzellen-Modell erscheinen, wie AMS berichtet. Die Reichweite soll laut Hersteller 350 bis 400 Kilometer betragen und den sogenannten Modularen Standard Baukasten (MSB) als Plattform nutzen.

So wird der MSB offen für verschiedene Antriebe: „Motorsteuerung und E-Motoren sitzen wieder im Heck, lediglich im Frontbereich gesellt sich die Brennstoffzelle dazu. Unklar ist noch, wie Porsche für eine Hybrid-Version Kraftstofftank und kleinere Batterie-Packs unterbringen will“, schreibt das Magazin.

Ein Auto, zwei Namen

Der MSB solle steifer sein als Plattformen von konventionellen Fahrzeugen – und dadurch Batterie oder Wasserstofftank besser schützen. AMS schreibt von einer speziellen Protektionsplatte, der sogenannten „Impact plate“, die im Falle eines seitlichen Aufpralls die Energiespeicher sichern soll.

Unklar ist nach wie vor, wie welche Version heißen soll. Porsche verwendet Pajun als Arbeitstitel für das kommende Fahrzeug. Als E-Auto soll der Wagen dann 718 heißen. Mit Brennstoffzelle ausgestattet soll der Pajun AMS-Angaben zufolge dann 818 als Kürzel auf dem Heck tragen.

Mit Material von dpa

Eine Antwort zu “Porsche Pajun: Mit E-Motor und Brennstoffzelle

  1. Das Wasserstoffzeitalter hat begonnen, ob wir es wollen oder nicht.

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