860 PS mit E-Doppelherz: „Wilde Zwölf“


Der italienische Supersportwagen „ATS Wildtwelve“ ist eine Demonstration der Kraft, die mit einem Verbrennungsmotor und zwei starken E-Motoren erzeugt werden kann. Der tägliche Anblick des Flitzers wird nur wenigen vergönnt sein. Torino Design plant nur eine geringe Stückzahl des Plug-in-Hybrids.

Das ist ein Supersportler

Von hinten Flugzeug, von vorne Keil: Der schnittige Supersportwagen aus der italienischen Fahrzeug-Schmiede Torino Design aus Genua.

Limitiert, teuer, Luxus pur mit 860 PS: Der Prototyp „ATS Wildtwelve“ wurde vor Kurzem erstmals bei der italienischen Ausstellung Parco Valentino (11. bis 14. Juni 2015) in Turin gesichtet. Bei der jährlichen Ausstellung für Sportautos war der „ATS Wildtwelve“ eine Ausnahme unter vielen anderen benzinbetriebenen Boliden. Als einer der wenigen Flitzer verfügte der Plug-in-Hybrid über die Kraft der zwei elektrischen Herzen – zusätzlich zu seinem brachialen V12-Motor.

Mit einer Systemleistung von 860 PS (Leergewicht: 1450 Kilogramm) zog der elegante Sportwagen viele begehrliche Blicke auf sich. Doch bei der Begierde des Augenblicks wird es für die meisten bleiben. Der ATS soll nur 30-mal gebaut werden. Dabei versprechen die Leistungsdaten pure Fahrfreude für jeden Sportauto-Liebhaber. Aus dem Stand knackt der ATS die 100-km/h-Marke in nur 2,6 Sekunden, die 200-km/h-Marke in 6,2 Sekunden. Dafür sorgt auch die außerordentliche Traktion durch den permanenten Allradantrieb. Die Spitzengeschwindigkeit würde für kleinere Flugzeuge locker reichen, um abzuheben: 390 km/h.

Trotz des großen V12-Motors und der gewichtigen elektrischen Adjutanten wiegt der ATS angeblich nur 1460 Kilogramm. Viele Teile des Fahrzeugs sind laut Hersteller aus Karbonfasern gefertigt – ein Hauptgrund für die Leichtigkeit des schnellen Sprints. Über den elektrischen Antrieb ist nur wenig bekannt. 30 Kilometer weit sollen die vollgeladenen Lithium-Ionen-Batterien für die elektrische Schleichfahrt des ATS reichen. Ab wann die italienische Schönheit auf erlesenen Straßen dieser Welt rollen wird, ob die Leistungsdaten der Realität entsprechen, wie hoch der Verbrauch ist und wie viel der ATS kosten wird, ist bislang unbekannt.

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