Monatsarchiv: August 2015

Bulls Sturmvogel E Evo: Dieses E-Bike denkt mit


Die „Eurobike“ ist die europäische Leitmesse für Fahrräder und hat in diesem Jahr ihren Fokus auf Elektro-Bikes. Das klingt nicht allzu spannend. Doch eine echte Innovation hat 2015 das Zeug, der Star der Ausstellung zu werden: ein intelligentes E-Bike. Bei dessen Herstellung arbeiten drei Unternehmen zusammen, die auf das Projekt neugierig machen.

Sieht aus wie ein geöhnliches E-Bike. Doch dieser Rahmen hat es in sich.

Sieht aus wie ein gewöhnliches E-Bike. Doch dieser Rahmen hat es in sich.

Das Rad trägt den sperrigen Namen „Bulls Sturmvogel E Evo“ und bietet eine sinnvolle Kombination verschiedener Features, die technisch inzwischen in E-Bikes möglich sind. Einerseits ist das Fahrrad via App mit dem Smartphone des Besitzers verbunden. Das ist praktisch, weil das Programm automatische Updates für den Elektro-Antrieb ziehen kann – ohne dass die Hardware, in diesem Fall der Drahtesel – via Kabel mit dem Internet verbunden werden muss.

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Grünes Golfturnier: Erdgasantrieb und Stromer vorn


Wie umweltfreundlich sind die verschiedenen Antriebsarten für Pkw auf dem Markt? Anhand des Bestsellers VW Golf haben wir Benzin-, Diesel-, Erdgas-, Elektro- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge miteinander verglichen.

Der Erdgas-VW ist am wenigsten umweltschädlich. (Foto: VW)

Der Erdgas-Golf ist am wenigsten umweltschädlich. (Foto: VW)

 

Das Ergebnis des Öko-Wettbewerbs: Sieger ist der VW Golf 1.4 TGI BlueMotion Comfortline, ein Erdgasauto. Er fährt sowohl in Sachen Schadstoffe als auch in der CO2-Wertung Bestwerte ein und erreicht fünf von fünf möglichen EcoTest-Sternen (100 Punkte). Nur knapp geschlagen geben muss sich der Stromer von VW: Der e-Golf erreicht ebenfalls fünf Sterne, aber „nur“ 99 Punkte.

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Nordfriesland hat die höchste E-Auto-Dichte


Die deutschen Metropolregionen geben Millionen zur Förderung von E-Mobilität aus. Doch die meisten Stromer pro Einwohner in Deutschland fahren im Kreis Nordfriesland. Ausschlaggebend dafür sind zwei natürliche Ressourcen: engagierte Bürger und Wind. Eine Erfolgsgeschichte aus dem hohen Norden.

Windstrom für E-Autos: in Nordfriesland keine Seltenheit.

 

 

 

 

 

 

 

 

Berlin, München, Hamburg: All die modernen Großstädte, all die alternativen Ansätze für Mobilität und Verkehr haben nicht gereicht, um den Aufstieg von Nordfriesland nach ganz oben zu verhindern. Die Menschen dort leben nicht nur im nördlichsten Landkreis Deutschlands, sondern auch in dem mit der höchsten Dichte an Elektroautos im ganzen Land. 160 Menschen fahren dort ein E-Mobil, das ist jeder 1120ste Nordfriese. Im gesamtdeutschen Durchschnitt ist nur jeder 4420ste Bürger elektrisch unterwegs.

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Daimler bestätigt Aus für den E-Smart


Ein deutscher Großserien-Stromer für knapp 20.000 Euro: Der Smart Electric Drive galt als Elektro-Hoffnungsträger. Nun stellt Daimler seine Produktion vorübergehend ein. Das Aus ist sinnbildlich für die für die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit deutscher E-Auto-Ambitionen.

Auto mit Windrad: Auch der Elektro-Smart wurde vor der Standard-Kulisse für E-Mobile abgelichtet. Nun ist er Geschichte.

„Er hat alles an Bord, was einen Smart zum Smart macht – nur keinen Verbrennungsmotor“. So bewirbt Daimler seinen Elektro-Kleinwagen Smart Electric Drive. Doch die Aussage des Konzerns ist falsch. Treffender wäre: „Er hatte alles an Bord.“ Denn der Autobauer hat die Produktion des kleinen Stromers eingestellt. Das bestätigte ein Sprecher auf Nachfrage. Der Nachfolger des Smart ED solle erst Ende 2016 folgen, sagte der Sprecher weiter.

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iCar? Apple mietet Auto-Testgelände


Seit Monaten spekuliert die Öffentlichkeit darüber, ob Apple aktuell ein eigenes Auto entwickelt. Nun wurde bekannt, dass der Konzern ein Testgelände für Autos in Kalifornien nutzen will. Doch auch der Apple-Fernseher wurde lange entwickelt und doch nie gebaut. Die aktuellen Informationen.

Die Entwicklung eines Autos wäre für Apple ein Vorstoß in eine völlig andere Branche – und so typisch für den Tech-Giganten.

„Das Auto ist das ultimative Mobil-Gerät, nicht wahr?“. Das sagte Jeff Williams erst im Mai auf der Code Conference in Kalifornien. Nun sollte man wissen, dass Williams eine wichtige Rolle bei Apple spielt. Er war unter anderem maßgeblich an der Entwicklung der Apple Watch beteiligt und ist aktuell vor allem für die Kooperation mit den Zulieferern zuständig.

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Audi plant Elektro-SUV: Premiere 2018


Audi plant ein SUV mit Elektroantrieb – und ist dabei auf Hilfe aus Korea angewiesen. Doch durch Audis Preispolitik wird der Wagen ein Exot bleiben. Die ersten Fakten.

Know-How aus Korea für deutsche SUVs: LG Chem und Samsung SDI liefern die Basis für Audi-Batteriezellen.

Audi wird ein Elektro-SUV bauen. Es soll über eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern verfügen und 2018 auf den Markt kommen. Das verkündete der Autohersteller am gestrigen Donnerstag.

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Hackerangriff auf Tesla Model S


Die Schlagzeilen um gravierende Sicherheitslücken in Software-Systemen von Autoherstellern scheinen kein Ende zu nehmen: Nun traf es auch den Elektropionier Tesla mit seinem Model S. Insgesamt fanden die Hacker an dem Wagen sechs Schwachstellen.

Über die Unterhaltungs-Software des Tesla Model S schafften es die Hacker, die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen.

Über die Unterhaltungs-Software des Tesla Model S schafften es die Hacker, die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen.

Wie verschiedene Medien berichten, ist es den amerikanischen Sicherheitsfirmen Lookout und Cloudflare gelungen, ein Tesla Model S zu hacken. Über das Unterhaltungssystem der Elektro-Limousine schafften es die Mitarbeiter mithilfe spezieller Software, das Auto zu starten, die Geschwindigkeit zu verringern und den Wagen aus niedrigem Tempo sogar ganz zu stoppen. Dafür mussten sie sich allerdings erst per Kabel mit dem Fahrzeug verbinden. Bei höherem Tempo wäre es auch nicht möglich gewesen, die Handbremse digital zu betätigen. Weiterlesen

Heiße Rallye: Mit dem Solarauto durch Australien


Es wirkt wie ein großes Abenteuer, das die Studenten der Hochschule Bochum erwartet: Im Herbst nehmen sie mit ihrer elektrischen Eigenentwicklung Sunriser an einer Solarrallye in Australien teil. Doch das ist nicht das erste Solarauto, das die Bochumer Studenten gebaut haben. Es gab schon einen erfolgreichen Vorgänger.

Flunder mit Solar-Antrieb: Der Prototyp "Sunriser" und seine Macher, die Studenten der Hochschule Bochum.

Flunder mit Solarantrieb: Der Prototyp Sunriser und seine Macher, die Studenten der Hochschule Bochum.

Tief im Westen, in Bochum, dem ehemaligen Opel-Mekka, herrscht auch heute noch Automobiltradition, zumindest universitär, auch wenn das berühmte rote Opel-Werk längst geschlossen ist und abgerissen wird. Die Studenten der Bochumer Hochschule bauten mit kräftiger Unterstützung des Stahlriesen Thyssen-Krupp ein futuristisches Solarmobil, den Sunriser. Das Auto hat gute Chancen, die Solarrallye in Australien zu gewinnen, die vom 18. bis 25. Oktober 2015 stattfindet. Weiterlesen

Verwandlungskünstler: Alles wird elektrisch


Das Unternehmen ecap-mobility bietet Elektromobilität zum Nachrüsten. Es wirbt damit, jedes Fahrzeug in ein Elektromobil umzuwandeln, egal ob neu oder alt. Wer sich dafür interessiert, sollte eine fünfstellige Summe übrig haben.

Die Macher von ecap-Mobility: Dennis Murschel (Teilhaber), Julian Kott (Geschäftsführer), Heiko Fleck (Teilhaber).

Die Macher von ecap-mobility: Dennis Murschel (Teilhaber), Julian Kott (Geschäftsführer), Heiko Fleck (Teilhaber).

Ab 18.000 Euro ist es möglich, sich von ecap-mobility ein Auto in ein individuelles E-Mobil umbauen zu lassen. Die Fahrzeugbesitzer erhalten für ihr Geld ein echtes Elektroauto, klimafreundlich, kostengünstig im Betrieb und leise wie etwa ein Tesla, Nissan Leaf oder Renault Zoe – eine gute Idee für alle, denen die bisher angebotenen Elektrofahrzeuge nicht zusagen. Weiterlesen

Starkes E-Auto-Wachstum in der EU


Die Nachfrage nach Elektroautos bleibt ungebremst: Im zweiten Quartal dieses Jahres gab es innerhalb der Europäischen Union über 50 Prozent mehr Neuzulassungen. Doch der Anteil an E-Autos am Gesamtmarkt bleibt weiterhin niedrig.

Elektroautos haben die höchste Wachstumsrate unter den alternativen Antrieben.

Elektroautos haben die höchste Wachstumsrate unter den alternativen Antrieben.

Die Zahl der Elektroautos in der Europäischen Union hat deutlich zugelegt. Im zweiten Quartal wuchsen die Neuzulassungen um mehr als die Hälfte (53 Prozent), wie der europäische Branchenverband Acea am Freitag in Brüssel mitteilte. Der Anteil der Elektroautos am Pkw-Markt ist aber noch sehr gering. So wurden im zweiten Quartal 27.575 Elektroautos neu zugelassen – gegenüber mehr als 1,36 Millionen neu registrierten Pkw aller Antriebsarten in der EU alleim im Juni.

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