Tesla: Autopilot per Software-Update


Ab heute ist es soweit: Die von Tesla-Chef Elon Musk angekündigte Autopilot-Funktion wird mithilfe eines Software-Updates auf das Model S gespielt. Vorerst ist der Autopilot nur in den USA verfügbar, Europa und Asien sollen folgen.

Automatischer Spurwechsel nach Blinkerbetätigung - eine Umgebungsüberwachung sorgt für die nötige Sicherheit. (Quelle: Tesla)

Automatischer Spurwechsel nach Blinkerbetätigung: eine Umgebungsüberwachung sorgt dabei für die nötige Sicherheit. (Quelle: Tesla)

Künftig lässt Elektro-Pionier Tesla seine Fahrzeuge automatisch die Spur und den Abstand halten. Außerdem sollen sie die Spur wechseln und einparken können. Die bereits im vergangenen Jahr angekündigten „Autopilot“-Funktionen werden ab heute per Software-Update hinzugefügt – erst in den USA, später in Europa und Asien.

Das Auto wechselt die Spur alleine, wenn der Blinker aktiviert wird. Beim Einparken sucht die Software auch automatisch nach einer passenden Parklücke. Mit der nächsten Software-Version 7.1 soll das Fahrzeug auch von allein in die Garage fahren können.

Aber: „Nicht das Steuer loslassen“

Die Funktionen zum automatisierten Fahren kosten einen Tesla-Besitzer 2500 US-Dollar. Sie seien allerdings noch in der Anfangsphase, und die Fahrer sollten die Hände am Lenkrad lassen, schränkt Tesla-Chef Musk ein.  In entspannten Verkehrs-Situationen können einige Fahrer vielleicht das Steuer loslassen – „aber wir empfehlen das nicht“. Gebe es einen Unfall beim Spurwechsel mit „Autopilot“, hafte immer noch der Fahrer, erklärte Musk.

Tesla hatte bereits in den vergangenen Monaten die frisch produzierten Fahrzeuge seines Model S mit Radar- und Ultraschall-Sensoren sowie Kameras ausgestattet. Dies ermögliche unter anderem eine Seitenaufprall-Warnung. Die Ultraschall-Sensoren bieten eine Verkehrslage-Überwachung in Echtzeit.  Rund 60.000 der insgesamt 90.000 gebauten Teslas hätten die nötige Technik an Bord. Sensor-Daten von den Fahrzeugen werden zu Tesla hochgeladen, um die Fähigkeiten der Software zu verbessern.

Zukunftsvision: Autonomes Fahren

Auch der SUV Model X, dessen Produktion gerade hochgefahren wird, soll den Autopilot bekommen. Musk rechnet damit, dass Autos in drei Jahren im Prinzip von allein die Insassen von A nach B bringen könnten. Es werde aber mindestens ein Jahr länger dauern, den rechtlichen Rahmen dafür zu schaffen.

Bei Tesla arbeiteten rund 50 Mitarbeiter an der „Autopilot“-Software und etwa 100 an der Hardware dazu, sagte Musk. Der Autobauer hat insgesamt rund 14.000 Beschäftigte.

Wie es sich  mit dem neuen Autopiloten fährt, können Sie hier im Video sehen.

Mit Material von dpa

Eine Antwort zu “Tesla: Autopilot per Software-Update

  1. “Nicht das Steuer loslassen” bin mal gespannt wie lange es dauern wird, bis die Software von außen gesteuert wird.

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