So wird der Tesla-Fighter von Porsche


Porsche? Gibt’s bald auch vollelektrisch – allerdings erst im Jahr 2019. Dann will der Sport- und Geländewagenbauer den Mission E anbieten. Der Viertürer soll dem Tesla Model S Konkurrenz machen. Kommt der Angriff zu spät?

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„Der erste rein elektrisch angetriebene Porsche kommt auf die Straße. Der Aufsichtsrat hat grünes Licht für das Projekt Mission E gegeben“. Mit diesen Worten gab Porsche am vergangenen Freitag in einer Pressemitteilung den Vollzug einer kleinen Sensation bekannt: Porsche bringt seinen ersten rein elektrisch betriebenen Sportwagen in Serie.

Porsche hatte schon im vergangenen September auf der IAA ein Konzeptfahrzeug namens Mission E vorgestellt. Auf der Basis des Viertürers wollen die Zuffenhausener von 2019 an ein eigenes E-Auto verkaufen. Mithilfe der hierfür entwickelten Technik will man auch bestehende Modelle elektrifizieren. Welche das sein werden, hat Porsche bisher nicht benannt.

Der Wagen hat vier Türen und vier Sitze – und schlägt vom Grundkonzept somit in die gleiche Kerbe wie der Hauptkonkurrent Tesla Model S. Das Design des nur 1,30 Meter hohen Wagens zeigt die typische Porsche-Formensprache und erinnert an Modelle wie die Sport-Limousine Panamera. Die fehlende B-Säule unterstreicht zusätzlich die elegante Linie des Wagens.

Aerodynamik und Leichtbau sollen den Wagen effizienter machen. Die Karosserie ist so geprägt von etlichen Luftein- und -auslässen an Front, Seite und Heck. Das Chassis besteht aus Aluminium, Stahl und kohlefaserverstärktem Kunststoff. Nützlicher Nebeneffekt der Baumaßnahmen: Die Verwindungssteifigkeit erhöht sich, was im Endeffekt auch der Fahrdynamik zugute kommt.

Porsche verspricht Turbo-Ladung für Batterien

Prägend für die Optik des Viertürers sind seine Lampen. Vorne sorgen Matrix-LED-Scheinwerfer im Vier-Punkt-Lichtdesign für Licht, am Heck verläuft ein schmales Lichtband. Außenspiegel stören das Design des Wagens nicht – denn es sind keine vorhanden. Den Blick nach hinten besorgen Kameras.

Der Innenraum: Ja, es ist ein Porsche. Das bemerkt der Fahrer schon kurz nach dem Einstieg, wenn er feststellt, dass sich der Startknopf nach alter Zuffenhausener Tradition links neben dem Lenkrad befindet. Analoge Anzeigen oder derlei Altertümliches verbaut Porsche nicht in diesem Zukunfts-Renner. Stattdessen dient ein gebogenes, flaches und freistehende Display als Informationszentrale. Fünf klassisch-schlichte Rundinstrumente vergewissern den Fahrer, dennoch nicht in einem Raumschiff, sondern einem Auto zu sitzen.

Für viele Autolenker der Gegenwart noch ungewohnt ist das das Bedienkonzept mit seinem Fokus auf Blick- und Gestensteuerung. Medienwiedergabe, Navigation, Klimasteuerung, Kontakte und weiteren Fahrzeugfunktionen steuern die Insassen über ein gestengeführtes Display.

Noch mehr als bei einem anderen Autobauer muss ein Porsche nicht nur nett aussehen, sondern vor allem eine schnelle Fahrmaschine sein. Zwei Elektromotoren arbeiten im E-Porsche und sorgen für eine Systemleistung von 600 PS. Damit soll der Wagen aus dem Stand in 3,5 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen, nach weniger als zwölf Sekunden soll er 200 km/h schnell sein. Porsche gibt an, die Nordschleife mit dieser Performance in weniger als acht Minuten zu umrunden.

Der Porsche soll mit einer Batterieladung etwa 500 Kilometer weit kommen. Analog zum Beschleunigungsvermögen des Autos soll auch das Laden mehr als fix gehen. Turbo Charging nennt Porsche die Ladetechnik, bei der mittels eines 800 Volt-Anschlusses lediglich 15 Minuten vergehen sollen, um die Akkus zu etwa 80 Prozent aufzuladen. Eine konventionelle Ladung und sogar Induktion sollen ebenfalls möglich sein.

3 Antworten zu “So wird der Tesla-Fighter von Porsche

  1. Guten Morgen, Porsche.:-)

  2. Mit dem Porsche 918 Spyder haben die Ingenieure mal gezeigt, was technisch möglich ist, wenn Geld keine Rolle spielt.
    http://www.porsche.com/germany/models/918/918-spyder/
    Dabei wurden vermutlich schon wertvolle Erfahrungen mit dem elektrischen Antrieb gesammelt, die dem Mission E zugute kommen können.
    Vor allem traue ich Porsche eher als Tesla zu, den Zeitplan für so ein Projekt auch einzuhalten.
    Und ich kann mir Vorstellen, dass aus dieser Entwicklung auch Synergie Effekte für andere (vor allem erschwingliche) Fahrzeuge des VW Konzerns raus springen. Ich bin gespannt wie die VW-Antwort auf das Modell 3 von Tesla aussieht…

  3. Viel blabla ohne mal nur irgendwas davon zu zeigen🙂

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