Hyundai Ioniq: Drei Autos in einem


Hybrid, Plugin, Elektroauto: Der Hyundai Ioniq wird mit insgesamt drei Antriebsarten verfügbar sein. Dafür mussten die Entwickler eine spezielle flexible Plattform entwickeln. Schon bald kommt der Wagen auf den Markt – jetzt sind erste Bilder des komplett ungetarnten Koreaners aufgetaucht.

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Drei Antriebe müssen auf einer Plattform aufbauen können: So kommt der Hyundai Ioniq.

Der Baukasten-Hyundai kommt. Die Koreaner stellen im kommenden Jahr den Ioniq offiziell vor – nun sind im Internet erste Bilder eines ungetarnten Exemplars aufgetaucht. Sie zeigen einen gefälligen aber unspektakulären Wagen. Seine Silhouette vereint Elemente klassischer Limousinen mit der Form eines Schräghecks. Das Dach fällt nach hinten ein wenig ab und soll vermutlich so den Luftwiderstand der Karosse verringern.

Weiter zeigen die Bilder blaue LED-Tagfahrleuchten in der Front des Fahrzeugs. Die Felgen sind offenbar speziell aerodynamisch geformt, schmale Leichtlauf-Reifen sollen ebenfalls ihren Beitrag zu niedrigeren Emissionen leisten – genauso wie die kleine Spoilerlippe am Heck.

Sehen Sie hier weitere Aufnahmen des Ioniq.

Das eigentlich Interessante an dem koreanischen Viertürer ist seine Flexibilität hinsichtlich des Antriebskonzepts. Insgesamt ist der Wagen mit drei Antriebsarten erhältlich: als Hybrid, als Plug-In-Hybrid und als vollelektrisches Auto. Die Hybrid-Modelle kombinieren einen 1,6-Liter-Benziner mit einem Elektromotor. Energiespeicher ist stets eine Lithium-Ionen-Batterie.

Hyundai Ioniq: Neue Plattform für verschiedene Antriebe

Dazu nutzen die Koreaner einen Unterbau, der komplett neu entwickelt wurde. Die Plattform wurde speziell dafür gebaut, um anschlussfähig für unterschiedliche Antriebe zu sein. Außerdem soll sie auch noch an anderer Stelle im Konzern Verwendung finden und bei der Tochtergesellschaft Kia zum Einsatz kommen.

Im Januar 2016 erscheint der Ioniq bereits auf dem Hyundai-Heimatmarkt in Südkorea. Anfang März folgt dann die offizielle Vorstellung in Europa auf dem Genfer Autosalon. Ende März ist der Wagen auf der Autoshow in New York erstmals in Amerika zu sehen.

3 Antworten zu “Hyundai Ioniq: Drei Autos in einem

  1. Lieber ADAC, was ist hier neu? Unser AMPERA, dessen elektrischer Antriebsstrang und die Verteilung der Antriebskraft auf die Vorderräder vollständig in Deutschland entwickelt wurde, hat dieses Konzept bereits seit 2011 und läuft auf dieser Basis problemlos auf allen Strassen dieser Welt. Nur leider in zu geringer Stückzahl.

  2. An allen Ecken und Enden der Welt tauchen sinnvolle Entwicklungen auf, nur die deutsche „hochentwickelte“ Autoindustrie wird sich bald die Augen reiben. Bislang hat sie sich mit Hilfe von Lobby und Journalisten gut behaupten können, aber irgendwann kommt die Verbenner-Dämmerung. Der aktuelle Dissenz zwischen Umwelt- und Verkehrsministerium spricht Bände…

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