E-Dreirad: Lösung für Großstädte?


Könnte diese Erfindung die Lösung für das Verkehrschaos in überfüllten Großstädten sein? Das „Massachusetts Institute of Technology“ (MIT) in den USA hat in Kooperation mit dem „Institute for Information Industry“ in Taiwan ein E-Dreirad für den Stadtverkehr entwickelt.

Umweltschonend, selbständig und förderlich für die eigene Fitness: Das "Persuasive Electric Vehicle"

Umweltschonend, selbständig und förderlich für die eigene Fitness: Das „Persuasive Electric Vehicle“

Das „Persuasive Electric Vehicle“ (PEV) kann Personen transportieren und soll auch logistischen Zwecken dienen: Die Vision der Entwickler besteht darin, dass sich die Bewohner einer Stadt die Dienste des Dreirads teilen – da es autonom fahren kann, kann das PEV an den gewünschten Ort gelangen, den Fahrgast transportieren und danach leer weiterfahren, um weitere Fahrgäste zu abzuholen.

Aber auch als Transportmittel etwa für Pakete sei die Erfindung nutzbar. Der Einsatz in Großstädten und die geplante Nutzung von Radwegen zielen vor allem darauf ab, das Verkehrschaos und die Umweltverschmutzung zu mindern.

Nebeneffekt: Körperliche Fitness

Das Projekt, das Ende 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, geht bereits in Produktion: 50 Vehikel sollen 2016 hergestellt werden, die Kosten für ein einzelnes Modell betragen etwa 6000 Dollar (etwa 5530 Euro). Jeweils zehn Stück werden nach Singapur, Taipeh, Hamburg und zwei nordamerikanische Städte entsendet, um die Technik zu erproben.

Die Namensgebung des PEV kommt nicht von ungefähr: „Persuasive Electric Vehicle“, also „überzeugendes E-Fahrzeug“, heißt das Dreirad deswegen, weil es die Fahrgäste davon überzeugen soll, sich körperlich zu betätigen – denn erst wenn sie in die Pedale treten, wird der Motor aktiviert. Ohne Fahrgast kann das Dreirad wiederum aber auch autonom fahren.

Daten des PEV im Überblick:

  • Motor: 250 Watt, Lithium-Ionen-Batterie 36V 10Ah
  • Reichweite: 40 Kilometer
  • Maximalgeschwindigkeit: 19 km/h
  • Länge: 2 Meter
  • Breite: 80 cm
  • Höhe: 1,8 Meter
  • Gewicht: 40 kg

Wie sich die Entwickler das E-Dreirad im Alltag vorstellen, können Sie in diesem Video sehen.

2 Antworten zu “E-Dreirad: Lösung für Großstädte?

  1. Gibts doch schon. Sogar als Zweisitzer mit und ohne Pedalen. Aber gut, dafür gibt es garantiert einen großen Markt. Hängerkupplung und schon kann man was transportieren. Geht auch für angehängte zwei Sitze usw.
    Ist ausbaufähig und auch mit anderen Fahrradrahmen aus Carbon oder Alu herzustellen. Benötigt keine Einhaltung von Patenten. Den Zusammenbau macht der Monteur hier bei uns bei REAL. Kann mir das Lachen nicht verkneifen wenn man dafür das MIT braucht.

  2. Kaum hat Jemand eine wirklich gute Idee (3-Rad-Pedelec mit Wetterschutz), schon muss er das wieder ruinieren mit so irrealem Blödsinn wie „autonom fahren“!
    Baut hinten noch nen schönen grossen Kofferraum dran und verkauft das Teil ohne den eh nicht funktionierenden HighTechSchmarrn für maximal die Hälfte und Ihr habt DEN Verkaufsschlager.

    Aber so ein Ding als autonom fahrendes Verkehrshindernis (bestenfalls!) zu konzipieren kann ja wohl nur irgendwelchen Genies vom “Massachusetts Institute of Technology” und “Institute for Information Industry” einfallen…

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