Monatsarchiv: Februar 2016

Politischer Fortschritt für Kaufprämie


Kommt sie oder kommt sie nicht? An der Kaufprämie für Elektroautos scheiden sich die politischen Geister. Jetzt scheint ein Schritt in Richtung Prämie getan zu werden – es fehlt allerdings noch die entscheidende Zusage des Finanzministeriums.

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Als hinderlich für den Ausbau der E-Mobilität gelten die hohen Preise sowie die geringe Reichweite von E-Autos.

Eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen bis 2020. Das ist die Vorgabe von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die die zuständigen Ministerien und die Autoindustrie seit geraumer Zeit in Atem hält. Jüngst war gar von einer verpflichtenden Herstellerquote die Rede, um dem Scheitern der Initiative gegenzusteuern.

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1130-mal geladen: Der Nissan Leaf im Dauertest


Seit September 2012 unterziehen die ADAC Techniker einen Nissan Leaf einem Dauertest. Das Zwischenergebnis ist erfreulich: Nach 65.000 Kilometern und gut 40 Monaten Testzeit hat die Batterie des E-Autos noch 90 Prozent Kapazität und liegt damit im Rahmen der Herstellergarantie.

Der Test-Leaf unterwegs auf Deutschlands Straßen.

Der gelbe Test-Leaf unterwegs auf Deutschlands Straßen.

Die Batterie – das teuerste Bauteil eines Elektroautos – kommt beim Nissan Leaf nach 65.000 Kilometern noch auf 90 Prozent Kapazität. Das hat der ADAC bei einem Dauertest von September 2012 bis Januar 2016 herausgefunden. Das E-Auto wurde in diesem Zeitraum rund  1130-mal geladen. Weiterlesen

Tesla für 450 Euro


Ab Mai kann sich so ziemlich jeder einen Tesla leisten, zumindest wenn man die Ansprüche etwas zurückschraubt. Bereits jetzt kann das „Tesla Model S for Kids“ vorbestellt werden – für rund 450 Euro.

Ein Tesla Model S kostet eine Menge Geld, schon in der Grundausstattung über 80.000 Euro. Allein deshalb ist der Vorzeige-Stromer in unserem Straßenbild bisher nicht gerade alltäglich. Zumindest in den USA könnte man zukünftig deutlich öfter ein Model S sichten, denn der Hersteller Radio Flyer bringt ab Mai für 500 US-Dollar (rund 450 Euro) ein Mini-Model-S auf den Markt. Gedacht ist das 18 Kilogramm schwere Gefährt für Kinder zwischen drei und acht Jahren. Weiterlesen

ADAC-Übersicht: Das kosten E-Autos pro Kilometer


E-Autos sind fast immer deutlich teurer als entsprechende Modelle mit Verbrennungsmotor. Der ADAC hat nun erstmals die tatsächlichen Kilometerkosten aller in Deutschland erhältlichen Elektroautos erhoben – und mit denen der entsprechenden Benzin- und Dieselmodelle verglichen.

Kaufprämie für Elektroautos

5000 Euro Förderung für E-Autos sind im Gespräch: Kann dies die Preisdifferenz zu Fahrzeugen mit Hubkolbenmotor kompensieren?

VW hat ein Problem. Die Abgas-Affäre zieht noch immer ihre Kreise und obwohl die Auto-Nachfrage in der EU seit fast 30 Monaten in Folge steigt, verkauft Europas größter Hersteller vier Prozent weniger Fahrzeuge.

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Formel E rast auch 2016 durch Berlin


Erst Avus, dann Tempelhof, nun Karl-Marx-Allee: In Berlin gibt es 2016 wieder Profi-Rennsport auf höchstem Niveau. Die Formel E wird ihr diesjähriges Deutschland-Rennen im Berliner Osten austragen. Zuvor stand der Standort Berlin monatelang auf der Kippe, nachdem die Strecke aus dem Jahr 2015 nicht mehr verfügbar war.

Selbe Stadt, andere Strecke: Auch 2016 lenken die Formel-E-Piloten ihre Boliden durch Berlin.

Vollgas durch die City? Ist eigentlich verboten – in Berlin wie in jeder anderen Stadt auch. Höchstens professionelle Racer wie Sebastian Vettel dürfen bei speziellen Rennen auf Stadtkursen wie beispielsweise in Monaco ohne Geschwindigkeitslimits durch Häuserschluchten und entlang von Alleen und Boulevards sausen.

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300 Millionen Euro: Bund will Ladesäulen fördern


Eine Million Elektrofahrzeuge sollen bis zum Jahr 2020 auf deutschen Straßen fahren. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat diese Zielvorgabe schon vor Jahren ausgegeben. Eine Kaufprämie ist immer wieder im Gespräch, um E-Autos zu fördern. Nun kündigt CSU-Verkehrsminister Alexander Dobrindt weitergehende Maßnahmen an.

Eine lückenhafte Infrastruktur von Ladestellen für Elektroautos ist nach wie vor ein großes Hemmnis für viele potenzielle E-Autofahrer.

Eine Million bis 2020: Die Merkel-Vorgabe für E-Autos in Deutschland wirkt wie ein ewiges Versprechen. Wie ein Kiez, der sich rasant entwickelt und kurz vor dem Durchbruch zum neuen Hotspot der Stadt steht. Doch die Realität ist ernüchternd: Die Nachfrage nach Elektroautos in Deutschland ist weiter schwach. Im vergangenen Jahr wurden 12.363 E-Autos neu zugelassen – verglichen mit 3,2 Millionen Pkw mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren.

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Opel verkauft ab 2017 neuen E-Kleinwagen


Als Chevrolet das Elektroauto Bolt auf der Messe Consumer Electronics Show (CES, 6. bis 9. Januar 2016) in Las Vegas vorstellte, spekulierte das Fachpublikum bereits: ‚Das könnte ein neues E-Auto von Opel werden‘. Und so kommt es auch. Ab 2017 steht der Bolt als „Ampera-e“ bei deutschen Händlern.

Logo-Tausch: In Deutschland wird der Blitz am Kühlergrill kleben. So sieht der Opel Amper-e aus.

Logo-Tausch: In Deutschland wird der Blitz am Kühlergrill kleben statt des Chevrolet-Kreuzes. So sieht der Opel Ampera-e aus.

Die Chefin des Opel-Mutterkonzerns General Motors (GM) ließ es sich nicht nehmen, die Deutschlandpremiere persönlich anzukündigen. Mary Barra befand sich gerade bei einem Kongress der GM-Tochter Opel in Bochum, als sie die frohe Botschaft in die Opel-Welt setzte. Ab 2017 benennt GM das E-Auto Chevrolet Bolt für den deutschen Markt um und verkauft es unter dem Namen Ampera-e. Voraussichtlich wird die Deutschland-Version des Bolt im Oktober während des Pariser Autosalons vorgestellt. Weiterlesen

Letzte Lösung Herstellerquote?


Die Zielvorgabe der Bundeskanzlerin Angela Merkel gerät immer mehr in Gefahr. Eine Million Elektrofahrzeuge sollten bis zum Jahr 2020 auf deutschen Straßen fahren. Davon ist man derzeit sehr weit entfernt. Regelmäßig fällt das Wort „Kaufprämie“. Doch wäre sie das richtige Instrument? Das Umweltministerium schlägt nun eine Zwangsmaßnahme vor: die Herstellerquote. 

E-Fahrzeug an der Ladestation: Wird das weiterhin ein eher seltenes Bild bleiben oder boomt demnächst die E-Mobilität?

E-Fahrzeug an der Ladestation: Wird das weiterhin ein eher seltenes Bild bleiben oder boomt demnächst die E-Mobilität?

„Die Geister, die ich rief“, könnte sich die Bundeskanzlerin derzeit denken, wenn sie an ihre Vorgabe vor einigen Jahren denkt und einen Blick auf die aktuellen Zulassungszahlen wirft. Vor etwa einem Jahr waren in Deutschland weniger als 20.000 rein elektrisch betriebene Fahrzeuge angemeldet. Die Bundesregierung, das Umweltministerium und die Autoindustrie beratschlagen zwar regelmäßig, wie sie die E-Mobilität fördern können. Doch die verschiedenen Parteien können sich nicht auf die richtigen Mittel einigen, so wie am 2. Februar, als sich Angela Merkel im Bundeskanzleramt mit den Spitzen von BMW, Mercedes und VW traf.  Weiterlesen

20 neue Elektro-VW angekündigt


Kommt bei VW nach der Diesel-Krise die elektrische Revolution? Viele Infos deuten darauf hin. Nur wenige Autos aus Wolfsburg fahren derzeit rein elektrisch. Doch das könnte sich bald ändern. Eine englischsprachige Internetseite hat angeblich erfahren, dass VW ein völlig neues E-Auto bauen möchte.

Matthias Müller, neuer VW-Konzernchef, verbreitete im Januar die Nachricht persönlich: „Bis 2020 werden wir 20 weitere Modelle mit Elektroantrieb oder als Plug-in-Hybrid auf den Markt bringen“. Und: „Rein elektrische Reichweiten von mehr als 500 Kilometern sind in absehbarer Zeit machbar.“ Zu derzeitigen Absatzzahlen für alternative Antriebe sagen die Verantwortlichen von VW zwar nichts. Bekannt ist jedoch, dass im Jahr 2015  rund 14.000 E-Golf vom Produktionsband rollten. Weiterlesen