Zukunftsvisionen in Genf


Das Model X von Tesla feiert in Genf Europa-Premiere und ist immerhin schon bestellbar. Andere Elektro-Neuheiten auf dem Autosalon (3. bis 13. März 2016) sind dagegen noch Prototypen. Citroën präsentiert mit dem DS E-TENSE genauso eine Studie wie Mitsubishi mit dem eX. Die E-Highlights im Überblick.

Wie Perlen wirken die neu entwickelten LED-Scheinwerfer des DS E-Tense.

Wie Perlen wirken die neu entwickelten LED-Scheinwerfer des DS E-Tense.

Citroëns Premiummarke DS setzt bei ihrem ersten elektrisch angetriebenen Modell auf Luxus und Leistung. 516 Nm Drehmoment und 296 kW (402 PS) geben die Franzosen für den E-TENSE an. Innen prunkt das Concept-Car mit Ledersitzen und einer Mittelkonsole aus gebürstetem Aluminium. An technischen Innovationen bietet es einen digitalen Rückspiegel, der mit der Rückfahrkamera verbunden ist, und eine Klimaanlage, die Verschmutzungen der Außenluft erkennen und herausfiltern soll. 310 Kilometer Reichweite schafft das elektrische Grand Tourisme Coupé laut Hersteller.

Eine 45-kWh-Batterie liefert den Strom für den fünfsitzigen Mitsubishi eX.

Eine 45-kWh-Batterie liefert den Strom für den fünfsitzigen Mitsubishi eX.

Mitsubishi gibt sich bei den Antriebsdaten seiner Konzeptstudie eX (Electric Crossover) etwas bescheidener: Die beiden Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse leisten zusammen 140 kW (190 PS). Dafür versprechen die Japaner für ihren SUV-Crossover 400 Kilometer Reichweite. Ein Driver-Monitor zur Überwachung der Konzentration des Fahrers und neue Technik zur Kommunikation mit anderen Fahrzeugen und mit der Infrastruktur in der Umgebung weisen in Richtung teilautonomes Fahren.

Das Versprechen hoher Reichweite

Aus Carbonfaser: Der GTZero elektrifiziert den klassischen italienischen Sportwagen.

Aus Carbonfaser: Der GTZero elektrifiziert den klassischen italienischen Sportwagen.

Noch längeres Durchhalten mit einer Batterieladung verspricht die italienische Designschmiede Giugiaro für ihren GTZero: 500 Kilometer. Gleich drei Motoren treiben dieses Concept-Car an, das die traditionelle Eleganz eines Gran Turismo mit zukunftsweisender Technik verbinden will. Zusammen bringen sie 360 kW (490 PS) auf alle vier Räder, sodass die Höchstgeschwindigkeit auf 250 km/h begrenzt werden muss. Ausgestattet mit einer Vierradlenkung soll so der klassische mediterrane Sportwagen elektrisch in die Zukunft fahren.

80 kW (109 PS) leistet der Elektromotor des Cabrios Yebbujana R2.

80 kW (109 PS) leistet der Elektromotor des Cabrios Yebbujana R2.

Den Vogel schießt in puncto Durchhaltevermögen aber der südkoreanische Hersteller Power Plaza ab. Der 837 Kilogramm leichte Roadster Yebbujana R2 soll laut Prospekt mit einer Ladung seiner 81-kWh-Batterie 765 Kilometer weit kommen. Dabei darf die Höchstgeschwindigkeit von 199 km/h allerdings nicht ausgereizt werden. Die Reichweite ist für 60 km/h kalkuliert. 2017 soll der zweisitzige Stromer in Serie gehen.

Flügeltüren öffnen sich beim Tesla Model X zur zweiten und dritten Sitzreihe.

Flügeltüren öffnen sich beim Tesla Model X zur zweiten und dritten Sitzreihe.

Schon gestartet ist die Produktion des lang erwarteten Tesla Model X, dessen Serienversion nun zum ersten Mal in Europa zu sehen ist. Bestellen können Interessierte das allradgetriebene Elektro-SUV bereits seit Spätherbst 2015. Etwa zur Jahresmitte dürfen die ersten Käufer hierzulande mit der Auslieferung rechnen. Die Reichweitenangaben sind mit 400 bis 470 Kilometern je nach gewählter Batterie ungewohnt bescheiden. Bei den Fahrleistungen aber geht auch Tesla in die Vollen: bis zu 250 km/h Höchstgeschwindigkeit und von 0 auf 100 km/h in 3,4 Sekunden, zumindest für die Fahrer, die sich das Beschleunigungs-Upgrade leisten.

2 Antworten zu “Zukunftsvisionen in Genf

  1. Angesichts dieser Vorstellungen scheint ein produktionsreifes (in Preis und Leistung) familientaugliches E-Fahrzeug kein Thema in Genf zu sein. Oder ist sowas für diesen Blog nur nicht interessant genug?

  2. Bis auf den Tesla mal wieder nur Konzeptstudien. Einen vermisse ich hier allerdings: Den Hyundai Ioniq. Gibts für den keine weitern Infos in Genf? Ab wann ist er bestellbar? Preise für die 3 Varianten? Oder zählt der nicht als „Highlight“?
    Auch fehlen noch Daten für die bereits angekündigten Überarbeitungen für e-up, e-Golf und den i3. Auch hier: Fehlanzeige in Genf?

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