Toyota zeigt neuen Plug-In-Prius


Premiere in New York: Im Vorfeld der dortigen Autoshow (25. März – 3. April) hat Toyota nun Details zur Plug-In-Version des neuen Toyota Prius, dem meistverkauften Hybridauto der Welt, verraten. Die Batterie macht den Unterschied – und der Name.

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Neuer Name: Toyota nennt den Prius mit Plug-In-Technologie Prime.

Im US-Zyklus soll der neue Steckdosen-Prius laut Toyota 22 Meilen weit, also etwa 35 Kilometer, rein elektrisch fahren können. Das Prüfverfahren gilt als deutlich realistischer als der in Europa verwendete NEFZ. Im NEFZ soll der der neue Prius laut Toyota-Angaben bis zu 50 Kilometer rein elektrisch kommen. Der Verbrauch soll dann bei 1,4 Litern pro 100 Kilometer liegen.

Neben der Reichweite soll auch die Höchstgeschwindigkeit des Plug-In gestiegen sein. Laut Toyota sollen 84 mph, also etwa 135 km/h, im rein elektrischen Fahrbetrieb möglich sein. Dennoch sollen Kunden den Wagen an einer 230-Volt-Steckdose in etwa 2,3 Stunden aufladen können.

Den Toyota Prius gibt es auch in vierter Generation wieder mit Stecker.

Novum gegenüber dem Vorgänger: Der Prius hat nun eine extern aufladbare Lithium-Ionen-Batterie. Ihre Kapazität liegt bei 8,8 Kilowattstunden. Stolz ist Toyota darauf, dass damit die Kapazität verdoppelt wurde. Ein Blick auf die Konkurrenz relativiert jedoch die Leistung der Ingenieure: Ein Chevrolet Volt beispielsweise hat 18,4 kWh zur Verfügung – und damit mehr als doppelt so viel Batterie-Kapazität wie der Toyota.

Auch der Name des Plug-In-Prius ist neu: Mit Stecker trägt er jetzt den Zusatz Prime. Die Optik der Plug-In-Variante ist eigenständig und unterscheidet sich vom Standard-Prius. Das beginnt bei der Front, die stark an den Toyota Mirai erinnert. Die Hecklampen sind horizontal verbaut – nicht vertikal wie im Standard-Prius.

Weitere Features: Acht Airbags sind serienmäßig an Bord, zudem ein Notbremssystem, eine Fußgängererkennung, ein Spurhalteassistent oder ein automatischer Tempomat.

Plug-In-Prius kommt wohl erst 2017 nach Deutschland

Der Wagen kommt wohl erst 2017 zu Händlern zwischen Flensburg und Garmisch. Der Grund: Deutschland gilt nicht als Kernmarkt für den Prius Prime. Im vergangenen Jahr haben 686 deutsche Kunden einen Prius gekauft, nur 125 davon die Version mit Ladestecker. Damit liegt der Hybrid-Pionier in der Gunst der Toyota-Kunden deutlich hinter anderen Toyota-Modellen mit Hybrid-Antrieb. So wurden vom Yaris als Hybrid 5987 Einheiten im Jahr 2015 verkauft, vom Hybrid-Auris 6566 Stück.

Die reguläre vierte Prius-Generation ist bereits seit dem 20. Februar in Deutschland erhältlich. Das Modell ist knapp 1500 Euro teurer als sein Vorgänger und kostet mindestens 28.150 Euro. Den Standard-Hybrid treiben ein 1,8-Liter-Benziner mit 72 kW/98 PS und eine 53 kW/72 PS starke E-Maschine an. Die Systemleistung beträgt 90 kW/122 PS. Damit beschleunigt er in 10,6 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine elektronisch limitierte Spitzengeschwindigkeit vom 180 km/h.

Mit Material von dpa

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