Toyotas Vision von E-Autos


Mit dem Konzept uBox zeigt Toyota eine verspielte Zukunftsvision mit elektrischem Antrieb. Vor allem neue Fertigungstechniken – wie der 3-D-Druck – könnten demnach künftige Neufahrzeuge in höchstem Maße individualisieren.

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Ginge es nach Toyota, ist das Auto der Zukunft umweltfreundlich und extrem variabel im Innenraum. Der japanische Hersteller hat die Designstudie uBox bei der Ausstellung SAE World Congress in Detroit (USA, 12. bis 14. April 2016) präsentiert. Der Prototyp erinnert zwar an einen Fuchs-Spürpanzer der Bundeswehr. Doch das E-Auto glänzt mit einem Höchstmaß an Individualität. Becherhalter, Tische, Bildschirme, Ablagen, Fächer, Lüftungsschlitze: Die Fahrgastzelle des einen Autos würde einer anderen kaum ähneln, da der Käufer detailliert bestimmt, wie der 3-D-Drucker die Armaturen und den Innenraum formen soll. 

Toyota uBox ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit des japanischen Herstellers mit Studenten der Clemson Universität South Carolina, USA. Das ist wohl einer der Gründe, weshalb das E-Auto derart jugendlich-verspielt daherkommt. Das Fahrzeug verfügt über Fahrgastsitze, die längs auf Schienen durchgehend verschiebbar sind oder zu einem Tisch geklappt werden können. Größere Gegenstände wie Fahrräder zu transportieren, sollte dadurch unproblematisch gelingen.

Batteriekapazität, Leistung, Ladedauer, Gewicht, Höchstgeschwindigkeit: Über die technischen Details der Designstudie uBox ist bislang nichts bekannt. Sie dürfte relativ leichtgewichtig sein. Das Fahrzeug besteht nämlich zu einem Großteil aus Aluminium und Kohlefaser. Im folgenden Video sehen Sie im Zeitraffer, wie der Toyota uBox zusammengebaut wurde.

5 Antworten zu “Toyotas Vision von E-Autos

  1. Von Toyota hätte ich wirklich viel mehr erwartet, ich habe das Gefühl es hat bei denen in den Letzten Jahren Stark abgelassen und das in allen Bereichen, ich danke nur an die viele Rückruf Aktionen.

  2. Hmm, naja, könnte mir schon denken, dass sich so Mancher eine Fuchs-Spürpanzer-Replika kaufen würde… könnte doch unter „SUV-toppen“ laufen…

  3. Bemerkenswert ist die Entscheidung, die gesamte Stromversorgung über eine Wasserstoff-Brennstoffzelle zu realisieren !

    Womit auch sonst ?

    • Bemerkenswert ist, dass im Artikel weder das Wort „Wasserstoff“ noch „Brennstoffzelle“ vorhanden sind, manche aber trotzdem von dieser Energievernichtung träumen.

  4. Neben der Holzkiste jetzt auch noch so was. Dieses Auto wäre mit Verbrenner mindestens genauso unverkäuflich als mit Elektroantrieb.

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