Elektrische Motorrad-Meisterschaft


Bereits zum dritten Mal findet heuer die MotoE statt, eine Meisterschaft der elektrischen Superbikes. Was aus einer Laune heraus begann, scheint sich etabliert zu haben. Ein Rennwochenende findet sogar in Deutschland statt.

Nur kein Auspuff: Die E-Flitzer sehen fast aus wie Motorräder mit Verbrennungsmotor, sind aber viel leiser.

Nur kein Auspuff: Die E-Flitzer sehen fast aus wie Motorräder mit Verbrennungsmotor, sind aber viel leiser.

 

14 Teams fuhren in der vergangenen Saison mit, als die MotoE 2015 bereits zum zweiten Mal durchstartete. Sie heißen Verca Moto, eBaracus, Saietta Agni, Zongshen, Darvill und UoN und werden wohl 2016 wieder dabei sein. Sie kommen aus China, Großbritannien, Niederlande und Italien. Am stärksten vertreten war 2015 das Team eBaracus. Es stellte insgesamt fünf Fahrer, die am Saisonende Platz neun bis 13 belegten. 

Gewonnen hat die Meisterschaft 2015 Daley Mathison von der Universität Nottingham. Dessen Team UoN dominierte die Serie. Mit insgesamt 200 Punkten stand es an der Spitze des Rankings. Mathisons Ergebnisse sind phänomenal. Hop oder Top: Jedes Rennen, das er bis zur letzten Runde fahren konnte, gewann er auch. Die Regularien: An fünf Rennwochenenden wurden 11 Rennen gefahren. Der Gewinner bekam 25 Punkte, der Zweitplatzierte 20, der Drittplatzierte 16. Auch der Letzte des Rennens bekam immerhin noch einen Punkt, falls er es nach der letzten Runde über die Ziellinie schaffte.

Kürzlich wurde nun der Rennkalender der MotoE-Serie der Saison 2016 bekannt. Auch ein Rennen in Deutschland ist geplant:

  • 8. bis 10. Juli, Zolder (Belgien)
  • 29. bis 31. Juli, Schleizer Dreieck (Deutschland)
  • 12. bis 14. August, TT Circuit Assen (Niederlande)
  • 20. bis 21. August, Cadwell Park (Großbritannien)
  • 1. bis 2. Oktober, Portimao (Portugal)

Besonderheit der Serie: Wie auch bei der Formel E sind die Rennen familientauglich. Denn im Gegensatz zu Rennserien mit Verbrennungsmotoren sind die Fahrzeuge sehr leise und verschrecken keine kleinen Kinder. Damit die Fahrzeuge im Notfall auf sich aufmerksam machen können, sind die Teams sogar verpflichtet, eine Hupe zu montieren (Regel 23 der Rennregularien).

Mehr Infos unter www.motoeracing.com

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