Monatsarchiv: Juli 2016

„Solar Impulse 2“ hat Weltumrundung geschafft


510 Stunden Flugzeit und eine Gesamtstrecke von mehr als 40.000 Kilometern: Die beiden Abenteurer Bertrand Piccard und André Borschberg haben mit ihrem Solarflugzeug „Solar Impulse 2“ die Welt umrundet. Nun ist das Flugzeug sicher in Abu Dhabi gelandet.

Die "Solar Impulse 2" hat die Welt umrundet - eine Pionierleistung, die viele Experten noch vor wenigen Jahren für unmöglich hielten.

Die „Solar Impulse 2“ hat die Welt umrundet – eine Pionierleistung, die viele Experten noch vor wenigen Jahren für unmöglich hielten.

Im März 2015 begann das Abenteuer von Bertrand Piccard (58) und André Borschberg (63). Das Ziel: Einmal um die Welt fliegen ohne einen einzigen Liter Kerosin. In insgesamt 17 Etappen haben die beiden sich ihren Traum erfüllt und Luftfahrtgeschichte geschrieben.

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Flotter als der stärkste Tesla


Der Enfield 8000 wurde einst in kleiner Stückzahl mit acht elektrischen PS gebaut. Der Autojournalist Jonny Smith kaufte eines der Schmuckstücke und baute es zum spurtstärksten E-Auto der Welt um – mithilfe von Batterien aus Kampfhubschraubern. Der E-Flitzer heißt nun Flux Capacitor, beschleunigt schneller als der stärkste Tesla und hat einen neuen Weltrekord aufgestellt. 

Eine ungewöhnliche Geschichte begleitet den kleinen Enfield 8000, der nun einen Beschleunigungs-Rekord gebrochen hat. Vor über 40 Jahren wurde das Fahrzeug auf der Isle of Wight gebaut – insgesamt nur 120 Mal. Es war eines der ersten serienmäßigen Elektroautos der Welt mit knapp über 60 km Reichweite. Selten wird es heutzutage gesichtet. 2012 kaufte der Autojournalist Jonny Smith eines der begehrten Gefährte. Es war ein Forschungsobjekt und sollte eigentlich entsorgt werden, da die Garage, in der das Auto stand, überflutet wurde.  Weiterlesen

Kaufprämie für Elektroautos: Nachfrage ist gering


Verbraucher können beim Kauf eines Elektroautos eine Prämie von bis zu 4000 Euro einstreichen. Doch aktuelle Zahlen zeigen: Die Nachfrage der Verbraucher ist bisher relativ gering – und auch regional gibt es deutliche Unterschiede.

Die Kaufprämie für E-Autos ist da - doch nur wenige nutzen sie.

Die Kaufprämie für E-Autos ist da – doch nur wenige wollen sie.

 

Die Kaufprämie für Elektroautos stößt vor allem bei Privatleuten auf Interesse. Das geht aus einer ersten detaillierten Auswertung des für die Vergabe zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) hervor. Seit Freischaltung des Antragsverfahrens am 2. Juli bis Donnerstag, 14. Juli, gingen insgesamt 936 Anträge ein. Davon stammten 639 und damit gut zwei Drittel von Privatpersonen. Der Rest entfällt vor allem auf Unternehmen. Weiterlesen

„Solar Impulse 2“: Weltumrundung fast geglückt


Ohne einen Tropfen Benzin, nur mit Sonnenenergie wollen zwei Abenteurer die Welt im Flugzeug umrunden. Zum vorletzten Zwischenstopp ist die Solar Impulse 2 nun in Kairo gelandet. Dabei wäre das ganze Projekt fast gescheitert.

Aus Karbonfasern gebaut: Der Flieger hat eine Spannweite von 72 Metern .

Aus Karbonfasern gebaut: Der Flieger hat eine Spannweite von 72 Metern .

Zwei Tage und Nächte war der Solarflieger ohne einen Tropfen Treibstoff über dem Mittelmeer unterwegs – am frühen Mittwochmorgen ist Pilot André Borschberg in Kairo gelandet. Zuvor hatte er im Licht der aufgehenden Sonne eine kleine Schleife über den Pyramiden gedreht.

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Autonomer Elektrobus von Local Motors und IBM


„Olli“ – so heißt der neue autonom fahrende Elektrobus vom amerikanischen Automobilhersteller Local Motors und vom IT-Riesen IBM. Das Fahrzeug bietet Platz für zwölf Fahrgäste und ist bereits in einem Vorort von Washington unterwegs.

"Olli, bitte empfehle mir ein Restaurant!" - auch das kann der autonome Elektrobus.

„Olli, bitte empfehle mir ein Restaurant!“ – auch das kann der autonome Elektrobus.

Der Stadtbus scannt seine Umgebung und die Verkehrsteilnehmer mit über 30 Sensoren. Dabei werden seine Aktivitäten und die Sicherheit der Fahrgäste stets von einer Person überwacht, so Local Motors.

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Enthüllt: Sportwagen von Aston Martin und Red Bull


Aston Martin und Red Bull Racing haben ihr lange erwartetes gemeinsames Projekt präsentiert: Den Supersportwagen AM RB 001. Der Kaufpreis liegt in Millionenhöhe.

Das Hypercar soll es auf über 350 km/h schaffen.

Das Hypercar soll es auf über 350 km/h schaffen.

Die englische Edelschmiede Aston Martin und der Rennstall Red Bull haben den exklusiven Sportwagen mit Formel-1-Technik Anfang Juli in Gaydon enthüllt. Der „AM RB 001“ soll 2018 als Kleinserie starten. Es sollen zwischen 99 und 150 Straßenverkehrsautos und 25 Rennboliden produziert werden. Weiterlesen

Solarautos: Hanergy präsentiert vier Prototypen


Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Bis zu 350 Kilometer Reichweite, angetrieben nur von Sonnenenergie. Der chinesische Ökostromanbieter Hanergy hat gleich vier E-Prototypen vorgestellt, die das möglich machen sollen.

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Vor über 4000 Gästen wurden in der Firmenzentrale in Peking die vier Solarautos vorgestellt.

Vier Prototypen für vier verschiedene Nutzergruppen: Das chinesische Unternehmen Hanergy versucht sich mit einer Modelloffensive auf dem schwierigen Markt der Elektroautos zu etablieren.

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Tesla-Unfall: Autopilot verwechselt Lkw mit Schild


Der erste tödliche Unfall mit einem Tesla „Model S“ im Autopilot-Modus hat für viel Wirbel gesorgt. Nun steht die Ursache fest: Das System unterlag einer fatalen Verwechslung und hielt einen Lkw für ein Verkehrsschild.

Nach dem Unfall stoppte das Elektroauto zunächst nicht - bis es gegen einen Mast fuhr.

Nach dem Unfall stoppte das Elektroauto zunächst nicht, bis es gegen einen Mast fuhr.

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem ersten tödlichen Unfall (wir berichteten) mit einem computergesteuerten Auto rücken die Fähigkeiten des Fahrassistenzsystems „Autopilot“ von Tesla in den Mittelpunkt. Der amerikanische Autobauer erklärte Anfang Juli, das System habe den querenden Lastwagenanhänger, mit dem der Tesla kollidierte, für ein hochhängendes Straßenschild gehalten.

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Autopilot versagt: Tesla-Fahrer stirbt


Das Auto fährt selbstständig – aber die Verantwortung liegt stets beim Fahrer: Tesla verbaut in das Model S auf Wunsch einen Autopiloten. Nun ist in den USA ein Tesla-Fahrer gestorben, der das System im Einsatz hatte. Der Hersteller reagiert bestürzt, die US-Verkehrsaufsicht ermittelt.

Ein Roboter lenkt auf Wunsch das Model S von Tesla. Nun kam es zum ersten Todesfall.

 

Beschleunigen, Bremsen, die Spur halten und Objekten ausweichen: Tesla verspricht seinen Kunden, auf Wunsch vollautomatisch auch einen Zusammenstoß verhindern zu können. Doch beim sogenannten Autopiloten muss der Fahrer stets die Kontrolle über den Wagen behalten. Nun gab es den ersten Todesfall, in dem ein Tesla mit dem System verwickelt ist.

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