Stuttgarter teilen sich E-Roller


Ab heute bieten die Stadtwerke Stuttgart eine neue Form des Mobility-Sharings an. 15 E-Roller stehen in der schwäbischen Metropole bereit, die per App gemietet werden können. Stuttgart ist eine der ersten deutschen Städte, die auf E-Roller-Sharing setzt. 

So sehen die E-Roller aus, die ab sofort in der Stuttgarter Innenstadt angemietet werden können.

So sehen die E-Roller aus, die ab sofort in der Stuttgarter Innenstadt angemietet werden können.

Elektrisches Car-Sharing gibt es in Stuttgart bereits, dort, wo der tägliche Berufsverkehr wie in so vielen Städten Deutschlands zu einer nervlichen Belastungsprobe werden kann. Daimler bietet seit einiger Zeit flächendeckend E-Smarts an, die man an jeder Ecke anmieten kann. Doch E-Roller? Es ist eines der ersten Projekte in deutschen Städten. Unter dem Dach der Stadtwerke nennt sich der Anbieter der E-Roller Stella Sharing. 15 Fahrzeuge stehen derzeit für registrierte Kunden bereit. Es ist jedoch geplant, diese Anzahl baldmöglichst auf 75 zu erhöhen. 

Die E-Roller haben eine Reichweite von etwa 100 km. Fällt die Batteriekapazität unter 20 Prozent, wird der Kooperationspartner von Stella Sharing aktiv: Mitarbeiter der Firma Velocarrier orten die Roller und tauschen die beiden leeren Batterien gegen vollgeladene aus. Unterwegs sind diese Mitarbeiter mit elektrischen Lastenfahrrädern. Extra für die Roller aufgestellte Ladestationen gibt es nicht.

So kann man den E-Roller anmieten

Zunächst muss man sich im Internet bei www.stella-sharing.de registrieren. Das kostet einmalig 19 Euro. Nun muss man die kostenlose Stella-Sharing-App auf das Smartphone laden. Sie zeigt an, wo die verfügbaren Roller stehen. Wird einer der Roller angemietet, gibt es zwei Möglichkeiten: Kunden fahren entweder für fünf Cent pro Minute oder für 59 Cent pro Kilometer. Das System wählt automatisch den günstigeren Tarif zur Abrechnung – je nach Fahrverhalten. Parken kostet 5 Cent pro Minute. Bei einer Tagesleihe werden 29 Euro fällig. Wer sich derzeit registriert, bekommt automatisch 100 Freiminuten gutgeschrieben.

Jeder, der einen Autoführerschein hat, darf die E-Roller nach geltendem Verkehrsrecht fahren, da sie lediglich über eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h verfügen. Die Roller können überall im Innenstadtgebiet abgestellt werden. Wer keinen Helm hat, kann einen der beiden Helme mit unterschiedlicher Größe nutzen, die an jedem Roller befestigt sind.

5 Antworten zu “Stuttgarter teilen sich E-Roller

  1. Ich finde man muss nicht immer nur Meckern es ist aber zumindest ein guter Anfang.

  2. In Berlin gibt es das auch schon https://www.emio-sharing.de/de/
    In Hamburg habe ich das Prinzip schon mal mit Benzinrollern getestet und fand es sehr praktisch. Als Wohnmobilist, ist das eine tolle Alternative zur Fortbewegung.

  3. 59 Cent pro Kilometer ???? DAFÜR kann ich auch ein Auto fahren, lächerlicher Versuch…. 😦

  4. Cool. Es gibt also nur zwei Kopfgrößen bei allen Menschen; das ist ganz was Neues. Warum nur bauen Helmhersteller soviele verschieden Größen… mal abgesehen von hygienischen Fragen bei Nutzung von „öffentlichen“ Helmen. Einen eigenen Helm sollte man für so eine Nutzung schon haben.

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