Opels neuer E-Kleinwagen: Weltpremiere in Paris


Schon 2017 steht der Opel Ampera-e bei deutschen Händlern. Dabei ist der Opel eigentlich nichts anderes als ein Chevrolet mit Blitz im Kühlergrill. Auf dem kommenden Autosalon in Paris feiert der Elektrowagen seine Weltpremiere. Die ersten Daten.

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Weltpremiere in Paris: der Opel Ampera-e.

Der Preis:  lediglich 30.000 Dollar. Die Reichweite: Mehr als 300 Kilometer. General Motors (GM) – Chefin Mary Barra enthüllte Anfang 2016 voller Stolz den Chevrolet Bolt. Er soll im Herbst 2016 auf die Straße kommen – allerdings nur in den USA.  Europäische E-Auto-Fans hätten somit eine Kaufoption weniger als Fahrer in Amerika.

Doch schon 2017 soll der Bolt als Opel-Modell bei europäischen Händlern stehen. Der Bolt bildet die Basis für den weitgehend baugleichen Opel Ampera-e, der laut Hersteller Anfang 2017 in den Handel kommen soll.

Opel Ampera-e: Preis noch unbekannt

Der Ampera-e ist der erste vollelektrische Wagen aus Rüsselsheim. Für den Pariser Autosalon (Publikumstage 1. bis 16. Oktober) hat der Hersteller nun seine Weltpremiere angekündigt.

Der Wagen soll der Nachfolger des noch mit einem Benziner als Range Extender ausgestatteten Ampera fungieren. Der Ampera-e ist ein kompaktes Steilheck-Modell im Stil von VW Golf und Opel Astra. Angetrieben wird er laut Opel von einem Elektromotor mit 150 kW/204 PS mit einem maximalen Drehmoment von 360 Nm.

Logo-Tausch: In Deutschland wird der Blitz am Kühlergrill kleben. So sieht der Opel Amper-e aus.

Logo-Tausch: In Deutschland wird der Blitz am Kühlergrill kleben statt des Chevrolet-Kreuzes. So sieht der Opel Ampera-e aus.

Elektroauto-typisch flott sind seine Fahrleistungen: In nur 3,2 Sekunden soll er von 0 auf 50 km/h sprinten. Hinsichtlich der Endgeschwindigkeit allerdings erreicht er nur Kleinstwagen-Niveau: Mit Rücksicht auf die Reichweite ist das Spitzentempo laut Opel auf 150 km/h begrenzt.

Opel verrät noch immer nicht den Preis des E-Autos. Als Richtwert kann hier allerdings der Preis des baugleichen Bolt dienen: Er kostet in Amerika umgerechnet etwa 35.000 Euro und hat nach der US-Norm einen Aktionsradius von knapp 320 Kilometern.

Mit Material von dpa

6 Antworten zu “Opels neuer E-Kleinwagen: Weltpremiere in Paris

  1. Pingback: Pariser Autosalon: Die wichtigsten E-Newcomer | Das elektrische Fahrtenbuch

  2. Schon interessant diese Überschrift: Opels neuer E-Kleinwagen und dann der Vergleich im Text mit

    „Der Ampera-e ist ein kompaktes Steilheck-Modell im Stil von VW Golf und Opel Astra“

    muss man daraus jetzt schließen dass der ADAC Golf und Astra als Kleinwagen einstuft? Ich dachte bisher diese sind der Mittelklasse zugehörig.

    Ich bin selbst Besitzer eines Ampera ePioneer und habe nikcht das Gefühl einen Kleinwagen zu fahren, vorallem die Beinfreiheit der beiden hinteren Plätze ist sehr bequem.

  3. Wäre ja PERFEKT!
    Aber WEHE, das ist wieder nur so ne untergeschobene „Studie“!

  4. Ein Hoffnungsschimmer. Wird er dem dann neuen kleinen Tesla den Rang ablaufen? Es wird spannend!

  5. Hat dies auf Andi's blog rebloggt und kommentierte:
    Schade das es immer nur so langsame Wagen sind, aber durchaus eine Option in Sachen Reichweite. Mal sehen was die Realität bringt.

  6. „Kleinwagen“ und „Kleinstwagen-Niveau“ zeugen wieder einmal von niedrigem Journalisten-Niveau. Weshalb können nicht einfach neutrale Nachrichten (ohne persönliche Wertung) weitergegeben werden?? Die eventuellen Interessenten können sich selber ein Bild davon machen, und werden sich entscheiden, ob sie lieber mit Stauraum oder mit Newtonmetern fahren wollen.

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