BMW: Unfallfreies E-Motorrad als Konzeptstudie


„Die perfekte Einheit von Mensch und Maschine“ – so betitelt BMW seine Vision vom Motorrad der Zukunft. Die Konzeptstudie Vision Next100 fährt elektrisch, unfallfrei und weitgehend digital – das ist zumindest die Vorstellung der BMW-Entwickler.

Diese Konzeptstudie von BMW soll unfallfreies Fahren ermöglichen.

Diese Konzeptstudie von BMW soll unfallfreies Fahren ermöglichen.

Der Münchner Autobauer hat zu seinem 100. Geburtstag bereits drei futuristische Fahrzeuge enthüllt, nun folgt seine Zukunftsvorstellung vom Motorrad. Das Bike wurde kürzlich in Los Angeles präsentiert. Es solle einen Ausblick darauf geben, wie Motorräder in zwei bis drei Jahrzehnten aussehen werden, teilte der Hersteller mit.

Die Studie fährt emissionsfrei mit einem Elektro-Antrieb, der wie ein traditioneller BMW-Boxer-Motor gestaltet ist. Das Profil der Reifen passe sich dem jeweiligen Untergrund und den Witterungsbedingungen an, so BMW.

Das sind weitere besondere Features

Self balancing

Das Motorrad verfüge über die gleichen Assistenzsysteme wie ein autonomes Auto, so BMW. Damit könne es sich automatisch ausbalancieren, gewinne sowohl in bestimmten Fahrsituationen als auch im Stand mehr Stabilität. Ein Umfallen sei nicht möglich – selbst wenn der Fahrer absteige. Schwere Schutzkleidung und Helm sind in der Vision des Herstellers somit nicht mehr erforderlich.

Flex Frame

Der Rahmen ist aus einem Guss und spannt sich vom Vorderrad zum Hinterrad. Wird der Lenker bewegt, verformt sich der gesamte Rahmen.

Visor

Der Visor zeigt relevante Daten für die jeweilige Fahrsituation – direkt in das Sichtfeld des Fahrers. Es schützt den Fahrer vor dem Fahrtwind und dient auch als virtueller Rückspiegel.

Fahreranzug

Als Wind- und Wetterschutz liefert BMW einen passenden Fahreranzug mit. Er ist klimatisiert und hat einen mit Luftpolstern verstärkten Nacken zur Entlastung der Wirbelsäule bei hohen Geschwindigkeiten. Sensoren erfassen Puls und Köpertemperatur, Vibrationselemente in Armen und Beinen ersetzen die bisherigen Navigationshinweise in einem konventionellen Display.

Mit Material von dpa

3 Antworten zu “BMW: Unfallfreies E-Motorrad als Konzeptstudie

  1. Pingback: BMW plant offenbar E-Modelloffensive | Das elektrische Fahrtenbuch

  2. Na bravo: und wieder eine „Studie“, die nur dazu da ist, Kosten zu produzieren, die dann auf den Verkaufspreis der Elektrofahrzeuge aufgeschlagen werden können.

    Wenn ich wissen will, „wie Motorräder in zwei bis drei Jahrzehnten aussehen werden“, dann geh´ ich ins Kino, die haben realistischere Ideeen… vor Allem, wenn ich sowas lesen muss:
    „Das Profil der Reifen passe sich dem jeweiligen Untergrund und den Witterungsbedingungen an, so BMW“… na Prost!
    Da glaub ich aber, da kommt das HoverBike früher.
    Oder sogar ein Podracer…😉

    Aber bleibt nur so abgehoben… die Post z.B. wirds schon richten: DIE bauen mittlerweile ihre eigenen eFahrzeuge für die REALITÄT!

  3. Jupp. Und der Weihnachtsmann sitzt jodelnd hinter der Theke und schenkt Klare aus.

    Marketing ist die eine Seite der Medaille. Realität die andere. Und ersteres muß dabei eigentlich immer klein beigeben.

    Kein Helm und Schutzkleidung durch Selbststabilisierung.

    Was nutzt ein sich selbst stabilisierendes Fahrzeug (siehe Segway und Co), wenn es durch ein oder mehrere äußere Einflüsse tangiert wird. Sagen wir z.B. ein D-Zug. Oder ein Jumbo-Jet. Oder ein Belaz 75710 360-Tonner. Oder – wenn Weihnachten und Ostern zusammenfallen – gleich alle auf einmal inkl. zusätzlich der Enterprise. Und hinterher noch Käptn Kirk.

    Wobei letzterer evtl. abgelenkt werden könnte, wenn sich die Rakete – tschuldigung – Mopete mit ihrem flexiblen Rahmen schlangengleich seinen Oberschenkel hinaufwindet…

    Liebes BMW-Marketing, macht Euch noch eine schöne Mittagspause im Augustiner-Biergarten…😉

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