Archiv des Autors: Katharina Körber

Ohne Anschluss kein Strom


Für viele Stadtbewohner bleiben Elektroautos ein Traum. Nicht, weil sie zu teuer sind. Sondern weil keine Steckdosen in den Tiefgaragen angebracht werden dürfen.

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Wohnungseigentümer und Mieter haben es oft schwer, die Genehmigung für eine Steckdose an ihrem Stellplatz zu erhalten.

Der Wagen von N. Panday ist in die Jahre gekommen, sein nächster Pkw soll ein E-Auto werden. Der 46-Jährige lebt in München und besitzt eine Eigentumswohnung inklusive Tiefgaragenstellplatz. Dort will er seinen künftigen Wagen auch aufladen, eine Steckdose gibt es noch nicht.

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Ein Motorrad wie gedruckt


Die Airbus-Tochter APWorks modelliert ein Elektromotorrad am Drucker. Und will mit der gleichen Technik bald Flugzeuge leichter machen. Wir haben uns den Light Rider bei seiner Präsentation in Ottobrunn bei München genauer angesehen.

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So sieht das weltweit erste 3-D-gedruckte Elektromotorrad aus.

Trockennebel wabert aus dem schwarzen Zelt, in dem Airbus-Chef Tom Enders gerade verschwunden ist. Normalerweise präsentiert der Mann riesige Flugzeuge. Heute macht er es ein paar Nummern kleiner. Als sich die Vorhänge öffnen, fährt er auf einem silbrigen Elektromotorrad. Dessen auffallendste Eigenschaften: Im Gegensatz zu einem Airbus A380 bewegt es sich fast lautlos. Und sein Rahmen kommt aus dem Drucker. Weiterlesen

Tesla Model S: Ein Assistent ist kein Pilot


Wir haben den Autopiloten des Tesla Model S überprüft und dabei festgestellt: Der Autofahrer muss während der gesamten Fahrt in der Verantwortung bleiben.

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Trotz Abstandsregeltempomat und Spurhalteassistent sollten sich Autofahrer nicht auf den Autopiloten der Tesla-Elektrolimosine Model S verlassen.

Die Firma Tesla Motors bietet ihre Elektrolimousine Model S mit einem sogenannten Autopiloten an. Wir haben ihn (Softwareupdate 7.0) untersucht. Das Ergebnis: Der „Autopilot“ ist eine Kombination aus den bekannten Assistenzsystemen Abstandsregeltempomat und Spurhalteassistent. Im fließenden Verkehr gewinnt er schnell das Vertrauen des Fahrers, alle Situationen kann er aber nicht abdecken. Das zeigt auch unser Test-Video „Autonomes Fahren mit Tesla“:

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Traumschiff Surprise


Mit dem elektrischen Mini-Van Budd-e geht VW auf Zeitreise in die Zukunft. Wir konnten den futuristischen Wolfsburger bereits in Las Vegas Probe fahren.

Für Autos haben sie auf dem Las Vegas Boulevard normalerweise keinen Blick. Erst recht nicht, wenn sie von VW sind. Denn wenn von der Skyline Millionen Lichter funkeln und sich auf dem Strip die Stretchlimousinen stauen, gibt es Spannenderes zu sehen als einen Volkswagen. Normalerweise! Aber was ist schon normal in Las Vegas?

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Kaufprämie für E-Autos?


Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel fordern eine Kaufprämie für Elektroautos. Der ADAC steht monetären Zuschüssen jedoch skeptisch gegenüber.

Kaufprämie für Elektroautos

5000 Euro Förderbetrag für E-Autos: Kann dies die Preisdifferenz zu herkömmlichen Antrieben wirklich ausgleichen?

Immer wieder sind Marktanreizprogramme zur Förderung des Absatzes von Elektrofahrzeugen in der Diskussion. Aktuell findet Bundesumweltministerin Barbara Hendricks die Preise für Elektroautos zu hoch, sodass die Marktentwicklung deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibe. Stattdessen brauche es „neben steuerlichen Anreizen eine Kombination aus einer verpflichtenden Quote für E-Fahrzeuge, verbunden mit einem staatlichen Kaufzuschuss“, so Hendricks. Weiterlesen

Elektroauto der Zukunft erkennt Fahrfitness


Der neue Mitsubishi Emirai 3 ist der Nachfolger des Konzeptfahrzeugs Emirai 2. Diese Vision vom Elektroauto der Zukunft wird im November auf der Tokyo Motor Show vorgestellt. Es kann den Gesundheitszustand des Fahrers erkennen und ihn bei auftretender Müdigkeit oder vor Stress warnen.

Das Elektroauto der Zukunft: Der Mitsubishi Emirai 3 xDAS wird auf der Tokyo Motor Show präsentiert.

Die Technik des Emirai 3 soll vom Kyushu Institute of Technology entwickelt worden sein.

Wie ein Arzt checkt der Emirai 3 mittels EKG regelmäßig die Herzfunktion des Fahrers. Während der Fahrt erstellt der Wagen ein Elektrokardiogramm, das den zeitlichen Ablauf der elektrischen Erregung des Herzens festhält. Zudem wird der Autofahrer mit einer speziellen Kamera überwacht. Eine Analysensoftware prüft, wie er reagiert. Wenn er sich z.B. langsamer bewegt und seltener umdreht, ist das ein eindeutiges Signal für Müdigkeit. Das Auto empfiehlt dem Fahrer in diesem Fall, einen Parkplatz anzusteuern und anzuhalten. Weiterlesen