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In Salzgitter? VW baut bald Batterien in Deutschland


Gerüchte gab es schon lange, nun ist es gewiss: VW baut bald Batterien in Deutschland. Das hat VW– Vorstandschef Matthias Müller nun auf einem Kongress bestätigt. Der Schritt erfolgt auch aufgrund des starken Drucks durch US-Konkurrent Tesla sowie den eigenen Betriebsrat – und lässt vor allem einen bestimmten VW-Standort hoffen.

VW

VW braucht schon bald mehr Elektromotoren – kommen sie aus Salzgitter?

Die Abgasaffäre für Volkswagen nimmt kein Ende: Mitte Mai hatte das Bundesverkehrsministerium bestätigt, dass bei Abgas-Tests 30 von 53 untersuchten Autos zu viel CO2 ausgestoßen haben. Und erst in der vergangenen Woche hat das Ministerium Volkswagens Darstellung widersprochen, der Konzern habe in der Abgasaffäre nicht gegen europäisches Recht verstoßen – nachdem der Wolfsburger Konzern erklärt hatte, dass die sogenannten Abschalteinrichtungen in den manipulierten Dieselmotoren in der EU nicht illegal gewesen seien.

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Tesla: Neukunden müssen für Strom zahlen


Dass Tesla-Besitzer ihre Elektroautos an den konzerneigenen Supercharger-Ladestationen gratis aufladen konnten, war bisher ein Verkaufsargument und eine Rechtfertigung für den relativ hohen Preis der Fahrzeuge. Zumindest Neukunden werden aber bald fürs Laden bezahlen müssen.

Supercharger

Supercharger: Teslafahrer können gratis Strom laden – bisher.

 

 

Teslas Netz von 4600 Supercharger-Ladesäulen wird für Neukunden, die ihren Wagen nach dem 1. Januar 2017 bestellen, nicht mehr grundsätzlich kostenlos sein. Sie sollen aber pro Jahr 400 Kilowattstunden gratis laden können – ausreichend für etwa 1600 Kilometer, wie der Elektroauto-Hersteller mitteilte.

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Von 2018 an: Borgward baut E-SUV in Bremen


Borgward baut wieder Autos. Die Basis wird aus China importiert, die Endmontage folgt bald auch in Deutschland: Die wiederbelebte Marke wird ein Werk in Bremen errichten und dort ein Elektro-SUV zusammenschrauben. Und auch ein Konkurrent investiert in den Standort Bremen.

Borward is back – mit einem Elektro-SUV, das in Bremen montiert werden soll.

Das Konzept der Borgward-Wiedergeburt ist ungewöhnlich. Denn der Bau des  Wagens erfolgt in Kooperation mit einem chinesischens Partner, doch die Endmontage soll im Hochlohnland Deutschland erfolgen – und nicht am weitaus günstigeren Standort China. Weiterlesen

BMW plant offenbar E-Modelloffensive


Erst eine E-Motorradstudie, dann der Mini als Plug-In-Hybrid, schließlich das Engagement in der Formel E von 2018 an: BMW treibt seine Pläne im Bereich Elektromobilität voran. Doch Gerüchten zufolge sollen die Münchner in den kommenden Jahren noch weit intensiver ins automobile E-Business einsteigen.

Diese Konzeptstudie von BMW soll unfallfreies Fahren ermöglichen.

Elektro-Motorrad: Diese Konzeptstudie von BMW soll unfallfreies Fahren ermöglichen. Und die Bayern haben noch weitere E-Ideen.

Eine Million E-Autos in Deutschland bis zum Jahr 2020: Das Mantra von Kanzlerin Merkel ist wohlbekannt – und stark bezweifelt. Doch auch BMW hat ein klares Ziel im Bereich Elektromobiliät vor Augen. Die Bayern wollen im selben Jahr 400.000 Elektrofahrzeuge produzieren.

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Unfall: Hat der Tesla-Autopilot versagt?


Ein Elektrowagen vom Typ Tesla S ist auf einer Autobahn in Schleswig-Holstein mit einem Bus kollidiert. Der Fahrer erklärt dem Unternehmen zufolge, das System habe nichts mit dem Unfall zu tun gehabt. Der Fahrer muss trotz Assistenzsystemen stets die Kontrolle über sein Fahrzeug haben.

Ein  Assistenzsystem lenkt auf Wunsch das Model S von Tesla.

 

Ein Tesla-Elektrowagen mit einem Autopilot-Fahrassistenten ist auf der Autobahn mit einem Bus zusammengestoßen. Das System sei dabei lsut Polizeiangaben eingeschaltet gewesen. „Wir haben mit unserem Kunden gesprochen, der bestätigt hat, dass der Autopilot einwandfrei funktioniert hat und nichts mit dem Unfall zu tun hat“, so ein Sprecher von Tesla

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Simson-Schwalbe: Elektro-Neuauflage kommt 2017


Statt Suhl: Die Neuauflage der Schwalbe wurde in Bayern erdacht und wird in Polen gebaut. Ansonsten hat der Roller die kantige Optik beibehalten, den stinkenden Zweitaktmotor aber gegen ein Elektroaggregat ersetzt. Dabei war jahrelang unklar, ob es überhaupt zu einer E-Schwalbe kommen würde.

Ab 2017 kommt die Schwalbe als bis zu 47 km/h schnelle elektrische Neuinterpretaion auf den Markt. Foto: Govecs.

Das DDR-Moped Schwalbe bekommt 30 Jahre nach dem Produktionsende eine elektrische Neuauflage. Nun hat der Hersteller Govecs in Berlin seine Neuinterpretation gezeigt. Vom 6. bis zum 9. Oktober können Retro-Fans den Roller zudem auf der Intermot in Köln sehen. Weiterlesen

Tesla-Leichenwagen: Der letzte Weg ist elektrisch


Der Wandel hin zur Elektromobilität beeinflusst viele Lebensbereiche – und erreicht nun auch das Bestattungswesen:  RemetzCar aus den Niederlanden hat das Model S von Tesla zum Leichenwagen umgebaut und auf einer Messe vorgestellt. Details zum ersten Tesla für die letzte Reise.

Die niederländische Edelschmiede RemetzCar machte ein Model S von Tesla zum Leichenwagen.

Das Model S von Tesla ist schon jetzt ein Klassiker. Eine zeitlose Limousine mit Elektroantrieb und üppiger Reichweite, dazu alltagstauglich und stilsicher. Folgerichtig wurde der Wagen von Veredlern bereits den Bedürfnissen des Oberklasse-Marktes angepasst und zur Stretch-Limousine umgebaut.

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Pariser Autosalon: Die wichtigsten E-Newcomer


230 Marken, mehr als 120.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche und deutlich mehr als eine Million Besucher pro Jahr: Der Autosalon in Paris ist eine der wichtigsten Automessen der Welt. Elektroantriebe sind das große Thema der Ausstellung im Jahr 2016 (1.-16.10.) – auch wenn manche Hersteller gar nicht gekommen sind.

Sieht so die E-Zukunft von VW aus?

Sieht so die E-Zukunft von VW aus?

E-Autos sind in Deutschland bisher ein Flop: Aktuell liegt der Anteil an den Neuzulassungen immer noch bei weniger als zwei Prozent. Dabei gibt sich die Autoindustrie alle Mühe: Jetzt sollen neue Modelle deutlich mehr Reichweite bieten, bis zu 500 Kilometer, hört man aus Entwicklerkreisen. Damit könnte endlich eine wichtige Hürde für die Anschaffung fallen. Weiterlesen

IAA für Nutzfahrzeuge: Wann kommen die E-Laster?


Vor allem in Städten sind Diesel-Nutzfahrzeuge ein Problem. Auf der IAA Nutzfahrzeuge 2016 (22.-29.9.) in Hannover zeigen die Hersteller nun erste Alternativen mit E-Antrieb. Doch Lösungen für den Fernverkehr gibt es noch wenige.

Der E-Crafter von VW soll Lieferdienste ohne Emissionen im urbanen Bereich ermöglichen.

Der e-Crafter von VW soll Lieferdienste ohne Emissionen im urbanen Bereich ermöglichen.

 

Die IAA Nutzfahrzeuge ist die Leitmesse der Branche. Sie befasst sich traditionell unter anderem mit Autopilot-Funktionen, die Unfälle vermeiden und den Abgasausstoß reduzieren sollen. Auch Digitalisierung und Vernetzung spielen thematisch eine große Rolle.

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Taugen E-Autos für die Urlaubsreise?


Kann man mit einem E-Auto auch in den Urlaub fahren? Die Reichweite und das Netz an Ladestationen sind für Elektroauto-Fahrer schon in Deutschland  eine Herausforderung. Ein Blick auf beliebte Urlaubsländer zeigt, wie die Situation im Ausland ist.

Zu wenige Ladestellen für Elektroautos bereiten gerade im Urlaub große Probleme.

Laut Informationen der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) beträgt die durchschnittliche Tagesfahrleistung eines Elektroautos in Deutschland etwa 22 Kilometer. Für die täglichen Wege in der Stadt, zur Arbeit und zurück reicht das auf jeden Fall, doch Fahrer mit Urlaubsambitionen dürften von ihren Plänen schnell Abstand nehmen.

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