Archiv der Kategorie: Hintergrund

Norwegen dampft E-Auto-Subventionen massiv ein


Norwegen streicht weite Teile der Fördergelder für Elektroautos. Das hat am gestrigen Mittwoch die Regierungskoalition des skandinavischen Landes beschlossen. Grund dafür ist ausgerechnet der vorangegangene große Erfolg der Subventionen für Stromer. 

Besitzer von Elektroautos zahlen in Norwegen keine Kfz-Steuer. Von Januar 2018 an sollen sie 50 Prozent zahlen, von 2020 an den Standardsatz.

Norwegen fördert Elektroautos – und wie: Wegfall der Kfz-Steuer, Erlass der Mehrwertsteuer beim Kauf, freie Fahrt auf Busspuren und so weiter. Damit soll nun größtenteils Schluss sein. Das hat gestern das norwegische Parlament beschlossen. Die konservative Regierung des Landes wird die Steuervorteile für Fahrer von Elektroautos streichen. Auch sonstige Erleichterungen für Stromer sollen bald der Vergangenheit angehören.

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Porsche Pajun: Mit E-Motor und Brennstoffzelle


Porsche-Chef Matthias Müller hatte vor wenigen Wochen gesagt, er schließe nicht aus, dass Porsche einmal ein reines E-Auto bauen werde. Dafür müsse aber eine völlig neue Batterietechnik entwickelt werden. Nun gibt es neue Details zu dem Projekt.

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Porsche plant eine Sportlimousine unterhalb des Panamera.

“Mit einem Porsche muss ich wenigstens von München in die Berge oder von Stuttgart zum Bodensee und zurück mit Spaß sportlich fahren können, sonst ist das für mich kein tragfähiges Konzept”.

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Bundesminister fahren zu wenige E-Autos


Nächster Rückschlag für die ehrgeizigen E-Auto-Pläne der Regierung Merkel: In einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen wird deutlich, dass ausgerechnet der Ministerialfuhrpark die selbst gesteckten Elektromobilitätsziele nicht erfüllen kann. 

Kanzlerin Merkel will im Jahr 2020 eine Million E-Autos im deutschen Straßenverkehr rollen sehen.

 

Weniger als 0,5 Prozent aller in Deutschland zugelassenen Autos sind Stromer. Die Bundesregierung will das ändern – und dabei mit gutem Beispiel vorangehen. Darum hatten sich die Ministerien und ihre Apparate selbst auferlegt, ihren Fuhrpark schrittweise auf Elektroautos umzustellen. So sollen mindestens zehn Prozent aller neu gekauften Fahrzeuge in den Ministerien mit Strom statt Sprit fahren. Weiterlesen

Deutschlands erste Autobahn-Wasserstofftankstelle


Zu Wochenbeginn wurde Deutschlands erste, direkt an einer Autobahn gelegene Wasserstoff-(H2)-Tankstelle eingeweiht und in Betrieb genommen. Auch die Politik war anwesend: Die parlamentarische Staatssekretärin für Verkehr, Dorothee Bär, sprach von 50 weiteren deutschen H2-Tankstellen.

Sieht unspektukäler aus, ist aber eine Premiere. Hier kann nur Wasserstoff getankt werden. Im Hintergrund: Ein Wasserstofflaster.

Sieht unspektakulär aus, ist aber eine Premiere, hier kann nur Wasserstoff getankt werden. Im Hintergrund: Ein Wasserstofflaster.

Die neue H2-Zapfsäule am Autohof Geiselwind, an der A3 zwischen Würzburg und Nürnberg, liegt zentral und verknüpft die bereits vorhandenen Betankungsmöglichkeiten in den Metropolregionen Frankfurt am Main, Stuttgart und München. Sie bildet somit einen Knotenpunkt für Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle in Deutschlands Süden. Weiterlesen

Elektrisches Abenteuer: DBX


Traditionsmarke Aston Martin wagt sich auf Neuland. Bald soll eine elektrische Version des Modells DBX zu kaufen sein. Äußerlich — so hieß es aus Unternehmenskreisen — soll der DBX weitgehend dem Prototyp entsprechen, der auf dem Genfer Autosalon (5. bis 15. März 2015) zu sehen war.

Sieht aus wie ein Tarnkappenbomber, fährt aber in einigen Jahren als Elektroauto auf den Straßen: Aston Martin DBX.

Sieht aus wie ein Tarnkappenbomber, fährt aber in einigen Jahren als Elektroauto auf den Straßen: Aston Martin DBX.

Ende April verkündete Aston-Martin-Chef Andy Palmer in einem Interview mit dem Branchenmagazin “Automobil Produktion” eine Überraschung: Das Konzeptfahrzeug DBX soll so bald wie möglich serienreif sein, als Elektro-Crossover-SUV produziert werden und im Jahr 2019 zu kaufen sein. Der Konzern habe dafür 200 Millionen britische Pfund zur Verfügung gestellt. Weiterlesen

Energie-Revolution made by Tesla?


Vom Elektroauto-Hersteller zum Energieversorger? Tesla-Chef Elon Musk hat eine Batterie vorgestellt, die Strom zu Hause speichert, sich selbst auflädt und vom Energiemarkt unabhängig machen soll. Mit an Bord: ein deutscher Ökostromanbieter.

So sieht sie aus, die neueste Erfindung von Tesla: Die Powerwall (im Hintergrund links), mit der man auch seinen Tesla laden könnte.

So sieht sie aus, die neueste Erfindung von Tesla: die Powerwall (im Hintergrund links), mit der man auch den Tesla Model S ein bisschen aufladen könnte.

Tesla baut nicht nur hochwertige E-Autos, sondern versucht derzeit, alternative Energielösungen für zu Hause massentauglich zu machen. Die sogenannten Powerwall-Speicher der kalifornischen Firma laden sich durch Sonnenenergie auf und verfügen über eine Kapazität von sieben bis zehn Kilowattstunden (kWh). Weiterlesen

Die Kraft der zwei Herzen


Volvo hat nun einen XC90 mit zwei Triebwerken präsentiert. Der neue Plug-in-Hybrid ist künftig an der Typenbezeichnung T8 Twin Engine zu erkennen. Das siebensitzige SUV liefert eine Systemleistung von 299 kW (407 PS), soll aber nur 2,1 Liter verbrauchen. Alter Schwede!

Der neue XC90 T8 Twin Engine soll 43 Kilometer rein elektrisch fahren können.

Der neue XC90 T8 Twin Engine soll 43 Kilometer rein elektrisch fahren können.

Durch den Plug-in-Hybridantrieb sinkt der Verbrauch laut Hersteller auf durchschnittlich nur 2,1 Liter je 100 Kilometer. Den CO2-Ausstoß gibt Volvo dabei mit nur 49 Gramm pro Kilometer an. Weiterlesen