Archiv der Kategorie: Hintergrund

Faraday Future: Besser als Tesla?


Kommt hier das nächste große Ding aus dem Silicon Valley? Faraday Future, kurz FF, preschen selbstbewusst auf den Elektroauto-Markt. Das Problem: Bisher hat der US-Start-up zwar renommiertes Personal, aber noch nicht einmal eine Fertigungsstätte. Doch die Versprechen der Newcomer klingen verlockend.

Elektroauto; Tesla; Faraday Future

Diese Animation von Faraday Future nimmt die Grundform ihres kommenden E-Autos vorweg.

 

Sie kommen aus Kalifornien und haben ein Ziel: saubere, vernetzte und clevere Mobilität für alle. Das ist an sich nicht neu. Die Elektroauto-Pioniere von Tesla gelten gemeinhin als Prototyp für diese Hersteller von zukunftsgerichteten Elektroautos. Weiterlesen

Selbst ist das E-Mobil: Autonom laden und parken


Während die Menschen sich im Restaurant an kulinarischen Köstlichkeiten laben, nimmt das E-Auto Saft auf, sodass es zur Heimfahrt mit voller Leistung bereit steht – und alles vollautomatisch. Das ist die Vision des EU-Projekts V-Charge, an dem zwei Firmen und vier Hochschulen arbeiten.

Selbstständig sollen E-Autos zukünftig zur induktiven Ladestation fahren.

Selbstständig sollen E-Autos zukünftig zur induktiven Ladestation fahren.

Die Forscher wollen erreichen, dass Stromer auf einem Parkplatz oder in einem Parkhaus zuerst völlig autonom die Ladeinfrastruktur ansteuern und danach ebenfalls selbstständig einparken. Und wenn sie wieder gebraucht werden, holen sie ihre Besitzer dort ab, wo sich diese gerade aufhalten.

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Elektronik-Murks: Toyota ruft Hybrid-Autos zurück


Hybrid-Modelle vom Typ Prius+ und Auris müssen wegen Software-Problemen in die Werkstatt. Weltweit sind mehr als 600.000 Fahrzeuge vom Rückruf betroffen.

Drei Fälle einer versagenden Elektronik sind Toyota bisher bekannt – zu Unfällen soll es deshalb noch nicht gekommen sein.

Toyota muss wegen Software-Problemen in Deutschland mehr als 19.000 Fahrzeuge der Modelle Prius+ und Auris Hybrid in die Werkstätten zurückrufen. Ein Software-Fehler könne zur Überlastung der Hybrid-Regelelektronik führen, teilte Toyota am Mittwoch mit.

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VW elektrisiert den Passat


Der rein elektrische e-Golf und der Hybrid Golf GTE waren die Vorläufer der Elektro-Palette von VW. Ab Herbst setzt der Wolfsburger Hersteller ein weiteres Modell unter Strom – zumindest teilweise: Passat-Limousine und -Kombi sind bald als Plug-in-Hybrid erhältlich.

Der Verbrauch sinkt, der Kaufpreis steigt. Der Plug-in-Hybrid Passat GTE soll mindestens 45.000 Euro kosten.

Der Verbrauch sinkt, der Kaufpreis steigt. Der Plug-in-Hybrid Passat GTE soll mindestens 45.000 Euro kosten.

Vor allem die Systemleistung des neuen Plug-in-Hybrid Passat GTE ist beeindruckend. 115 PS leistet der E-Motor, 156 PS der 1.4-TSI-Benzinmotor mit Turbo-Aufladung. Arbeiten beide Antriebe zusammen, stehen 218 PS zur Verfügung. Insgesamt 400 Newtonmeter Maximaldrehmoment dürften für viel Fahrspaß sorgen, vorausgesetzt, die Batterie ist nicht leer.  Weiterlesen

Airbus träumt von elektrischen Verkehrsfliegern


Ein kleiner Testflug für den Piloten, aber eventuell ein großer Flug für das Unternehmen Airbus: Vergangenen Freitag überquerte ein elektrisch betriebenes Kleinflugzeug des Flugzeugherstellers den Ärmelkanal. Jetzt möchte das Unternehmen E-Flieger auch für längere Strecken reisetauglich machen. 

Oben der Großraumflieger, unten der "E-Fan". Der Elektroflieger ist beinahe lautlos.

Oben der Großraumflieger, unten der “E-Fan”: Der Elektroflieger ist beinahe lautlos.

Es waren gerade einmal 74 Kilometer, die der Airbus-Zweisitzer “E-Fan” durchgehend flog und danach sicher landete. 35 Minuten benötigte das Leichtflugzeug mit der Kennung “E-WILE” für die Strecke vom englischen Lydd nach Calais mit einer Fluggeschwindigkeit von etwa 130 km/h. Doch für Airbus hatte der Test mit dem Kleinflugzeug-Prototyp scheinbar beflügelnde Wirkung.

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Nissan Leaf: Über 200 km Reichweite ab August


Lange warteten potentielle Nissan-Elektroauto-Käufer darauf, nun ist es so weit: Ab August werden alle Nissan Leaf mit einem neuen, größeren Akku ausgeliefert. Das sorgt für deutlich mehr Reichweite. 

Nissans E-Auto Leaf: ab August mit über 200 km Reichweite (laut Hersteller).

Nissan Leaf: Ein europäischer Bestseller unter E-Autos.

Bei der bisherigen Reichweite des Leaf schieden sich die Geister. Laut Nissan konnte der Leaf zwar schon jetzt mit einer Batterieladung bis zu 200 Kilometer weit fahren, doch realistisch waren – wie im ADAC-Test des Nissan Leaf – etwa 150 Kilometer Reichweite im Alltagsbetrieb. Die bisherige Batteriekapazität betrug 24 Kilowattstunden (kWh). Ist das genug für die täglichen Fahrten?

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Pfadfinder für E-Tankstellen


Ladesäulen für Elektroautos sind bisher rar gesät. Der ADAC hat sich auf die Suche begeben und 7500 Tankstellen für Stromer in Europa in Erfahrung gebracht. Doch wie lässt sich die Ladestation in der Umgebung am schnellsten finden?

ADAC Maps zeigt alleine in Deutschland etwa 2500 Tankstellen für Elektroautos.

ADAC Maps zeigt alleine in Deutschland etwa 2500 Tankstellen für Elektroautos.

E-Auto-Fahrer sind mutige Zeitgenossen. Denn noch mangelt es den Stromern an Reichweite: Der BMW i3 etwa schafft bis zu 160 Kilometer mit einer Ladung, der VW up! nur 130 Kilometer. Zeitgleich fehlt ein enges Ladesäulennetz. Umso wichtiger ist es daher, dass Elektroauto-Fahrer bei Bedarf schnell die nächste E-Tankstelle finden.

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