Archiv der Kategorie: Motorsport

Formel E: Souveräner Sieg kurz vorm Finale


Formel-E-Fahrer Nelson Piquet Jr., Sohn von Formel-1-Legende Nelson Piquet, hat sich am 6. Juni im vorletzten Saisonlauf von Moskau eindrucksvoll durchgesetzt. Mit seinem Sieg schuf er sich eine optimale Ausgangsposition für das Saisonfinale. Der deutsche Fahrer Nick Heidfeld war zunächst nicht auf dem Treppchen, hatte aber dann ein bisschen Glück.

Nick Heidfeld in seinem Formel-E-Boliden in Moskau.

Nick Heidfeld in seinem Formel-E-Boliden in Moskau.

 

Schon beim Start zeigte Piquet Jr., dass er im Rennen von Moskau einen guten Tag erwischt hatte. Als die Flagge fiel, überholte er von Platz zwei aus den Polesetter Jean-Eric Vergne und gab seine Führung auf dem engen Kurs der russischen Hauptstadt nicht mehr auf. Über zwei Sekunden betrug sein Vorsprung am Ende vor dem zweitplatzierten Lucas di Grassi. Auf Rang drei fuhr Sébastien Buemi, der durch einen misslungenen Boxenstopp viel Zeit verlor und sich später bis zum Siegertreppchen vorkämpfte.

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Erst Sieg, dann Disqualifikation


Das deutsche Abt-Team feiert am vergangenen Wochenende in Berlin zunächst den FormelE-Rennsieger aus dem eigenen Team. Doch der Brasilianer Lucas di Grassi wird nachträglich disqualifiziert – und ist stinksauer. Die Premiere in Deutschland beweist aber auch: Die vollelektrische Rennserie zieht Zuschauer an.

Bei gutem Wetter surrten die Formel-E-Boliden an den Berliner Zuschauern vorbei.  Unter ihnen war auch der ehemalige Formel-1-Fahrer Hans Joachim Stuck: "Ich habe 40 Jahre Ohrstöpsel getragen; es ist schön, keine Ohrstöpsel zu tragen.”

Bei gutem Wetter surrten die Formel-E-Boliden an den Berliner Zuschauern vorbei. Unter ihnen war auch der ehemalige Formel-1-Fahrer Hans Joachim Stuck: „Ich habe 40 Jahre Ohrstöpsel getragen; es ist schön, keine zu tragen.”

21.000 Fans waren zur FormelE-Premiere auf dem ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof angereist. Sie erlebten zunächst einen souveränen Sieger, dann ein besonderes Drama. Stunden nach dem Rennen wurde der Brasilianer Lucas di Grassi disqualifiziert. Der Frontflügel seines vollelektrischen Rennwagens entsprach nicht dem Regelwerk, befanden die zuständigen Experten. „Wir sind sehr enttäuscht, dass Lucas‘ fantastische Leistung in Berlin nun nicht belohnt wird“, sagte Teamchef Hans-Jürgen Abt. Weiterlesen

Formel E startet am Wochenende in Berlin


Der ehemalige Flughafen Tempelhof in Berlin wird am Pfingstwochenende zur Rennstrecke: Beim ersten Formel-E-Rennen in Deutschland wollen die einheimischen Piloten Nick Heidfeld und Daniel Abt aufs Podest. Heidfeld hatte viel Pech in der aktuellen Rennsaison. Sein Heimspiel soll das ändern.

Nick Heidfeld: Endet seine Crash-Serie in Berlin?

So richtig großes Glück hatte Nick Heidfeld in der Formel E noch nicht. Dabei wäre er fast mit einem Sieg im Premierenrennen in die noch so junge Historie der ersten vollelektrischen Serie eingegangen. Statt aber jubelnd die Siegertrophäe auf dem ehemaligen Olympiagelände von Peking in die Luft zu recken, kletterte Heidfeld aus einem Wrack.

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Formel E startet in Monaco


Die Formel 1 zu Gast im Fürstentum, das ist nichts Neues. In knapp zwei Wochen wird die Königsklasse des Automobilrennsports in Monaco Station machen. Doch in Monte Carlo gibt es bereits am kommenden Wochenende (9. Mai) Motorsport zu bewundern: die FIA-Elektro-Rennserie Formel E.

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Zuletzt Miami im März, nun Monaco im Mai: Die Formel E gastiert am kommenden Wochenende im Fürstentum.

Die E-Boliden treffen sich in Monaco zum siebten Saisonlauf. Dort fahren sie allerdings nicht auf dem kompletten Formel-1-Kurs, sondern nutzen etwa die Hälfte der legendären Stadtstrecke. Dabei lassen die Stromrenner den Weg zum Casino aus. So schmilzt eine Runde auf eine Länge von lediglich 1,76 Kilometern. Laut Angaben der FIA ist der Kurs damit der kürzeste im gesamten Wettbewerb.

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Formel E: Strahlende Sieger, murrende Verlierer


Obligatorische Champagner-Dusche in Miami: Oben Mitte: Sieger Nico Prost, links: der Zweite Scott Speed, rechts: der Deutsche Daniel  Abt, Dritter des Rennens.

Obligatorische Champagner-Dusche in Miami: Oben Mitte: Sieger Nico Prost, links: der Zweite Scott Speed, rechts: der Deutsche Daniel  Abt, Dritter des Rennens.

Im Gegensatz zur Formel 1 herrscht in der Formel E Spannung pur. In den ersten fünf Rennen haben fünf verschiedene Fahrer gewonnen. Der fünfte Sieger heißt Nico Prost. Er setzte sich am vergangenen Wochenende im Rennen von Miami durch. 

20 E-Flitzer surrten los, als vor 20.000 Zuschauern die Startflagge für das erste Formel-E-Rennen von Miami im US-Sonnenstaat Florida geschwenkt wurde. Jean-Eric Vergne hatte im Qualifiying die Poleposition für sich entschieden und konnte zunächst als Führender in die erste Kurve fahren. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Vergne fiel bis auf den letzten Platz zurück und schien technische Probleme zu haben.

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Formel E: Erneuter Rückschlag für Heidfeld


Der frühere Formel-1-Pilot Nick Heidfeld hat in der vollelektrischen Rennserie Formel E seinen ersten Punkt eingefahren. Doch wieder wäre viel mehr möglich gewesen. 

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Pechvogel der Formel E: Erneut schien ein Sieg für Nick Heidfeld möglich, wieder wurde der Deutsche durchgereicht.

Auch der Allgäuer Daniel Abt vom Rennstall Audi Sport ABT erlebte ein durchwachsenes Rennen. In Punta del Este musste er sich mit Rang 15 begnügen.

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