Schlagwort-Archive: Nick Heidfeld

Großes Interesse an Formel E


Am vergangenen Wochenende startete fast still und heimlich die bereits dritte Saison der Formel E. Sie könnte bald deutlich an Popularität gewinnen. Denn seit dieser Saison fährt neben Audi und Renault auch Jaguar mit. Weitere namhafte deutsche Autohersteller interessieren sich für den Einstieg.

Leise, schnell, familienfreundlich. And the winner is: Formel E.

Leise, schnell, familienfreundlich. And the winner is: Formel E.

Zwei Jahre lang durchlebte die elektrische Formel E ein Nischendasein. Sie gilt als familienfreundliches Spektakel, das keine Probleme hat, die Lizenz für Stadtrennen zu erhalten, weil sie so leise und umweltfreundlich ist. Die Popularität könnte aber in den nächsten Jahren deutlich steigen. Denn jetzt klopfen die großen Namen an: Porsche, Mercedes, BMW und Nissan interessieren sich dafür, einen elektrischen Rennstall anzumelden. Einige Hersteller haben ihre Teilnahme mit einem eigenen Team bereits beschlossen, wie Mercedes oder BMW ab 2018. Weiterlesen

Formel E: PSA steigt bei Virgin Racing ein


Virgin-Boss Richard Branson sieht sich gerne als Visionär und Pionier. Seit vergangenem Jahr engagiert er sich darum auch in der neugegründeten Formel-E-Serie. Nun hat sein Team Virgin Racing einen neuen Partner: den französischen Autobauer PSA. Dessen Marke DS steigt bei Bransons Team ein – und übernimmt gleich eine enorm wichtige Aufgabe in der neuen Kooperation.

 

Am vergangenen Wochenende wurde Nelson Piquet Junior, Sohn des gleichnamigen Ex-Formel-1-Weltmeisters, erster Formel-E-Champ. Doch den Sieg im letzten Rennen der Premieren-Rennsaison für elektrische Formel-Fahrzeuge sicherte sich der Brite Sam Bird.

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Formel E: Souveräner Sieg kurz vorm Finale


Formel-E-Fahrer Nelson Piquet Jr., Sohn von Formel-1-Legende Nelson Piquet, hat sich am 6. Juni im vorletzten Saisonlauf von Moskau eindrucksvoll durchgesetzt. Mit seinem Sieg schuf er sich eine optimale Ausgangsposition für das Saisonfinale. Der deutsche Fahrer Nick Heidfeld war zunächst nicht auf dem Treppchen, hatte aber dann ein bisschen Glück.

Nick Heidfeld in seinem Formel-E-Boliden in Moskau.

Nick Heidfeld in seinem Formel-E-Boliden in Moskau.

 

Schon beim Start zeigte Piquet Jr., dass er im Rennen von Moskau einen guten Tag erwischt hatte. Als die Flagge fiel, überholte er von Platz zwei aus den Polesetter Jean-Eric Vergne und gab seine Führung auf dem engen Kurs der russischen Hauptstadt nicht mehr auf. Über zwei Sekunden betrug sein Vorsprung am Ende vor dem zweitplatzierten Lucas di Grassi. Auf Rang drei fuhr Sébastien Buemi, der durch einen misslungenen Boxenstopp viel Zeit verlor und sich später bis zum Siegertreppchen vorkämpfte.

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Erst Sieg, dann Disqualifikation


Das deutsche Abt-Team feiert am vergangenen Wochenende in Berlin zunächst den FormelE-Rennsieger aus dem eigenen Team. Doch der Brasilianer Lucas di Grassi wird nachträglich disqualifiziert – und ist stinksauer. Die Premiere in Deutschland beweist aber auch: Die vollelektrische Rennserie zieht Zuschauer an.

Bei gutem Wetter surrten die Formel-E-Boliden an den Berliner Zuschauern vorbei.  Unter ihnen war auch der ehemalige Formel-1-Fahrer Hans Joachim Stuck: "Ich habe 40 Jahre Ohrstöpsel getragen; es ist schön, keine Ohrstöpsel zu tragen.”

Bei gutem Wetter surrten die Formel-E-Boliden an den Berliner Zuschauern vorbei. Unter ihnen war auch der ehemalige Formel-1-Fahrer Hans Joachim Stuck: „Ich habe 40 Jahre Ohrstöpsel getragen; es ist schön, keine zu tragen.”

21.000 Fans waren zur FormelE-Premiere auf dem ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof angereist. Sie erlebten zunächst einen souveränen Sieger, dann ein besonderes Drama. Stunden nach dem Rennen wurde der Brasilianer Lucas di Grassi disqualifiziert. Der Frontflügel seines vollelektrischen Rennwagens entsprach nicht dem Regelwerk, befanden die zuständigen Experten. „Wir sind sehr enttäuscht, dass Lucas‘ fantastische Leistung in Berlin nun nicht belohnt wird“, sagte Teamchef Hans-Jürgen Abt. Weiterlesen

Formel E: Strahlende Sieger, murrende Verlierer


Obligatorische Champagner-Dusche in Miami: Oben Mitte: Sieger Nico Prost, links: der Zweite Scott Speed, rechts: der Deutsche Daniel  Abt, Dritter des Rennens.

Obligatorische Champagner-Dusche in Miami: Oben Mitte: Sieger Nico Prost, links: der Zweite Scott Speed, rechts: der Deutsche Daniel  Abt, Dritter des Rennens.

Im Gegensatz zur Formel 1 herrscht in der Formel E Spannung pur. In den ersten fünf Rennen haben fünf verschiedene Fahrer gewonnen. Der fünfte Sieger heißt Nico Prost. Er setzte sich am vergangenen Wochenende im Rennen von Miami durch. 

20 E-Flitzer surrten los, als vor 20.000 Zuschauern die Startflagge für das erste Formel-E-Rennen von Miami im US-Sonnenstaat Florida geschwenkt wurde. Jean-Eric Vergne hatte im Qualifiying die Poleposition für sich entschieden und konnte zunächst als Führender in die erste Kurve fahren. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Vergne fiel bis auf den letzten Platz zurück und schien technische Probleme zu haben.

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