Stromern in China: VW und FAW


Der Wille ist da, das Geld auch: China will die Elektroautos voranbringen – unter anderem mit Hilfe von VW. Die chinesischen Tochterfirmen der Wolfsburger wollen schon ab 2014 produzieren.

Schon vor Jahren wurden alle stinkenden Zweitaktmotoren, die die unzähligen Mofas und Mopeds antrieben, aus der Verbotenen Stadt in Peking verbannt – bis heute dürfen nur batteriegetriebene Mofas verwendet werden. Diese Anordnung gilt inzwischen im ganzen Land, selbst in den kleinen Dörfern am Land rollt man elektrisch – wenn das Gefährt denn zwei Räder hat. Damit war ein Anfang gemacht.

Zuletzt äußerte sich die chinesische Regierung zwar ein wenig kritisch über die Elektromobilität und zweifelte daran, ob sie wirklich der richtige Weg in die Zukunft sei. Dennoch will sie in den kommenden zehn Jahren mit Milliardeninvestitionen dazu beitragen, dass das Land zu einem führenden Produzenten umweltfreundlicher Autos wird.

Kein Wunder, dass sich zahlreiche China-Hersteller auf das Abenteuer Elektromobilität einlassen. Den Anfang machten BYD (in Kooperation mit Daimler), Chery und Tianjin Qingyuan. Künftig wollen auch SAIC, Chana, FAW, Geely, JAC und Zhongtai auf dem Stromer-Markt mitmischen – 30 neue Stromer sind in den kommenden drei Jahren geplant.

Natürlich ist dann auch VW mit dabei. Die Wolfsburger arbeiten auf dem chinesischen Markt mit SAIC Motor und mit First Automotiv Works (FAW) zusammen. Die beiden Gemeinschaftsunternehmen wollen jeweils eigene Modelle auf den Markt bringen.

Schon 2014 soll die Fertigung beginnen, die Massenproduktion dann 2018 anlaufen. Das kündigte VW-China-Chef Karl-Thomas Neumann am Dienstag auf einer Wirtschaftskonferenz in Peking an.

2 Antworten zu “Stromern in China: VW und FAW

  1. „Schon vor Jahren … bis heute dürfen nur batteriegetriebene Mofas verwendet werden“.

    „Schon 2014 soll die Fertigung beginnen, die Massenproduktion dann 2018 anlaufen.“

    Es ist doch immer wieder verblüffend, wie rasend schnell unsere „Elite“ reagiert…
    Es ist ja nicht so, dass es die „Elektromobilität“ schon ewig gibt… ja hoppla: oder etwa doch?:
    1900 waren in New York über die Hälfte aller Fahrzeuge elektrisch betrieben.
    China hat es schon „vor Jahren“ begriffen.

    • …und wer war schuld, dass sich der Verbrennungsmotor durchgesetzt hat? Der Elektromotor: Nachdem er als Anlasser eingebaut wurde, rissen sich die Männer bei Ankurbeln ihre Daumen nicht mehr ab und auch die Frauen konnten jetzt ein Auto Starten😉

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