Benziner oder Voll-Hybrid? E-Autos für Pendler? Und wie gut schützt welches Land die Umwelt?


Spannende Fakten zur Elektromobilität: Ist die Reichweite von Elektroautos für Deutschlands Berufspendler groß genug? Mit welchen Motoren können Autofahrer am meisten sparen? Das und mehr sehen Sie in unserer Infografik.

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6 Antworten zu “Benziner oder Voll-Hybrid? E-Autos für Pendler? Und wie gut schützt welches Land die Umwelt?

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  2. Michael Bluhm

    In einer groben Einschätzung von mir, hatte ich irgendwann in einem anderen Forum kommentiert, dass wir um die 65 % Fahrzeugnutzer haben, die eine tägliche Reichweite von 100 km hin und zurück für ein Elektroauto beanspruchen. Der Rest benötigt größere Reichweiten. Jetzt liegt hier eine repräsentative Umfrage vor, die weit unter den 100 km liegt und 100 % der Nutzer umfasst. Das bedeutet doch nur, dass wir Fahrzeuge benötigen die um die 130-160 km Reichweite haben und ansonsten eine gute Infrastruktur durch Ladestationen (schnell oder normal), Akkuwechselstationen, Strom versorgte Parkplätze wie bei Wohnmobilnutzern auf reisen, Unternehmen mit Stromanschlüssen für Mitarbeiter und umliegende Anwohner usw. usw.
    Haben wir schon ein Förderprogramm für diesen Strukturausbau? Nein. Testen bis zum erbrechen und sonst nichts. Alles doppelt erfinden und mit der Zeit rumspielen bis ein Subventionstopf geöffnet wird.
    Es wird nur ausgebremst und abgelehnt.
    Deutschland wäre seit mindestens 10 Jahren schon viel weiter als die Asiaten und liegt jetzt mindestens 20 Jahre hinter der gesamten Welt zurück.
    Da helfen auch keine Berichte über angeblich konsequente Umsetzungen des E- Mobils bei BMW. Das ist Augenwischerei.
    Und wenn wir tatsächlich keine größere Reichweite benötigen steht eine sehr wichtige technische Frage auf dem ersten Platz.
    Müssen E- PKW über Drehzahl/ Geschwindigkeit angetrieben werden und somit ein Getriebe zwischen Motor und Achse haben, oder geht es bei diesen geringen Reichweiten auch mit einer Leistung über Drehmoment/ Kraft, wie bei Radnabenantrieb mittels Direktantrieb?
    Es würde sich bei der neuen Konstruktion eines E- PKW ergeben, dass die meisten Autofahrer auf den kurzen Strecken viel im >>> Anfahr-, Roll- und Bremsrhythmus<< 160 km und Geschwindigkeiten über 80 km/h müssten selbstverständlich die E- Motoren über ein Getriebe an die Antriebsachse oder die Räder gebracht werden.
    Es ist sogar möglich die Bremsen einzusparen, aber das wird aus Gründen der Sicherheit nicht geschehen.
    Vollstator- Linearmotoren, 3 Räder, leichte Karosse mit leichtem Fahrgestell, sind im Allgemeinen nach dieser Umfrage, die optimalste Lösung. Die Solarflächen auf dem Autodach müssen Standard werden und auch sonst ist der Ausbau von kleinen Solar- und Windkraftanlagen grundsätzlich zu beschleunigen und für jedermann zugänglich zu machen.
    Und wenn jetzt jemand kommt und meint, dass es doch Unsinn wäre auf jedem Rad einen Motor zu setzen muss ich erwidern: “Eine Gesamtmotorleistung von 30 kWh bei solchen Fahrzeugen wäre das Maximum. Es würden auch 20 kWh und weniger ausreichen. Somit könnten 4 x 4 kWh Motorleistung völlig genügen und würden nicht wesentlich mehr kosten, als der eine E- Motor mit 16 kWh und Getriebe an der Antriebsachse. Der Citystromer von VW aus den 90ziger Jahren hatte nur einen Motor von Siemens mit 18 kWh (17,5) und brachte es auf 100 km Reichweite bei 100 km/h.”
    Wie dicht man der ganzen Sache war, muss doch VW auf die Palme bringen. Aber mitnichten. Es wurde der Kunde solange belogen und betrogen, bis der E- Antrieb wieder in der Schublade verschwunden war.
    Übrigens würde sich diese Abfolge der technischen Ausstattung besonders bei öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bussen eignen und erheblich viel einsparen. Selbst die Räder würden nicht nur schmaler sondern kleiner werden. Die gesamte Masse wäre geringer, der nutzbare Innenraum für Fahrgäste größer und ohne mehr Fahrzeuge anzuschaffen könnten mehr Fahrgäste befördert werden.
    Doch hier hat die Automobilindustrie ein gigantisches Problem.
    Als in der PC Branche bemerkt wurde, dass der Kunde individuelle Angebote in kleinen Stückzahlen wünschte, stellte man die Massenproduktion eines Produktes auf Halde ein und produzierte in kleinen Gruppen die gewünschten Stückzahlen mit den unterschiedlichsten Ausstattungen. Das müssten die Autohersteller ebenfalls umsetzen und würden dabei merken, dass die meisten Kunden nicht den SUV als E- Mobil brauchen und wollen, sondern zugeschnittene Produkte nach tatsächlichem Nutzen. Bei den Nutzfahrzeugen müsste Mercedes z.B. Fahrzeuge für bergige Strecken eines ÖPNV Unternehmens liefern und wieder andere benötigen für geringe Steigungen und überwiegende flache Strecken eine andere technische Ausstattung. Das ist ihnen momentan unmöglich zu organisieren. Zumindest macht es den Eindruck, wenn man sich die aktuelle Fahrzeugpalette bei Bussen ansieht.
    Nun stelle man sich vor, dass BMW in München den i 3 verkaufen will, aber keine Ausstattung anbieten kann die auf bergiges Umland abgestimmt ist. Der i3 würde seine angegebenen Leistungsparameter nur auf Strecken mit weniger Steigung erreichen. Dann ist der i3 in Bayern schon gestorben, bevor er auf dem Markt ist. Hier im Norden könnte man ihn nutzen und da es sich nicht lohnt damit nach Bayern zu fahren, weil ich mit dem Zug günstiger und schneller bin, miete ich mir in München ein zugeschnittenes i3 Bergmodell vor Ort. So kämen viele verschiedene Nutzungssysteme zusammen und ein rein elektrisch funktionierendes, individuelles und öffentlich Personen beförderndes Verkehrskonzept in einer Art Verbund, zustande.

    • Ja ja,- in der Theorie könnte es so gehen. Leider leben wir aber nicht in Theorien sondern im realen Leben, und da sind nur wenige bereit soviel Geld für diese Fahrzeuge auszugeben. Und auf den damit verbundenen Verzicht auf Komfortausstatungen wie Klimaanlage etc. haben noch weniger Leute Lust. Es ist richtig wenn diese Technologien entwickelt werden, und noch viel wichtiger ist, dass nicht nur entwickelt sondern auch tasächlich gebaut wird. Aber pauschal zu sagen das alles möglich sei, die deutschen alles boykotieren oder verschlafen ist mir doch ein bisschen zu kurz gesprungen. Hier bedarf es einer genaueren und realistischeren Betrachtungsweise .

      • Michael Bluhm

        Es ist eine realistische Bertrachtungsweise. Sie ist genau auf den Bereich bezogen der das Sagen hat. Man will 1 Mio. E- PKW bis 2020 und hat die entscheidenden Fakten zur Umsetzung nicht geschaffen. Wir testen in ausgewählten Regionen und subventionieren für diese Tests die Konzerne die genügend Geld auf der hohen Kante haben, um es allein zu meistern. Der zukünftige Kunde sieht davon nichts. Würde die gleiche Subventionmasse nicht nur in die Hersteller- und Versorgerstruktur gepumpt und auch den Kunden zugute kommen, wären wir schon einen erheblichen Schritt weiter.
        Ganz Konkret ist die Nationale Plattform Elektromobilität der Bundesregierung schon zum zweiten mal in eine Null Runde gegangen. Nichts bewegt sich.
        Herr Rösler hat ein Interview in der neusten Ausgabe “Neue Mobilität” des BEM (Bundesverband eMobilität) gegeben.
        Viele Worte die der aktuellen Ergebnislage nicht gerecht werden. Subventionen findet er nicht richtig und ich auch nicht. Von Veränderungen in den Gesetzen spricht er aber auch nicht. damit steht es wieder bei NULL.
        Hamburg ist als Umwelthauptstadt ausgerufen, aber für die E- Mobilität wird nur auf Sparflamme gekocht. Man grübelt und diskutiert, während andere Kommunen im Kleinen viel weiter sind.
        Der große Wurf ist hier in Deutschland noch nicht gelungen, weil es keine kKoorrdinierung gibt, um Zeit und Geld zu sparen. Das ist nunmal Tatsache!

  3. Hmm, keine Überraschung, China oder die Vereinigten Staaten kümmern sich nicht viel um Umweltschutz. Vielleicht Kanada’s Ergebnisse sind ein bisschen überraschend, schlechter als ich erwartete. Europa sieht gut aus mit Schweden, Norwegen, Deutschland und Frankreich.

  4. Pingback: VW-Konzern sagt TOYOTA Kampf an. Bis 2018 weltweit die Nr.1 : Seite 4163 : Nagut, da kann der Motor auchnix für. ;)